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Yogamatten im Test – welche Matten eignen sich am besten für Yoga

Ausrollen, fertig und los geht’s  

Yogamatten im Test

06.07.2019, 17:17 Uhr

Yogamatten im Test – welche Matten eignen sich am besten für Yoga. Yogamatte: Leichte und strapazierfähige Matten für die perfekte Yoga-Übung. (Quelle: Getty Images/Justa Jeskova Photography)

Yogamatte: Leichte und strapazierfähige Matten für die perfekte Yoga-Übung. (Quelle: Justa Jeskova Photography/Getty Images)

Wer mit Sonnengrüßen in den Tag startet, hat nicht nur mehr Energie, sondern trainiert auch ganz nebenbei effektiv jede Menge Muskeln. Dabei ist eine weiche und gleichzeitig rutschfeste Yogamatte als Unterlage für das kraftvolle Yoga-Set eine wichtige Voraussetzung. Wir erklären, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Yogamatte im Test überzeugen konnte.

Ob Meditieren im Lotussitz, dynamische Übungen oder vielleicht sogar ein Kopfstand: Wer Yoga nicht nur in Kursen, sondern auch mal bei sich zuhause praktizieren möchte, der kommt um den Kauf einer Yogamatte kaum herum.

Schließlich polstert die Matte nicht nur Knie, Ellenbogen und Co., sondern gibt als rutschfeste Unterlage auch die notwendige Sicherheit beim Ausführen der vielen verschiedenen Asanas, also Yoga-Übungen. Ein Yogablock wiederum hilft Ihnen, während einzelner Übungen eine Fehlhaltung zu vermeiden.

Welche Yogamatte konnte im Test überzeugen?

Yogamatten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, vor allen Dingen in einer Vielzahl an Materialien und Qualitäten. Wir sagen Ihnen, welche Yogamatte im Test besonders gut abgeschnitten hat.

Die Flexible: Yogamatte von Msports aus Naturkautschuk

Auf ihr übt es sich nicht nur besonders gelenkschonend, sondern auch sicher, denn das Material der Matte ist rutschfest: Die robuste Gymnastikmatte von Msports punktet als Preis-Leistungs-Sieger mit ihrer Strapazierfähigkeit. Gefertigt ist sie aus angenehm weichem Synthesekautschuk (NBR), der keine Weichmacher enthält und daher hautfreundlich ist.

Sie hat sowohl eine gute Dichte als auch Dicke, sodass Ellenbogen, Knie und Rücken bei den Yogaübungen gut gepolstert werden. Die Matte gibt es in siebzehn verschiedenen Farben zu kaufen.

  •   Maße: 190 x 100 x 1,5 cm
  •   Synthesekautschuk (NBR)
  •   Tragegurt inklusive
  •   erhältlich in 17 Farben
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Die Leichte: Yogamatte von Lotuscrafts aus PVC

Hautfreundlich, extra leicht und rutschfest – das ist unser Testsieger: die Yogamatte von Lotuscrafts. Auf sie ist auch bei schweißtreibenden Übungen Verlass, denn die feine Noppenstruktur der Ober- und Unterseite gibt auch dann einen guten Grip.

Übrigens lässt sie sich mit einer weichen Bürste und etwas Seifenwasser auch leicht reinigen. Überzeugender Pluspunkt der Matte: Als Leichtgewicht mit nur 1,2 Kilogramm ist die Yogamatte ideal zum Mitnehmen ins Yogastudio und sogar als Reisematte geeignet.

  • Maße: Erhältlich in 183 x 60 x 0,5 cm oder 195 x 60 x 0,5 cm
  • aus PVC
  • besonders leicht mit nur 1,2 kg
  • erhältlich in 13 Farben
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Die Natürliche: Yogamatte von beneyu aus Kork

Mit gutem Gewissen empfehlen wir die Yogamatte von beneyu als unseren Innovationssieger im Yogamatten-Test. Die umwelt- und allergiefreundliche Unterlage ist aus einer Kork-Oberfläche und einer hundertprozentig recyclebaren TPE-Unterseite gefertigt, gibt den notwendigen Grip während der Yoga-Übungen und eine sanfte Dämpfung.

Besonders praktisch für Yoga-Anfänger: Die Kork-Oberfläche ist mit einem Hilfslinien-Design versehen, an dem man sich bei den Asanas orientieren kann, wenn man zum Beispiel den Sonnengruß oder die Kriegerhaltung gleichmäßig und korrekt ausführen möchte.

  • Maße: 183 x 61 x 0,6 cm 
  • aus Kork und TPE
  • mit praktischem Hilfslinien-Design
  • Tasche und Tragegurt inklusive
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Die Auffällige: Yogamatte von Homfa aus Naturkatschuk

Besonders originell ist die Unterlage von Homfa und sie darf daher nicht in unserer Top-5-Auswahl fehlen. Die Matte aus Naturkautschuk ist nicht nur dank auffälligem Design ein schicker Hingucker, sondern vor allen Dingen auch ein praktischer 2-in-1-Begleiter: Die saugfähige Microvelourslederschicht kombiniert die Griffigkeit eines Handtuchs mit dem Komfort einer polsternden Yogamatte.

Sie ist etwas schwerer als herkömmliche Matten, eignet sich aber besonders gut für Yogastile, bei denen man garantiert ins Schwitzen kommt, wie zum Beispiel beim Hot- oder Bikram-Yoga. Je mehr man schwitzt, desto besser greift sie sogar. 

