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Stiftung Warentest 2020: Die besten Wäschetrockner werden immer energieeffizienter

Kaufberatung  

Stiftung Warentest: Die besten Wäschetrockner im Test

26.08.2020, 11:33 Uhr | cm, t-online, JPH

Stiftung Warentest 2020: Die besten Wäschetrockner werden immer energieeffizienter. Die besten Wäschetrockner: Stiftung Warentest hat aktuelle Modelle getestet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Choreograph)

Die besten Wäschetrockner: Stiftung Warentest hat aktuelle Modelle getestet. (Quelle: Choreograph/Thinkstock by Getty-Images)

Wäschetrockner sind praktische Helfer im Haushalt. Sie sparen sich damit das Wäscheaufhängen, Wäscheständer rauben keinen Platz mehr und Handtücher und Bettwäsche werden kuschelweich. Die Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe 09/2020 acht Modelle getestet. Wir zeigen die Testsieger.

Der Markt für Wäschetrockner bietet eine große Auswahl. Da fällt die Orientierung oftmals schwer. Die Stiftung Warentest hat sich in ihrem Heft vom September 2020 verschiedene Wärmepumpentrockner genauer angeschaut. Das positive Fazit: Trockner werden immer energieeffizienter und sind damit keine teuren Stromfresser mehr wie noch vor wenigen Jahren. Wir zeigen die besten Modelle und aktuellen Testsieger.

Stiftung Warentest: Das sind die besten Wäschetrockner

Im Test treten acht Wärmepumpentrockner mit einem Fassungsvermögen von sieben Kilogramm an. Sie stehen auch am häufigsten in deutschen Haushalten. Diese Geräte überzeugen im Test mit der besten Leistung und dem geringsten Stromverbrauch. Zwei Modelle erreichen das Gesamturteil "Gut". Testsieger ist der Miele TSB 143WP mit dem test-Qualitätsurteil "Gut (1,8)". Auf dem zweiten Platz liegt der Beko DE744RX1 mit dem Urteil "Gut (2,2)". Auch bei den weiteren Kandidaten fällt vor allem der im Vergleich zum letzten Test reduzierte Stromverbrauch auf. Das gute Ergebnis: Trockner werden immer sparsamer.

Neben dem wichtigsten Kriterium – dem Trocknen –, mussten sich die Geräte auch bei Handhabung, Sicherheit, Verarbeitung und Umwelteigenschaften beweisen.

Der Testsieger: Miele TSB 143WP

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  • Stiftung Warentest Urteil: Testsieger "Gut (1,8)"
  • Fassungsvermögen: 7 kg Wäsche
  • Energieeffizienzklasse: A+++
  • Besonderheit: Spezialprogramm für Wolle, Jeans und Bettwäsche

Der Testsieger kommt in diesem Jahr von Miele. Das Modell TSB 143WP erreicht das Testurteil "Gut (1,8)" und schneidet beim Trocknen und der Handhabung am besten ab. Vor allem im wichtigsten Programm "Baumwolle schranktrocken" erreicht er die Note "sehr gut". 

Gelobt werden zudem das einfache Be- und Entladen, die leichte Reinigung des Flusensiebs und die große Auswahl an Spezialprogrammen. Wer möchte, kann bei diesem Trockner die Wäsche sogar beduften. Auch bei den Umwelteigenschaften schneidet das Modell gut ab. Das nötige Kältemittel für die Wärmepumpe ist, wie bei der Konkurrenz, Propangas und damit weniger klimaschädlich. Die Stiftung Warentest erklärt zudem, dass der Testsieger laut Hersteller auch unter anderen Produktnamen verkauft wird. Auch der Miele TEB 155WP, TWB 140WP und TCB 150WP sind daher baugleiche Testsieger.

Wir meinen: Der Testsieger überzeugt mit vielen Funktionen und sehr gutem Trocknungsergebnis. Das beste Modell im Test schlägt aber auch beim Preis zu und ist mit mehr als 800 Euro das teuerste Modell im Test.

Der Preis-Leistungs-Sieger: Beko DE744RX1

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  • Stiftung Warentest Urteil: "Gut (2,2)"
  • Fassungsvermögen: 7 kg Wäsche
  • Energieeffizienzklasse: A+++
  • Besonderheit: bester beim Stromverbrauch

Der Wärmepumpentrockner von Beko überzeugt mit dem Testurteil "Gut (2,2)" und ist bester beim Stromverbrauch. Über zehn Jahre gerechnet ist er das günstigste Modell im Test, erklärt die Stiftung Warentest. Beim Trocknen erreicht er ebenfalls gute Noten. Baumwollwäsche ist jedoch nicht ganz bügelfeucht im Test – Note "Befriedigend". Bei den Programmen "Schranktrocken" und "Pflegeleicht" gibt es dagegen gute Ergebnisse.

