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Rasensprenger im Test: Welche Viereckregner können überzeugen?

Die perfekte Gartenbewässerung  

Rasensprenger im Test

Von Monika Salz

22.07.2019, 09:13 Uhr
Rasensprenger im Test: Welche Viereckregner können überzeugen?. Rasensprenger im Garten: Welches Bewässerungsgerät überzeugt im Praxistest? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Jelle van der Wolf)

Rasensprenger im Garten: Welches Bewässerungsgerät überzeugt im Praxistest? (Quelle: Jelle van der Wolf/Thinkstock by Getty-Images)

Den Rasen gleichmäßig bewässern geht am besten mit einem Rasensprenger. Das ist einfacher und effizienter als die Nutzung eines Gartenschlauchs oder einer Gartenbrause. Zudem wird das Wasser so besser verteilt. Die Zeitschrift "Selbst ist der Mann" hat Rasensprenger getestet. Wir stellen die besten Geräte vor.

Getestet wurden ausschließlich Vierkantregner, Kreisregner wurden nicht in den Test miteinbezogen. Stabilität, Falltest, Überdruckprüfung, Gleichmäßigkeit der Beregnung, Flächenleistung, Bedienbarkeit, Einstellmöglichkeiten, Aufstellung und Kennzeichnung – das waren die Kriterien, die die Tester vorab festlegten, und auf die sie die Modelle untersuchten.

Die Testergebnisse des Rasensprengertests

Insgesamt 13 Viereckregner wurden getestet. Davon schnitten sechs Modelle mit gut ab, jeweils sechs bekamen die Note befriedigend, nur ein Gerät die Note ausreichend.

Die Testsieger im Detail

Einfach bedienbar sollten die Rasensprenger sein und Flächen möglichst gleichmäßig beregnen. Zudem kann bei guten Geräten die Einstellung des Beregnungsgrads problemlos geändert werden. So steht einer regelmäßigen Bewässerung des Gartens nichts mehr im Weg.

Die Praxistest Testsieger: Kärcher OS 5.320 SV

Der Gartensprenger OS 5.320 SV von Kärcher ist einfach bedienbar und dank zusätzlicher ausklappbarer Rasenspikes besonders standfest. Bei einem Wasserdruck von 2,5 bar wurde die Flächenleistung mit sehr gut bewertet, der Kärcher Rasensprenger schaffte es, im Praxistest maximal 137,5 Quadratmeter zu beregnen. Auch bei Wurfweite und Wurfbreite zeigten sich im Test sehr gute Ergebnisse.

Die Ecken der Fläche werden vom Kärcher Rechteckregner nicht beregnet, sodass der Gartenbesitzer hier selbst nachhelfen muss. Praktisch: Das Modell hat seitlich abschaltbarer Segmente. So kann während des Betriebs die Einstellung geändert werden, ohne dass man im Sprühregen sitzt.

  • Maximalfläche: 137,5 Quadratmeter
  • Minimalfläche: 17,5 Quadratmeter
  • Testnote: gut (1,9)
  • Note Preis-/Leistungsverhältnis: befriedigend
  • Gewicht: 800 Gramm
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Gardena Comfort Aquazoom 250/2

Der Gardena Aquazoom 250/2 ist ebenfalls einfach zu bedienen und vielseitig einsetzbar. bei einem Wasserdruck von 2,5 bar wurde die Flächenleistung mit gut bewertet, der Gardena Rasensprenger schaffte es, im Praxistest maximal 121 Quadratmeter zu beregnen. Auch bei Wurfweite zeigten sich im Test gute, bei der Wurfbreite sogar sehr gute Ergebnisse.

Leider werden die Ecken der Fläche nicht beregnet, die Beregnungsfläche ist gerundet. Hier muss von Hand nachgewässert werden. Der Viereckregner von Gardena hat eine teleskopierbare Düsenausrichtung, den Falltest und die Überdruckprüfung hat das Gerät problemlos überstanden.

  • Maximalfläche: 121 Quadratmeter
  • Minimalfläche: 3,5 Quadratmeter
  • Testnote: gut (2,1)
  • Note Preis-/Leistungsverhältnis: gut
  • Gewicht: 730 Gramm
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Gute Modelle aus dem letzten Test

Beim letzten Test von Rasensprengern durch "Selbst ist der Mann" schnitten folgende Geräte, die noch im Handel erhältlich sind, gut ab.

Gardena Comfort Aquazoom 350/3

Der Gardena Comfort Aquazoom 350/3 ist einfach zu bedienen und verfügt über eine gute Bedienungsanleitung. Bei einem Wasserdruck von 2,5 bar wurde die Flächenleistung mit sehr gut bewertet, maximal schaffte es der Rasensprenger von Gardena, im Praxistest 143 Quadratmeter zu beregnen. Ebenso erfreulich waren die Testergebnisse bei der Einstellung der Wurfweite – einstellbar per Schieberegler – und Wurfbreite sowie der Gleichmäßigkeit der Beregnung.

