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Nikon, Olympus und Co.: Die besten Ferngläser für Outdoor-Abenteuer und Naturbeobachtungen

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Alles im Blick  

Die besten Ferngläser in allen Preisklassen

26.07.2021, 18:38 Uhr | t-online, MoS, JPH, nk

Nikon, Olympus und Co.: Die besten Ferngläser für Outdoor-Abenteuer und Naturbeobachtungen. Mit einem guten Fernglas macht die Natur- und Tierbeobachtung Spaß. (Quelle: Getty Images/eclipse_images)

Mit einem guten Fernglas macht die Natur- und Tierbeobachtung Spaß. (Quelle: eclipse_images/Getty Images)

Vögel beobachten, seltene Tiere entdecken und Fernes ganz nah sehen: Ferngläser sind für Outdoor-Abenteurer, Wanderer und Jäger eine hervorragende Wahl. Wir stellen Ihnen empfehlenswerte Fernglas-Modelle für jeden Geldbeutel vor.

Bei der Wahl des richtigen Fernglases sind vor allem Vergrößerung und Objektivdurchmesser entscheidend. Je höher die Vergrößerung, desto besser sind Details und entfernte Objekte zu erkennen. Eine achtfache Vergrößerung ist ideal für die Jagd und auf Reisen. Ornithologen sollten bei der Vogelbeobachtung zu etwas mehr greifen und die zehnfache Vergrößerung wählen.

Beim Objektivdurchmesser stellt sich die Frage, wie kompakt das Fernglas sein soll. Je größer der Objektivdurchmesser, desto mehr Licht fällt ins Glas. Die Dämmerungssicht wird besser, das Glas aber auch größer, schwerer und teurer. Wir zeigen fünf Ferngläser für Erkundungen in der Natur.

Der Preissieger: Apeman Fernglas 10x42

Das Fernglas von Apeman ist ein idealer Begleiter für die nächste Wanderung und überzeugt mit einem günstigen Preis. Mit der kompakten Größe von 14 Zentimetern und einem Gewicht von 480 Gramm halten Sie das Fernglas bequem in einer Hand und verstauen es schnell im Rucksack. 

Das Fernglas besitzt eine zehnfache Vergrößerung, einen Objektivdurchmesser von 42 Millimetern und anpassbare Augenmuscheln. Es wird mit einem Smartphone-Adapter geliefert. So montieren Sie das Handy vor dem Fernglas und fotografieren das Bild. Zudem können Sie das Modell auch auf einem Stativ befestigen und so beeindruckende Fotos aufnehmen.

Weites Sichtfeld: Steiner Safari UltraSharp 8x22

Mit einem Gewicht von unter 300 Gramm und den kompakten Abmessungen ist das Fernglas von Steiner ein unerlässlicher Reisebegleiter. Ob Bergwanderung oder Städtetrip, das Glas ist immer mit dabei. Die Ausstattung ist dabei trotzdem sehr gut: verstellbare Augenmuscheln, Dioptrie-Ausgleich, wasserdicht – alles wie bei den großen und deutlich teureren Modellen.

Das Fernglas bietet eine achtfache Vergrößerung, einen Objektivdurchmesser von 22 Millimetern und punktet mit dem robusten Gehäuse. Das Sehfeld liegt in 1.000 Metern Entfernung immer noch bei weiten 125 Metern –  ein sehr guter Wert und der höchste unter den Ferngläsern in unserem Vergleich.

Klein und kompakt: Bresser Condor 10x42 Monokular

Wer es gerne klein und handlich hat, ist mit dem Monokular von Bresser gut beraten. Mit nur einem Objektiv passt dieses Fernglas in jede Jackentasche und kann bei jeder Gelegenheit schnell zum Einsatz kommen – und das auch bequem mit nur einer Hand. Dank der Wasserdichtigkeit des Gehäuses stellt auch Regen kein Problem dar. 

Das Bresser Condor punktet mit einer zehnfachen Vergrößerung und einem Objektivdurchmesser von 42 Millimetern. Zu den Highlights gehört eine mehrschichtvergütete BK-7-Optik, die für eine gute Abbildungsqualität sorgt. Durch die Linsen wird ein klares, helles Bild erzeugt. Neben dem Monokular sind in der Lieferung außerdem Trageschlaufe, Beutel und Putztuch enthalten.

Der Preis-Leistungs-Sieger: Olympus Fernglas 10x50 S

Im Vergleich zu dem Fernglas von Steiner, welches im ähnlichen Preissegment liegt, erreicht das Olympus-Fernglas eine zehnfache Vergrößerung und hat einen Objektivdurchmesser von 50 Millimeter. Damit ist ein helles und klares Sehfeld gewährleistet, das optimal ist für die Naturbeobachtung, für Sportevents oder Konzerte.

Das Gehäuse des Fernglases ist solide verarbeitet und hält laut Hersteller widrigen Umweltbedingungen stand. Allerdings ist es nicht Spritzwassergeschützt und dementsprechend nicht wasserdicht. Ein gummierter Griff und ein ergonomisches Fokussierrad sorgen für eine komfortable Bedienung. Zusätzlich enthalten sind außerdem eine praktische Transporttasche, die das Modell unterwegs schützt. Zudem wirbt der Hersteller mit 15 Jahren Herstellergarantie. Kleines Manko: Mit 855 Gramm ist es das schwerste Fernglas in unserer Auswahl.

