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Die besten Schallzahnbürsten im Test bei Stiftung Warentest

Für gesunde Zähne  

Stiftung Warentest: Diese Schallzahnbürsten sind empfehlenswert

19.10.2020, 11:24 Uhr | as, t-online, JPH

Die besten Schallzahnbürsten im Test bei Stiftung Warentest . Gute Schallzahnbürsten reinigen die Zähne mit hoher Geschwindigkeit und sind besonders effektiv. (Quelle: Hersteller/Philips)

Gute Schallzahnbürsten reinigen die Zähne mit hoher Geschwindigkeit und sind besonders effektiv. (Quelle: Philips/Hersteller)

Zahnärzte empfehlen elektrische Zahnbürsten für eine gründliche Reinigung und gesunde Zähne. Während lange klassische elektrische Zahnbürsten den Markt dominiert haben, gibt es seit einigen Jahren auch immer mehr Schallzahnbürsten. Wir schauen uns fünf Geräte verschiedener Hersteller genauer an und zeigen die Testsieger von Stiftung Warentest.

Bei herkömmlichen elektrischen Zahnbürsten rotiert der Bürstenkopf und bewegt sich in mehrere Richtungen, um die Zähne zu reinigen. Bei Schallzahnbürsten dagegen vibrieren und schwingen die Borsten mit extrem hoher Geschwindigkeit. Dadurch sollen die Zähne noch sauberer und gleichzeitig schonender geputzt werden. Marktführer bei den Schallzahnbürsten sind Philips und Oral-B. Sie bieten eine Vielzahl an Modellen zu unterschiedlichen Preisen an. In unserem Vergleich zeigen wir das Topmodell und unseren Preistipp für knapp 50 Euro.

Den Trend zur Schallzahnbürste bestätigt auch die Stiftung Warentest im Test zu elektrischen Zahnbürsten. Erstmals wurde 2019 eine Schallzahnbürste zum Testsieger erkoren und damit Langzeitgewinner Braun mit den Oral-B-Zahnbürsten vom Thron gestürzt. Philips hat von den beliebten Sonicare-Modellen viele Varianten im Angebot. Wir zeigen die Testsieger und weitere Empfehlungen. Außerdem prüfen wir die Kosten für die Aufsteckbürsten.

Der Testsieger: Philips Sonicare DiamondClean HX9903/03

Im Test von Stiftung Warentest (Ausgabe 01/2019) erreichte die Philips Sonicare DiamondClean mit Schalltechnologie den ersten Rang und war damit Testsieger mit dem Urteil "Gut (1,8)". Die Tester lobten die üppige Ausstattung und vergaben bei der Zahnreinigung die Note "Sehr gut". Keiner der Konkurrenten schaffte dieses Ergebnis. Die Schallzahnbürste entfernt Zahnbeläge mit vier verschiedenen Putzprogrammen und drei Intensitätsstufen.

Einzig der große Bürstenkopf behindere das Putzen in schwer erreichbaren Stellen, so die Tester. Geladen wird die Zahnbürste in einem schicken Ladeglas oder mit dem mitgelieferten Reise-Etui. Die Philips-Sonicare-Zahnbürste hält laut Hersteller ganze zwei Wochen ohne Nachladen durch. Ein besonderes Feature ist die zugehörige App, über die man das eigene Putzverhalten analysieren kann.

Die Kosten für die Aufsteckbürsten sind etwas hoch: Ein 2er-Pack original Philips-Sonicare-Aufsteckbürsten kostet aktuell knapp 13 Euro. Sie sind jedoch auch hochwertig verarbeitet und erinnern automatisch an einen Wechsel.

Unsere Einschätzung: Eine luxuriösere Schallzahnbürste gibt es aktuell nicht. Die Philips Sonicare DiamondClean ist das Flaggschiff des Herstellers und bietet eine Vielzahl an Funktionen, viele Putzprogramme und erreicht im Test sehr gute Noten.

Testsieger für unter 100 Euro: Silk'n SonicSmile

Im Preisbereich bis 100 Euro gewinnt die Silk'n SonicSmile. Die Tester von Stiftung Warentest vergaben im Test von Dezember 2019 das Urteil "Gut (2,1)". Gelobt wurden die gute Reinigungs­leistung und die vielen Extras: Im Lieferumfang sind zwei Bürs­tenköpfe enthalten und die Zahnbürste bietet fünf Putzprogramme: White, Clean, Polish, Massage und Study. Ein Timer informiert zudem bei der Nutzung alle 30 Sekunden, sodass man den Putzbereich wechselt.