Auch bei den Umwelteigenschaften und der Handhabung gibt es gute Noten. Die Tester bemängeln einzig das etwas umständlich zu reinigende Flusensieb. Mit nur einer Kilowattstunde Stromverbrauch pro Trocknung liegt er im Test ganz vorn. 

Wir meinen: Der Preis-Leistungs-Sieger liegt nur knapp hinter dem Testsieger und punktet mit noch etwas besserem Stromverbrauch. Zudem bietet er ebenfalls viele Zusatzprogramme für Jeans, Bettwäsche und Wolle.

Der Testsieger aus dem letzten Jahr: AEG T9DE77685

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  • Stiftung Warentest Urteil: Testsieger "Gut (1,6)"
  • Fassungsvermögen: 8,0 kg Wäsche
  • Stromverbrauch: 177 kWh pro Jahr
  • Energieeffizienzklasse: A+++
  • Betriebsgeräusch: 63 dB
  • Besonderheit: Spezialprogramm für Wolle, Seide und Outdoorbekleidung


Der Testsieger aus dem letzten Test von 2019 punktet mit seinem sehr guten Trocknungsergebnis und vielen Zusatzfunktionen. Da die Stiftung Warentest ihre Bewertungskriterien jedes Jahr anpasst, verändern sich die Testnote. Dieses Modell wäre jedoch auch nach den neuen Kriterein beim Trocknen "Gut".

Im letzten Test sammelte das Modell Bestnoten bei der Trocknung und den Umwelteigenschaften. Er erreichte das Endurteil "Gut (1,6)". Der Stromverbrauch liegt jedoch leicht höher als bei den Topmodellen aus dem aktuellen Test. Pro Ladung braucht er 1,47 Kilowattstunden. Vorteil jedoch: Das Modell fasst ein Kilogramm mehr Wäsche als die aktuellen Modelle im test.

Wir meinen: Im Test aus dem Vorjahr bekommt er die Endnote "Gut 1,6". Er ist damit immer noch ein sehr empfehlenswertes Gerät. Da dieses Modell nunmehr ein Jahr älter ist, schlägt sich das positiv auf einen günstigen Preis nieder.

Unser Geheimtipp aus dem letzten Test: Beko DE8634RX0

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  • Stiftung Warentest Urteil: "Gut (1,8)"
  • Fassungsvermögen: 8,0 kg Wäsche
  • Stromverbrauch: 176 kWh pro Jahr
  • Energieeffizienzklasse: A+++
  • Betriebsgeräusch: 64 dB
  • Besonderheit: 16 Programm für u.a. Wolle, Seide, Jeans und Bettdecken

Auf dem zweiten Platz im letzten Test landet ein Modell von Beko. Der DE8634RX0 erreichte das test-Qualitätsurteil "gut (1,8)". Beim Trocknen erzielt er gute Ergebnisse. Auch die Handhabung und die Sicherheit werden von den Testern mit dem Urteil "gut" gelobt. Wenn Sie einen günstigen Wäschetrockner mit acht Kilogramm Fassungsvermögen suchen, ist dieses Modell unsere Empfehlung.

Pluspunkt beim Beko-Wäschetrockner sind zudem die vielen Zusatzprogramme. Neben den Standard-Modi gibt es spezielle Programme für Jeans, Wolle, Leinen, Bettdecken und ein Hygiene-Programm. Beim Nachfolger aus dem aktuellen Test ist dagegen der Stromverbrauch deutlich besser. Nach den neuen Kriterien würde dieses Modell mit 1,4 Kilowattstunden im Standardprogramm nur ein "Befriedigend" beim Stromverbrauch bekommen.

Wir meinen: Der Wäschetrockner von Beko ist eine günstige Alternative mit großer Trommel. Die Trocknungsergebnisse sind auf sehr gutem Niveau, beim Stromverbrauch kann es nicht mehr ganz mit aktuellen Modellen mithalten.

Fazit zum Test der Stiftung Warentest 

Es sollte auf jeden Fall ein Wärmepumpentrockner sein. Damit sparen Sie am meisten Strom. Die Leistungsunterschiede im Wäschetrockner-Test sind teilweise marginal. Alle hier gezeigten Modelle erreichen gute bis sehr gute Ergebnisse. Zusatzprogramme von einigen Geräten können praktisch sein, im Alltag ist es jedoch vor allem die Trockenleistung im Standardprogramm, die zählt. 

