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Die besten Frühlingsrasendünger für Ihren Garten

Was Ihr Rasen jetzt braucht  

Die besten Rasendünger für den Frühling

16.03.2020, 15:09 Uhr | AH, t-online.de

Zum Frühlingsbeginn braucht der Rasen neue Energie, um sich von den Strapazen der Wintermonate zu erholen. Für die nötige Nährstoffzufuhr sorgt der richtige Rasendünger. Welche vier Rasendünger sich für den Frühling besonders eignen sowie hilfreiche Tipps zum Ausstreuen des Düngers, haben wir für Sie recherchiert.

Ein schöner Rasen ohne Löcher und braune Flecken muss gepflegt werden und sollte drei bis vier Mal pro Jahr gedüngt werden.

Das Düngen im Frühjahr ist ausschlaggebend für die gute Entwicklung des Rasens und daher besonders wichtig. Vor allem bei einer starken Beanspruchung des Rasens durch spielende Kinder oder Haustiere ist eine energiereiche Versorgung von Vorteil.

Welchen Rasendünger für das Frühjahr verwenden?

Nach den kalten Wintermonaten braucht der Rasen eine erfrischende Nährstoffbehandlung. Langzeitdünger sind für das Düngen im Frühjahr daher besonders geeignet, denn die Nährstoffabgabe erfolgt bei diesen Rasendüngern über mehrere Monate.

Rasendünger mit einem guten Mischverhältnis aus Stickstoff, Phosphor und Kalium versprechen die besten Ergebnisse. Die Zusammensetzung der drei Komponenten wird auch als NPK-Verhältnis bezeichnet und ist auf den Rasendüngern meist in der Schreibform „20-5-10“ verzeichnet. Welches Verhältnis für Ihren Rasen von Vorteil ist, hängt auch von der Benutzung ab.

Unsere Favoriten: Rasendünger für Hobby- und Profi-Gärtner

Wir haben vier unterschiedliche Rasendünger mit Langzeitwirkung und verschiedenen Eigenschaften für Sie recherchiert. Das sind unsere Favoriten:

Bio-Rasendünger mit Langzeitwirkung von Plantura

Der Bio-Rasendünger von Plantura verfügt über eine Langzeitwirkung von bis zu drei Monaten. Das NPK-Verhältnis beträgt „8-1-6“. Der Bio-Dünger ist rein organisch und verzichtet auf tierische Inhaltsstoffe. Das organische Material fördert ein gesundes Bodenleben. Dadurch ist der Rasendünger schonend für Haustiere wie Hunde und Kleintiere, die in Kontakt mit dem Rasendünger kommen können.

Der Hersteller empfiehlt den Rasendünger für den Frühling und Sommer. Die optimale Anwendungszeit liegt zwischen Februar und Oktober. Danach sollten spezielle Herbstrasendünger verwendet werden. Der Rasendünger lässt sich leicht mit den Händen oder einem Streuwagen ausstreuen. Das Verkaufsgewicht von 10,5 kg reicht für ca. 250 Quadratmeter Rasenfläche.

Rasen-Langzeitdünger von Compo

Der Rasen-Langzeitdünger von Compo verfügt über eine gleichmäßige Langzeitwirkung von bis zu drei Monaten ohne Stoßwachstum. Durch die hochwertigen Inhaltsstoffe wird der Rasen gestärkt und gleichzeitig strapazierfähiger gemacht. Der mineralische Rasendünger hat ein NPK-Verhältnis von „15-5-8“. Dadurch ist der Rasendünger vor allem für Gebrauchsrasen mit mittlerer Beanspruchung geeignet.

Der Langzeitrasendünger besteht aus feinem Granulat. Der Hersteller empfiehlt, den Rasendünger erst ein bis zwei Tage nach dem Mähen zu verstreuen und im Anschluss ausreichend zu bewässern. Die feinen Körner können Sie sowohl mit der Hand als auch mit dem Streuwagen ausstreuen. Dank der feinen Textur und der homogenen Struktur löst sich der Rasendünger schnell auf. Die hier vorgestellte Menge umfasst 20 kg, was für eine Rasenfläche von ca. 800 Quadratmetern reichen soll.

Profi-Rasendünger von Beckmann

Der Rasendünger mit Langzeitwirkung von Beckmann gibt die Nährstoffe über einen Zeitraum von drei Monaten an den Rasen ab. Der organisch-mineralische Rasendünger hat ein NPK-Verhältnis von „20-5-8“. Dadurch ist er für Gebrauchsrasen mit einer mittleren Beanspruchung geeignet.

Zusätzlich beugt der Rasendünger durch den hohen Anteil von Eisen der Entstehung von Moos vor. Durch den hohen Eisenanteil muss der Kontakt mit Wegen und Terrassenböden allerdings vermieden werden. Die Anforderungen an die Anwendung des Profi-Rasendüngers sind etwas höher als bei den anderen vorgestellten Rasendüngern.

Nach Angaben des Herstellers sollte der Dünger nur auf trockenen Rasenflächen eingesetzt werden. Zum Schutz vor Verbrennungen muss daher auf die richtige Dosierung und gleichmäßige Verteilung des Rasendüngers geachtet werden. Zur optimalen und leichteren Dosierung eignet sich ein Streuwagen. Die 25 kg Rasendünger können für ca. 830 Quadratmeter Rasenfläche verwendet werden.

Rasendünger mit Unkrautvernichter von Compo

Der Rasendünger mit Unkrautvernichter und Langzeitwirkung von Compo verfügt ebenso über eine Langzeitwirkung von bis zu drei Monaten. Das NPK-Verhältnis beträgt „14-6-3 “. Mit dem Rasendünger bekommen Sie die komplette Pflege für Ihren Rasen in einem Paket. Der Rasendünger von Compo versorgt den Rasen mit ausreichend Haupt- und Spurennährstoffen und bekämpft gleichzeitig effektiv die Entstehung von Moos und Unkraut.