Besonders praktisch ist, dass Sie die Zahnbürste über das mitgelieferte USB-Kabel auch unterwegs laden können. Zur Not auch mit einer Powerbank. Das macht sie zum idealen Begleiter im Urlaub. Die Kosten für Ersatzbürsten liegen auf ähnlichem Niveau wie bei Philips: Ein 2er-Set gibt es für knapp 13 Euro.

Unsere Einschätzung: Die Silk'n SonicSmile ist der Testsieger für unter 100 Euro bei Stiftung Warentest. Die Marke ist im Vergleich zur großen Konkurrenz weniger bekannt, dafür punktet das Modell mit cleveren Funktionen wie dem Aufladen über USB. Einsteigern hilft das Modell mit dem Putzmodus Study dabei, sich an das Putzen mit einer Schallzahnbürste zu gewöhnen. 

Der Bestseller: Braun Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4100

Braun bietet mit der Oral-B Pulsonic Slim Luxe 4100 eine Schallzahnbürste zum günstigen Preis an. Sie ist handlich, klein und damit ebenfalls ein sehr guter Reisebegleiter. Die Stiftung Warentest lobt das gute Putzergebnis und die leichte Handhabung. Im Test verpasste sie nur knapp eine gute Note und erhielt ein "Befriedigend (3,2)". Im Langzeittest fiel sie nach simulierten vier Jahren Nutzungsdauer aus. Das verhagelte ihr das sonst gute Ergebnis.

Bei den Funktionen überzeugt sie: Es stehen drei verschiedene Putzmodi zur Auswahl. Der integrierte Timer zählt alle 30 Sekunden und meldet sich nach zwei Minuten Putzdauer. Der Bürstenkopf ist abgerundet und soll damit besonders sanft zum Zahnfleisch sein. Weiterer Vorteil: Die Kosten für die Aufsteckbürsten sind gering. Ein 4er-Set kostet nur knapp 19 Euro.

Unsere Einschätzung: Trotz der Abwertung für die Haltbarkeit, empfehlen wir die Zahnbürste wegen der guten Funktionen, einer gründlichen Reinigung und der günstigen Aufsteckbürsten.

Die Günstige: Philips Sonicare EasyClean HX6512/45

Auch Philips führt ein günstiges Einsteigermodell. Die Philips Sonicare EasyClean HX6512/45 gibt es schon für unter 50 Euro. Mit zwei Wochen maximaler Betriebsdauer und Schwingleistung ist das Modell der Oral-B-Zahnbürste sehr ähnlich.

Nur bei den verschiedenen Putzmodi hat Philips den Rotstift angesetzt. Während das teure Modell mit fünf Modi glänzt und die Oral-B-Zahnbürste immerhin noch drei Modi bietet, müssen Anwender der EasyClean gänzlich auf eine Auswahl verzichten. Hier gibt es nur einen Putzmodus. Eine App-Anbindung wie beim teuren Modell gibt es ebenfalls nicht. Die Aufsteckbürsten sind genauso teuer wie beim Topmodell. Allerdings gibt es für die Sonicare-Geräte auch viele günstigere Alternativen von Drittanbietern.

Unsere Einschätzung: Die Philips Sonicare EasyClean ist ein gutes Einstiegsmodell mit Standardfunktionen. Der Akku hält zwei Wochen, im Lieferumfang sind zwei Aufsteckbürsten dabei.

Start-up-Bürste: Happybrush V3

In den von namhaften Herstellern stark umkämpften Markt der elektrischen Zahnbürsten wagte sich auch ein deutsches Start-up und hat nach eigenen Angaben bereits über eine Million Kunden. Von der Happybrush ist mittlerweile die dritte Version erhältlich. Testberichte.de hebt neben dem auffälligen Design vor allem die Akkulaufzeit von bis zu fünf Wochen hervor.

Neben den drei Putzmodi gibt es die sogenannte HappyStart-Funktion. Diese soll den Nutzer an das neue Putzgefühl einer Schallzahnbürste gewöhnen. Auch wenn bisher nur eine einzige Borstenstärke der Aufsätze verkauft wird, sind die Ersatzaufsteckbürsten mit rund 33 Euro im 9er-Set günstiger als bei der Konkurrenz.

Unsere Einschätzung: Die Happybrush ist eine gute Alternative zu den großen Marken. Sie war nicht im Test der Stiftung Warentest dabei, schneidet bei anderen Vergleichen jedoch gut ab. Gelobt werden der Lieferumfang mit drei Bürsten und Zahnpasta und die gründliche Reinigung. Das Modell ist mit dem schicken Design auch für Kinder eine gute Wahl.