  • Maße: 185 x 64,7 x 0,4 cm 
  • aus Naturkautschuk
  • Oberfläche: Microvelourslederschicht
  • Tragegurt inklusive 
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Die Praktische: Yogamatte von Manduka aus Naturkautschuk

Unser Favorit für alle reisefreudigen Yogis ist die extraleichte Matte von Manduka. Die Unterlage ist sehr dünn, sodass sie sich nicht nur aufrollen und mit dem dazugehörigen Band fixieren lässt, man kann sie noch dazu praktisch und flach zusammenlegen. So ist auch auf Reisen die tägliche Yogaroutine gesichert.

Das Material ist sehr griffig und rutschfest, sodass man auch in der Übung Herabschauender Hund sicher steht. Nachteil der Matte: Der Geruch des Materials ist relativ intensiv und es dauert etwas, bis er verfliegt.

  • Maße: 173 x 61 x 0,2 cm 
  • aus Naturkautschuk
  • besonders leicht mit nur 900 g
  • faltbar
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Welches Material eignet sich bei einer Yogamatte?

Der Blick in die Auswahl der verschiedenen Hersteller zeigt schnell, dass es von Naturkautschuk über Kork bis hin zu PVC eine große Vielfalt an Materialien für Yogamatten gibt. Wir stellen die verschiedenen Synthetik- und Naturmaterialien mit ihren Vor- und Nachteilen vor. Ein wichtiger Tipp vorweg: Achten Sie beim Kauf Ihrer Matte auf das Siegel „Öko-Tex-Standard 100“, damit Sie sicher sein können, dass das Material auf Giftstoffe getestet wurde.

Yogamatte aus PVC

Unterlagen aus dem synthetisch hergestellten Material PVC gehören zum Standardrepertoire der Hersteller und es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen von dick bis dünn. Sie sind relativ kostengünstig, pflegeleicht und auch dementsprechend langlebig. Eine nicht ganz so gute Figur machen die sonst sehr praktischen Unterlagen, sobald man auf ihnen ins Schwitzen kommt: Dann kann es ganz schön rutschig werden.

Yogamatte aus Naturkautschuk

Immer beliebter werden die Matten aus Naturkautschuk, die es in unterschiedlichen Dicken gibt. Dank der hohen Dichte des Materials polstern die Matten gut und sind relativ bequem. Mit ihrer besonders griffigen Oberfläche eignen sie sich auch für dynamische und schweißtreibende Yogastile, sodass man sicher in den Übungen bleibt und nicht abrutscht. Wer eine Latexallergie hat, für den ist Kautschuk die falsche Wahl, da es oft Latex enthält.

Yogamatte aus Kork

Die noch relativ unbekannte Alternative eignet sich im Vergleich zu den anderen Materialien besonders gut für Allergiker. Eine Unterlage aus dem antiallergischen Naturmaterial Kork ist etwas teurer, dafür aber auch langlebig, rutschfest und pflegeleicht. Damit die Unterlage genug Bodenhaftung hat, ist die Unterseite aus dem Kunststoff TPE gefertigt. Kork verhindert auf der griffigen Oberfläche, dass Sie beim Praktizieren der verschiedenen Asanas ins Rutschen kommen – und das auch, wenn Sie ordentlich schwitzen.

Yogamatte aus Schurwolle

Besonders kuschelig wird es auf Unterlagen aus Schafwolle, die sich sehr gut für ruhige Yogastile ohne schweißtreibende Übungen eignen. Das flauschige Naturmaterial polstert sehr gut und man sitzt auch bei langen Mediationen bequem und warm. Die Matten sind allerdings nicht ganz so günstig in der Anschaffung und nicht sehr handlich, da sie relativ schwer und auch eingerollt noch sehr voluminös sind. Auch bei der Rutschfestigkeit schneidet eine Matte aus Schurwolle eher schlecht ab. Wer aber eine bequeme Unterlage für die regelmäßige Yoga-Praxis zuhause sucht, der wird sich mit dem Kauf einer Schurwollmatte wohlfühlen.

Yogamatte aus Jute

Für unempfindliche Yogis gibt es sogar Matten aus Jute. Das Naturmaterial ist sehr robust, langlebig und nimmt auch sehr gut Schweiß auf. Das große Aber ist jedoch: Die Matten sind sehr dünn und haben nahezu keine Dämpfung.

Welche Dicke sollte eine Yogamatte haben?

In der Regel sind Matten etwa 4 bis 5 Millimeter dick und bieten so ausreichend Komfort beim Ausführen der Übungen. Es gibt aber auch dickere Unterlagen, zu denen wir besonders Yoga-Anfängern raten. Bei einigen Asanas kann etwas Polster den Gelenken oder dem Rücken durchaus nicht schaden, um sich ganz auf die Haltung konzentrieren zu können. Auch beim Meditieren im Sitzen kann eine dickere Matte zusammen mit einem Meditationskissen helfen sich zu fokussieren und keine Gedanken an eine harte Unterlage zu verschwenden. Wer seine Yogamatte mit auf Reisen nehmen möchte, findet extradünne und entsprechend auch leichte Varianten, die Sie mitunter sogar platzsparend zusammenfalten und im Gepäck verstauen können.


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