Leider werden die Ecken der Fläche nicht beregnet. Hier muss der Gartenbesitzer entweder das Gerät verschieben oder von Hand nachwässern. Der Viereckregner von Gardena hat seitlich verschiebbare Düsen, die Hebel und Schalter lassen sich sehr gut bedienen.

  • Maximalfläche: 143 Quadratmeter
  • Minimalfläche: 10 Quadratmeter
  • Testnote: sehr gut (1,2)
  • Note Preis-/Leistungsverhältnis: gut
  • Gewicht: 808 Gramm
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Gardena Polo 220

Der Sprühregner Polo 220 von Gardena ist einfach zu bedienen und sehr preisgünstig. Bei einem Wasserdruck von 2,5 bar wurde die Flächenleistung mit befriedigend bewertet, maximal schaffte der Rasensprenger von Gardena im Praxistest 139 Quadratmeter zu beregnen. Damit liegt er nur unwesentlich hinter dem Testsieger. Bei der Einstellung der Wurfweite per Schieberegler kam der Regner auf ein gutes Ergebnis, beim Test der Wurfbreite allerdings nur auf ein ausreichendes. Dafür ist die Gleichmäßigkeit der Beregnung sehr gut.

Der Beregnungsbereich ist leicht oval, sodass auch hier die Ecken des Gartens manuell bewässert werden müssen. Der günstige Preis des Polo 220 von Gardena hat zur Folge, dass das Gerät sonst keine Extras besitzt.

  • Maximalfläche: 139 Quadratmeter
  • Minimalfläche: 79 Quadratmeter
  • Testnote: gut (1,8)
  • Note Preis-/Leistungsverhältnis: sehr gut
  • Gewicht: 274 Gramm
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Hozelock Aqua Storm 2 in 1

Der Rasensprenger von Hozelock ist einfach bedienbar, dank seiner Einstellmöglichkeiten auch für empfindliche Pflanzen geeignet und verfügt über eine sehr gute Bedienungsanleitung. Bei einem Wasserdruck von 2,5 bar wurde die Flächenleistung mit gut bewertet, der Rasensprenger beregnete im Praxistest maximal 143 Quadratmeter – genauso viel wie der Testsieger. Bei der Einstellung der Wurfweite (einstellbar per Schieberegler) bekam der Regner die Note gut, beim Test der Wurfbreite nur ein ausreichend. Die Gleichmäßigkeit der Beregnung ist befriedigend.

Die Ecken der Fläche werden vom Hozelock Aqua Storm 2 in 1 nicht beregnet, sodass der Gartenbesitzer hier selbst nachhelfen muss. Praktisch: Das Modell besitzt eine alternative Düseneinstellung zur Verneblung des Wassers. So gelingt die Bewässerung besonders schonend. Beim Falltest wurde der Anschluss beschädigt.

  • Maximalfläche: 143 Quadratmeter
  • Minimalfläche: 38 Quadratmeter
  • Testnote: gut (2,2)
  • Note Preis-/Leistungsverhältnis: befriedigend
  • Gewicht: 590 Gramm
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Wie oft sollte ein Rasensprenger genutzt werden?

Lieber einmal gründlich, statt jeden Tag ein wenig. Denn das Wasser muss so weit in die Erde eindringen, dass es auch bei den Rasenwurzeln ankommt. Im Sommer sollten es möglichst 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter und Tag sein. Die Menge können Sie gegebenenfalls mit einem Regenmesser überprüfen. Diesen müssen Sie dann so platzieren, dass er im Wurfbereich des Sprühregners steht.

Ansonsten hängt die Nutzungshäufigkeit des Rasensprengers natürlich auch vom aktuellen Wetter ab. Sinnvollerweise nutzen Sie Rasensprenger entweder in den frühen Morgenstunden oder am Abend. So wird vermieden, dass zu viel Wasser verdunstet oder die Pflanzen Schaden nehmen.

Wie hoch ist der Druck für Rasensprenger?

Der reguläre Wasserdruck von 2,5 bar, wie er in Deutschland standardmäßig eingestellt ist, reicht völlig aus, um einen Rasensprenger zu betreiben. Die Tester von “Selbst ist der Mann“ haben alle im Test befindlichen Geräte einer Überdruckprüfung unterzogen. Dabei wurde der Wasserdruck bis auf 10 bar hochgesetzt.

Dabei kam lediglich das Modell von Kärcher auf ein sehr gut und bestand den Härtetest ohne Schäden oder Undichtigkeiten. Der Testsieger von Gardena wurde am Regler undicht, der Preistipp-Sieger, ebenfalls von Gardena, am Gelenk. Der Hozelock wurde sogar stark undicht. Einige weitere Rasensprenger überstanden diesen Test gar nicht und gingen dabei kaputt.

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