Mit Yoga-Pause: Edel + White Sonic Generation 8

Eine weitere Zahnbürste fernab der traditionellen Hersteller ist die Edel + White Generation 8. Die Zahnbürste kostet rund 100 Euro und wurde von der Stiftung Warentest mit der Note "Gut (1,9)" bewertet. Trotz deutlich geringerer Anzahl an Schwingungen pro Minute bewerteten die Tester die Reinigungsleistung im Vergleich zum doppelt so teuren Testsieger Philips DiamondClean als genauso gut.

Der Yoga-Putzmodus ist einer von vier verschiedenen Putzmodi. Dieser soll vom Yoga inspiriert sein und gibt dem Nutzer den Atemtakt während des Zähneputzens vor.

Die Sonic Generation 8 kommt mit einem Reise-Etui aus Stoff. Um die Ladestation kann eine Halterung zum Aufbewahren der Aufsteckbürsten angebracht werden. Die Kosten für Ersatzbürsten sind mit 9,50 Euro im 2er-Set relativ günstig.

Unsere Einschätzung: Die Schall­zahnbürste der Schweizer Firma entfernt Zahnbeläge sehr gut. Außerdem ist der Lieferumfang mit Reisetasche, zwei Aufsteckbürsten und USB-Ladekabel großzügig. 

Fazit zum Schallzahnbürsten-Test

Mundhygiene ist wichtig, eine gute elektrische Zahnbürste hilft, die Zähne langfristig gesund zu halten. Der Preis-Leistungs-Unterschied bei Schallzahnbürsten ist groß. Vom günstigen Einsteigermodell bis zur Premiumzahnbürste bieten alle Schallzahnbürsten jedoch weit bessere Putzleistungen als eine klassische Handzahnbürste. Unsere Empfehlung für das beste Putzergebnis ist die Sonicare DiamondClean. Das Testsieger-Modell gibt es mittlerweile auch in weiteren Farben und Versionen und gehört bei Amazon zu den Bestsellern. Unsere Preistipps sind das Einsteigermodell von Philips und die handliche Pulsonic von Oral-B.

FAQs zu Schallzahnbürsten

Möchte man sich eine Schallzahnbürste zulegen, stellen sich einige Fragen: Was sollte man beachten, für wen sind sie geeignet und was für Vorteile haben sie? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Schallzahnbürsten.

Worauf sollte man beim Kauf einer Schallzahnbürste achten?

Achten Sie beim Kauf einer Schallzahnbürste auf die Schwingungen pro Minute, die maximale Betriebsdauer und das Zubehör, das die Hersteller mitliefern. Auch lohnt es sich, die Anschaffungskosten für neue Bürstenaufsätze zu vergleichen. Günstige Modelle erreichen im Test gute Ergebnisse, bieten jedoch meist weniger Zubehör. Wer oft verreist, sollte auf ein Reise-Etui und einen starken Akku achten.

Was sind die Vorteile einer Schallzahnbürste?

Schallzahnbürsten reinigen gründlich und sind schonend zum Zahnfleisch. Sie lösen Plaque und Zahnstein mit schnellen Bewegungen des Bürstenkopfes. Beim Zähneputzen wird bis zu zehnmal mehr Plaque entfernt als mit einer Handzahnbürste. Dabei müssen Sie zudem viel weniger Druck ausüben. Sie führen die Zahnbürste nur sanft über die Zähne.

Ein weiterer Vorteil ist die Reinigung von Prothesen und Zahnspangen. Dank der Vibration wird ein Wasserstrom erzeugt, der auch in kleine Zwischenräume dringt.

Eignen sich Schallzahnbürsten bei empfindlichem Zahnfleisch?

Ja! Schallzahnbürsten werden extra für Menschen mit Zahnspangen oder empfindlichem Zahnfleisch empfohlen. Hilfreich sind zudem spezielle Putzmodi. Die Zahnbürsten sind sanfter zum Zahnfleisch, weil Sie weniger Druck ausüben müssen. Sie schrubben die Zähne nicht, sondern gleiten mit der Bürste über die Zähne. Einige Modelle bieten zudem eine Andruckkontrolle und warnen bei zu viel Druck beim Putzen.

Wie oft sollten Sie den Bürstenkopf wechseln?

Wie auch bei herkömmlichen Zahnbürsten sollten Sie die den Bürstenkopf alle drei Monate wechseln. Bei einigen Herstellern zeigt eine Verfärbung der Borsten an, dass es Zeit zum Wechseln ist. Bei den hochpreisigen Modellen von Philips ist ein Chip in den Bürsten verbaut, der die Nutzungsdauer zählt und einen individuellen Hinweis gibt.

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