Das High-End-Modell: Nikon Monarch 5 10x42

Nikon ist eine der bekanntesten Kameramarken der Welt, die neben Kameras und Objektiven auch Sport-Optikgeräte wie Ferngläser und Zielfernrohre herstellt. Mit dem Monarch 5 Fernglas erwerben Sie ein leistungsstarkes Fernglas, das für ein helles und detailreiches Bild sorgt. Die Augenmuscheln bestehen aus Gummi und lassen sich individuell anpassen, sodass die Benutzung auch für Brillenträger kein Problem darstellt.

Das Fernglas bietet ebenfalls eine zehnfache Vergrößerung und einen Objektivdurchmesser von 42 Millimetern. Das Sehfeld liegt in 1.000 Metern Entfernung bei 96 Metern. Dank ED-Glas und Mehrschichtenvergütung aller Linsen werden Farbfehler korrigiert und ein helles, naturgetreues Bild gewährleistet. Das Modell von Nikon ist wasserdicht und beschlagsfrei. Es kommt mit einem breiten Neopren-Trageriemen, sodass Sie das Fernglas unkompliziert und komfortabel transportieren können.

Unser Fazit

Wenn Sie auf der Suche sind nach einem passenden Fernglas für Ihr nächstes Outdoorerlebnis und die Beobachtung der Natur, sollten Sie sich zuerst die Frage stellen, wie regelmäßig Sie das Fernglas benutzen werden. Für all diejenigen, die nur ab und an ein Fernglas benötigen, eignet sich das leichte, handliche und günstige Modell von Apeman.

Für alle, die regelmäßig in der Natur auf Beobachtungsmission unterwegs sind, lohnt sich auch ein teureres Modell. Die Linsen sind deutlich hochwertiger und die Sehfelder in der Regel größer. Das Fernglas von Olympus ist ein guter Einstieg und der Preis-Leistungs-Sieger in unserem Vergleich.

Wichtige Fragen und Antworten zu Ferngläsern

Was für Ferngläser gibt es?

Benutze man in früheren Jahrhunderten vor allem beim Militär Fernrohre, bei denen der Nutzer nur mit einem Auge durchsehen konnte, wurden seit dem 18. Jahrhundert auch schon erste Modelle für den zivilen Gebrauch gebaut, die sogenannten Theatergläser, mit denen die Zuschauer von den Rängen in den Opernhäusern das Geschehen auf der Bühne verfolgen konnten.

Im späten 19. Jahrhundert meldete die Firma Carl Zeiss in Jena ein Patent für ein sogenanntes binokulares Fernglas an, ein Modell mit zwei Objektiven – eins für jedes Auge.

Neben den kleinen Theatergläsern und den mittelgroßen Feldstechern gibt es noch besonders große Modelle, die auf ein Stativ gestellt werden. Letztere eignen sich allerdings eher für den professionellen Gebrauch und sind bei einer Wanderung ungeeignet.

Wie pflege ich mein Fernglas?

Damit das hochwertige Präzisionsgerät lange hält, sollte ein Fernglas sorgsam behandelt und gepflegt werden. Hier einige Tipps von unserem Redaktionsteam:

  • Wird das Fernglas nicht benutzt, sollten die Gläser abgedeckt werden, damit sie vor Staub geschützt sind. Oft gehören Schutzdeckel oder Aufbewahrungstaschen zum Lieferumfang dazu.
  • Ferngläser können bei Verschmutzung auf dem Glas ähnlich wie ein Kameraobjektiv mit einem Blasebalgpinsel vorsichtig gereinigt werden. Erst, wenn keine Staub- oder Sandkörner oder ähnliche Verschmutzungen mehr auf dem Glas sind, können Fettflecken vorsichtig mit einem weichen Tuch (Brillentuch, Mikrofasertuch) nachgewischt werden. Sind noch Fremdkörper auf dem Glas, kann es bei der Reinigung mit einem Tuch ansonsten zu Kratzern auf der Linse kommen.
  • Der Körper des Fernglases kann ebenfalls mit einem trockenen Tuch (bei stärkeren Verschmutzungen auch mit einem leicht angefeuchteten Tuch) gereinigt werden.
  • Die meist gummierten Augenschalen des Fernglases können auch mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Im Anschluss kann das Material mit einem Gummipflegestift behandelt werden.

Was sollte ich beim Kauf eines Fernglases beachten?

Ferngläser sind Präzisionsgeräte. Trotzdem sind die Preisunterschiede hoch. Wenn Sie ein Fernglas kaufen möchten, sollten Sie deshalb genau abwägen, welche Merkmale beim Gebrauch für Sie wichtig sind und auf welche Sie im Zweifel verzichten können. Denken Sie vor dem Kauf Ihres neuen Fernglases auch über das Gewicht nach – schließlich müssen Sie es bei Ihren Outdooraktivitäten auch tragen.

Reiseferngläser haben oft einen Objektivdurchmesser von 24 bis 30 Millimeter. Für die Vogelschau sind 42 Millimeter üblich und für die Ansitzjagd (bei der Lichtstärke wichtiger ist als geringes Gewicht) greift man zu 52 oder gar 56 Millimeter.

Generell gilt: Hochwertige Optik ist Präzisionshandwerk und oft dementsprechend teuer. An einem solchen Fernglas hat man dafür aber auch jahre- oder gar jahrzehntelang Freude.

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