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Stiftung Warentest: Die besten Akku-Fenstersauger im Test

Stiftung Warentest  

Akku-Fenstersauger im Test: Streifenfrei sauber

Von Monika Salz

20.03.2020, 08:57 Uhr

Jetzt im Frühling klingt es verlockend: Streifenfrei saubere Fenster lassen die Sonne in die Wohnung. Und das ohne viel Arbeit. Akku-Fenstersauger versprechen genau das. Die Stiftung Warentest hat die praktischen Haushaltshelfer untersucht. Wir stellen die Testsieger vor und erklären die Funktionsweise.

Fenstersauger gibt es mittlerweile von vielen namhaften Herstellern wie Kärcher, Vorwerk, Vileda, Leifheit, Bosch oder AEG. Sie sollen Dreck, Staub und Fett auf glatten Oberflächen wie Glasscheiben oder Fliesen gründlich entfernen und im Handumdrehen für Sauberkeit sorgen. Ob die Geräte dem entsprechen, hat die Stiftung Warentest untersucht und die Ergebnisse im "test"-Heft von April 2019 veröffentlicht.

Akku-Fenstersauger: Was wurde getestet?

Die Stiftung Warentest hat sich insgesamt elf Fenstersauger mit Akkubetrieb angeschaut, davon zehn, bei denen Einwascher und Absauger getrennt funktionieren und ein Modell, bei dem dies kombiniert geschieht.

Untersucht wurden die Modelle auf ihre Reinigungsfunktion (50 Prozent der Gesamtnote), die Handhabung (35 Prozent), Akku (5 Prozent), Geräusch (5 Prozent) sowie Sicherheit und Fallprüfung (5 Prozent). Das Urteil der Tester fällt durchweg positiv aus: Insgesamt acht getestete Elektrofenstersauger erhielten das Gesamturteil "Gut". Zwei Geräte kamen auf ein "Befriedigend", ein Modell von Vileda nur auf "Ausreichend".

Der Testsieger: Kärcher WV 5 Premium Akku-Fenstersauger

Mit dem "test"-Qualitätsurteil "Gut (1,9)" war der WV 5 Premium von Kärcher der beste Akku-Fenstersauger im Test. Die Tester loben vor allem seine leichte Bedienbarkeit und seine Reinigungsleistung. Zudem stach auch die Akkuleistung des Geräts hervor.

Gibt der Hersteller an, mit einer Akkulaufzeit können etwa 105 Quadratmeter Scheiben gereinigt werden, waren es im Praxistest mehr als 300 Quadratmeter Fläche. Da kann das Fensterputzen im ganzen Haus am Stück erledigt werden, ohne den Akku erneut zu laden. Der Akku kann zudem gewechselt werden. Der Schmutzwassertank fasst 110 Milliliter. Dieser Fenstersauger ist zudem das beste Gerät im Test bei Handhabung und Geräuschentwicklung.

Beste Reinigungsleistung: Bosch GlassVac Akku-Fenstersauger

Der GlassVac Akku-Fenstersauger von Bosch hat im Prüfpunkt "Reinigen von allen Geräten" am besten abgeschnitten. Mit dem "test"-Qualitätsurteil "Gut (2,1)" landete er insgesamt auf dem zweiten Platz. Besonders gut war das Modell im ersten Schritt des Fensterreinigens, nämlich der Schmutzentfernung mittels Wischtuch. Die Stiftung Warentest lobte die Reinigungsergebnisse mit besonders sauberen Scheiben.

Der Schmutzwassertank dieses Modells fasst 90 Milliliter. Kleines Manko: Beim GlassVac kann der Akku nicht gewechselt werden, sondern ist fest verbaut. So muss man zwischenzeitlich eine Pause beim Fensterputzen einlegen, um den Akku wieder aufzuladen. Auch gibt es keine Teleskopstange für hohe Fenster.

Besonders leicht: Kärcher WV 2 Premium Akku-Fenstersauger

Mit nur 600 Gramm ist der Drittplatzierte im Test, der Kärcher WV 2 Premium Fenstersauger, der leichteste unter den Testsiegern. Er erhielt das "test"-Qualitätsurteil "Gut (2,1)". Wie der Testsieger WV 5 Premium von Kärcher ist auch der WV2 Premium sehr gut in den Testpunkten "Fläche pro Zeit" und "Reinigen des Geräts". Der Schmutzwassertank fasst 100 Milliliter.

Ein Teleskopstangen-Set ist zusätzlich erhältlich. Einziger Nachteil: Auch hier ist der Akku fest verbaut und lässt sich nicht wechseln.

Unser Fazit

Die Frage nach dem besten Akku-Fenstersauger ist nicht leicht zu beantworten. Alle hier vorgestellten Modelle bewegen sich im gleichen Preissegment und zeigen ähnlich gute Ergebnisse. Für uns ist tatsächlich entscheidend, dass der Stiftung-Warentest-Testsieger, der Kärcher WV 5 Premium, auswechselbare Akkus hat und somit mehr als 300 Quadratmeter Fensterfläche am Stück reinigt – wer will nicht so schnell wie möglich mit seinem Frühjahrsputz fertig sein? 

Woraus besteht ein Akku-Fenstersauger?

Die von der Stiftung Warentest getesteten Sauger funktionieren bis auf das Modell von Vorwerk mit einem separaten Einwascher. Das bedeutet, man hat eine Sprühflasche mit aufschraubbarem Wischer mit Mikrofasertuch und den eigentlichen Sauger als separates Gerät. Der Vorwerk Kobold VG100 Fensterreiniger aus dem Test reinigt und saugt in einem. Er bekam das "test"-Qualitätsurteil "Gut (2,5)".

Wie wird ein Akku-Fenstersauger bedient?

Die Geräte mit separatem Einwascher funktionieren wie folgt: In die Sprühflasche wird Wasser mit Putzmittel gefüllt und damit werden dann die Glasflächen eingeschäumt.

Im Anschluss kommt der eigentliche Fenstersauger zum Einsatz, um die Scheibe zu trocknen. Dazu wird die Gummilippe leicht an die Glasfläche gedrückt und das Gerät von oben nach unten geführt. Zum Abschluss werden die Rahmen mit einem Tuch abgewischt, um etwaiges übergebliebenes Wasser zu entfernen. Der Schmutzwassertank muss regelmäßig geleert werden.

Akku-Fenstersauger zum Reinigen von Fliesen nutzen?

Die Stiftung Warentest hat alle Modelle auch auf Fliesen getestet. Das Fazit: Auch Fliesen können mit einem Fenstersauger gereinigt werden, allerdings ist das Reinigungsergebnis wegen der Fugen nicht so effektiv. Oft bleiben Tropfen zurück, die dann an den Fliesen runterlaufen. Die Ergebnisse waren hier nur befriedigend.

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