Unser Tipp: Ein aktuelles Modell bietet mehrere Vorteile. Es verbraucht wenig Strom und besitzt nicht mehr das klimaschädliche Kältemittel R 134a. Das wird bei neuen Modellen nicht mehr eingesetzt. Mit dem Testsieger von Miele machen Sie nichts falsch und haben das aktuell beste Gerät. Der Preis-Leistungs-Sieger von Beko überzeugt uns ebenfalls, vor allem mit dem niedrigen Stromverbrauch.

Wie funktioniert ein Wäschetrockner mit Kondensatpumpe?

Korrekterweise müsste dieser Trockner "Kondenstrockner" genannt werden. Denn das ist die Aufgabe dieses Trockners: Er sammelt Kondensat, also durch Erwärmung und Abkühlung verflüssigten Wasserdampf. Und das funktioniert so: In einem Kondensationstrockner wird die kühle Luft erwärmt. Die feuchte Wäsche kommt durch die Drehbewegung der Trommel in Kontakt mit der warmen Luft. Die Luft nimmt die Feuchtigkeit der Wäsche auf, kühlt im Kondensatbehälter ab und wird dort flüssig. Das gesammelte Kondensat wird nach dem Trockendurchgang in den Abfluss gekippt.

Wie funktioniert ein Wäschetrockner mit Wärmepumpe?

Ein Wärmepumpentrockner nutzt ebenfalls das Prinzip der Kondensation von Wasserdampf. Im Gegensatz zum Kondenstrockner sorgt die Wärmepumpe für einen konstanten Kreislauf aus Erwärmung und Kondensation. Denn während auf der einen Seite der Pumpe die Luft im Trockner erwärmt wird, kühlt sie auf der anderen Seite ab und kondensiert. Die Abkühlung erfolgt mit Hilfe eines in der Pumpe zirkulierenden Kühlmittels. Während sie arbeitet, sorgt die Pumpe für einen konstanten Luftstrom, der immer wieder erwärmt wird und sich abkühlt. Durch diesen Kreislauf benötigt ein Wärmepumpentrockner bis zu 40 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Kondens- oder Ablufttrockner.

Wie funktioniert ein Ablufttrockner?

In einem Ablufttrockner wird ebenfalls Wärme in die Trommel zugeführt. Die feuchte und warme Luft wird über einen Schlauch nach draußen geführt. Während Ablufttrockner in der Anschaffung sehr günstig sind, haben sie jedoch zwei große Nachteile. Zum einen muss während des Betriebs des Ablufttrockners immer ein Fenster geöffnet sein. Zum anderen nutzt der Trockner die Wärmeenergie der Abluft nicht und hat deshalb eine viel schlechtere Energiebilanz als Kondens- oder Wärmepumpentrockner.

Was darf in den Wäschetrockner?

Mit einem modernen Wäschetrockner lassen sich nahezu alle Textilien trocknen. Je nach Gerät und Hersteller gibt es verschiedene Programme, die für die unterschiedlichen Textilien ausgelegt sind, zum Beispiel für Wolle, Feinwäsche oder Synthetik. Im Wollprogramm heizt der Trockner nicht so stark auf wie beim herkömmlichen Trockenprogramm für Baumwolle oder Handtücher.

Welche Energieeffizienzklassen haben Wäschetrockner?

Die Energieeffizienzklassen bei Trocknern reichen von A+++ bis D. Die Klassifizierung A+++ bietet wie bei der Waschmaschine die höchste Energieeinsparung beim Trocknen von Wäsche. Sie liegt 63 Prozent unter der Klasse A. Um Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, empfehlen sich vor allem Wäschetrockner mit mindestens der Effizienzklasse A+.

Wie hoch ist der Stromverbrauch bei Wäschetrocknern?

Mit jedem neuen Gerät sinkt der Stromverbrauch und die Trockner werden effizienter. Ein Standard-Trockengang benötigte im letzten Test ungefähr 1,45 kWh Strom. Ältere Ablufttrockner können bis zu 4 kWh Strom und mehr pro Trockenvorgang benötigen. Aktuelle Modelle schaffen eine Ladung mit nur knapp einer Kilowattstunde. Ein Durchgang im energieeffizienten Wärmepumpentrockner kostet damit nur 31 Cent, während ein älterer Wäschetrockner pro Trockenprogramm rund 1,20 Euro kosten kann. Ein neues Modell lohnt sich auf Dauer daher unbedingt.

Verwendete Quellen:
  • Alle Testergebnisse der Stiftung Warentest

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