Der Hersteller empfiehlt einen Anwendungszeitraum von Mai bis August. Die Außentemperatur sollte bei der Anwendung über 10 Grad liegen. Der Rasendünger kann an einem regenfreien Tag ein bis zwei Tage nach dem Mähen ausgestreut werden. Das Einwirken des Düngers dauert dann ein bis zwei Tage. Durch die unkrautvernichtende Wirkung sollte der Rasen erst nach weiteren zwei bis drei Tagen wieder benutzt werden. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass keine weiteren Pflanzen wie Blumen und Gemüse mitgedüngt werden. Dieses 9-Kilogramm-Paket reicht für eine Rasenfläche von 300 Quadratmetern.

Zur richtigen Anwendung des Düngers wird empfohlen, die Gebrauchsanleitung zu lesen und die Hinweise zu befolgen. Der Rasen darf im Jahr der Düngung beispielsweise nicht an Tiere verfüttert werden.

Unser Fazit

Der mineralische Langzeitrasendünger von Compo bietet zwar schnelle Hilfe bei akutem Nährstoffmangel, besteht jedoch aus mineralischen Nährstoffen. Der Profi-Rasendünger von Beckmann bietet durch seine organisch-mineralische Zusammensetzung die beste Wirkungskraft. Doch aufgrund der komplexen Anwendung ist dieser Rasendünger eher für versierte Gärtner zu empfehlen.

Der Langzeitrasendünger mit Unkrautvernichter von Compo lässt sich optimal auf Zierrasen einsetzen. Für Haushalte mit Kindern und Haustieren ist dieser Dünger jedoch nicht zu empfehlen.

Unser Favorit ist der Bio-Rasendünger von Plantura, denn durch ihn wird eine umweltbewusste Pflege des Rasens gewährleistet. Seine natürlichen Inhaltsstoffe schonen die Umwelt und können unbedenklich eingesetzt werden.

Was bewirkt Rasendünger?

Rasendünger bewirkt die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Die unterschiedlichen Nährstoffe haben jeweils eine unterschiedliche Wirkung auf den Rasen. Erst in Interaktion miteinander können die im Rasendünger enthaltenen Nährstoffe ihre ganze Kraft entfalten.

Magnesium, Kalium, Phosphor und Stickstoff sind die Hauptnährstoffe des Rasendüngers. Magnesium ist für den schönen Grünton des Rasens verantwortlich. Der Inhaltsstoff Kalium stärkt die Grashalme und sorgt für eine hohe Belastbarkeit. Phosphor fördert das Wurzelwachstum und ist der Energieträger des Düngers. Für ein gutes Wachstum ist der Stickstoff zuständig.

Zu den Sekundärnährstoffen zählen beispielsweise Eisen, Kalzium, Kupfer und Schwefel. Sie kommen meist nur in geringen Mengen vor.

Was ist der Unterschied zwischen mineralischen, organischen und organisch-mineralischen Dünger?

Organische Rasendünger bestehen aus organischen Rohstoffen wie Abfällen, die in der Lebens- und Genussmittelproduktion anfallen. Teilweise sind auch tierische Abfälle enthalten. Die recycelten Rasendünger haben einige Vorteile. Sie schonen beispielsweise die Umwelt und das Grundwasser, sind dadurch gesundheitlich unbedenklich und versorgen den Rasen mit einer gleichmäßigen Nährstoffzufuhr. Diese Düngerart ist besonders geeignet für Tierhalter und Familien mit Kindern.

Mineralische Rasendünger werden meist aus fossilen Rohstoffen hergestellt. Das Verfahren verbraucht viel Energie, da anders als bei den organischen Rasendüngern die Nährstoffe neu produziert und nicht recycelt werden. Die mineralischen Rasendünger liefern schnell Nährstoffe und sind unabhängig von der herrschenden Witterung einsatzbereit. Das macht sie zum Retter bei akutem Nährstoffmangel. Die Pflege des Bodens und des Bodenlebens kommt bei diesen Rasendüngern jedoch oft zu kurz.

Die Kombination aus beiden Rasendüngern bieten die organisch-mineralischen Rasendünger. Die Mischform ist schonender für die Bodenqualität und bietet gleichzeitig eine gute Nährstoffzufuhr.

Wann Rasendünger im Frühjahr streuen?

Der Rasendünger sollte im Frühjahr direkt nach dem ersten Mähen des Rasens verstreut werden. Meistens kann damit im März oder April begonnen werden. Die Hauptsache ist, dass der Boden nicht mehr gefroren ist und die frühlingshaften Temperaturen bereits eingesetzt haben. Sollte das im März oder April noch nicht der Fall sein, muss mit der Rasenpflege gewartet werden.

Woran kann ein Nährstoffmangel des Rasens erkannt werden?

Moos ist meistens ein Anzeichen für einen Nährstoffmangel. Der Boden ist dann häufig zu stark verdichtet und vernässt. Mit einem Rasendünger, der Mossvernichter enthält, lässt sich jedoch nur das Symptom beheben. Häufige Ursachen für die Entstehung von Moos sind beispielsweise Nährstoffmangel, zu wenig Sonne oder eine ungeeignete Saatmischung. Ein zu tiefes oder zu seltenes Mähen des Rasens kann ebenfalls ein Grund für die Entstehung von Moos sein.

Weitere Hinweise auf einen Nährstoffmangel sind eine nachlassende Grünfärbung sowie geringer Wachstum und weniger Dichte des Rasens.

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