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Für einen blühenden Garten: Der beste Rosendünger für Ihre Rosen

Tipps zur Rosenpflege  

Für einen blühenden Garten: Der beste Dünger für Ihre Rosen

Von Katja Schmidt

02.04.2020, 22:44 Uhr

Es ist Frühling, höchste Zeit also, sich um die blühenden Schätze im Garten oder auf dem Balkon zu kümmern. Rosen sind besonders schöne Blumen, die wunderbar duften. Um ihnen zu helfen, zu voller Pracht zu gelangen, ist nun der richtige Zeitpunkt zum Düngen. Doch welcher Dünger ist der beste? 

Die Sonne steht wieder höher am Himmel, die Temperaturen steigen. Licht und Wärme bekommen Ihre Rosen im Frühjahr ausreichend. Mit dem Gießen erhalten sie zudem regelmäßig Wasser – doch das genügt nicht. Die edlen Pflanzen brauchen Nährstoffe, um zu gedeihen. Ein guter Rosendünger liefert sie ihnen. Es ist allerdings nicht ganz leicht, den richtigen Dünger zu finden, denn es gibt zahlreiche Formen von Düngemitteln unter den verschiedensten Namen: Flüssigdünger, Langzeitdünger, Mineralstoffdünger, Volldünger, Blumendünger, Blühpflanzendünger und Einnährstoffdünger zum Beispiel. Damit Sie sich nicht durch das wirre Dickicht kämpfen müssen, stellen wir Ihnen verschiedene Rosendünger im Vergleich vor und erklären, wann und wie Sie Ihre Rosen am besten düngen.

Wunderschöne Rosen gibt es in zahlreichen Varianten. Wenn Sie Ihren Garten oder Balkon jetzt im Frühjahr frisch gestalten und mit neuen Blumen bestücken wollen, empfehlen wir Ihnen die folgenden Rosen als Highlights und Hingucker:

Um sie von Anfang an richtig zu pflegen und mit genügend Nährstoffen zu versorgen, sollten die Rosen gleich beim Einpflanzen das erste Mal gedüngt werden. Welche Rosendünger sich dafür am besten eignen, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Unser Favorit: Compo Bio-Langzeitdünger für Rosen

Der Langzeitdünger von Compo besteht aus rein organischen Stoffen und ist dadurch sogar für ökologischen Landbau geeignet. Er sorgt bei Ihren Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon für kräftigen Wuchs und mehr Blühkraft. Der Anwendungszeitraum liegt zwischen März und August. 

Der Langzeitdünger mit allen wichtigen Nährstoffen wird drei bis vier Zentimeter tief in die Erde eingearbeitet. Die Rosen sollten zusätzlich mit ausreichend Gießwasser bewässert werden. Für einen Quadratmeter werden lediglich 70 Gramm Düngemittel benötigt. Einmal düngen reicht außerdem für fünf Monate, sodass der Verbrauch der geringste in diesem Rosendünger-Vergleich ist. 

Besonders positiv: Die natürlichen Düngepellets mit 50 Prozent Schafwolle haben eine besonders gute Wasserspeicherfähigkeit für einen lockeren und belebten Boden, was gerade in Trockenphasen gut für die Rosen ist. Wenn man an die zurückliegenden Sommer mit sehr wenig Regen denkt, ist das ein großes Plus.

Solides Markenprodukt: Oscorna Rosendünger

Auch der Rosendünger von Oscorna besteht aus rein natürlichen Rohstoffen. Er sollte nicht an die Wurzeln gebracht, sondern ausgestreut und leicht eingehackt werden. Zusätzlich zur Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen wie Stickstoff, Kalium und Phosphor sorgt der Dünger auch für die Bildung von Humus. Er ist also besonders förderlich für gute Erde für Pflanzen.

Die Monate März und April sowie Juni und Juli werden für die Anwendung empfohlen. Für die Düngung im zeitigen Frühjahr werden 120 Gramm pro Quadratmeter benötigt, für das Düngen nach der ersten Blüte 50 Gramm pro Quadratmeter. Der Verbrauch ist also höher als beim Konkurrenzprodukt von Compo. 

Speziell für den Garten: Hauert Rosendünger

Der Spezialdünger von Hauert besteht aus einem organisch-mineralischen Sphero-Granulat. Die zylindrischen Körner sind stabil und durch die einheitliche Größe laut Hersteller optimal riesel- und streufähig. In Kontakt mit Bodenfeuchtigkeit werden die Nährstoffe für die Pflanzen freigesetzt.

Wie die anderen hier vorgestellten Dünger sollte dieser im Frühling und Sommer eingebracht werden. Pro Quadratmeter werden 100 Gramm Granulat benötigt, die Wirkzeit beträgt zwei bis drei Monate. Das heißt, der Verbrauch dieses Düngers liegt etwa gleichauf mit dem des Produkts von Oscorna.

Dieser Rosendünger ist als einziger im Vergleich ausschließlich für die Nutzung in Gärten optimiert – die Konkurrenzprodukte eignen sich auch für Blumen auf dem Balkon und in Kübeln. Wer nur einen kleinen Garten hat und daher weniger als zwei Kilogramm Dünger benötigt, kann beim Fachhändler auch eine kleinere Packung erwerben.

Für Umweltbewusste: Naturen Bio-Volldünger für Rosen

Der Volldünger von Naturen besteht ebenfalls aus 100 Prozent natürlichen Inhaltsstoffen und eignet sich für den ökologischen Landbau. Er ist besonders für umweltbewusstes Gärtnern geeignet, bei dem ein Gleichgewicht zwischen wirksamer Ernährung der Pflanzen und dem natürlichen Einsatz von Düngemitteln angestrebt wird. 

Der Anwendungszeitraum geht von März bis Oktober. Ist das staubfreie Granulat circa fünf Zentimeter tief in den Boden eingebracht, wirkt es bis zu drei Monate. Das liegt am enthaltenen Zeolith, das die Speicherfähigkeit von Wasser und Nährstoffen in der Erde erhöht. Der Inhalt der 1,7-Kilogramm-Packung genügt für 68 Rosenpflanzen.

Ein großes Plus bei allen Bio-Düngern mit natürlichen, organischen Inhaltsstoffen: Sie sind in der Anwendung unbedenklich, das heißt, dass beispielsweise auch Kinder problemlos bei der Gartenarbeit helfen können.

Ideal für Zimmerpflanzen: Flüssiger Rosendünger von Compo mit extra Magnesium

Der Flüssigdünger von Compo kann ganzjährig genutzt werden und ist sowohl für Rosen im Freien, in Kübeln oder Beeten als auch für Zimmerpflanzen geeignet. Als einziger Rosendünger im Vergleich kann er also auch drinnen verwendet werden. Er versorgt die Rosen ab der ersten Anwendung mit allen wichtigen Haupt- und Spurennährstoffen, fördert die Bildung von Blüten und stärkt die Widerstandskraft. Letzteres insbesondere durch das Extra an Magnesium. 

Der Compo-Flüssigdünger ist mithilfe des Deckels sehr leicht zu dosieren, wodurch die Gefahr der Überdüngung minimiert wird. Die jeweilige Menge der Düngerlösung richtet sich nach der Pflanzengröße beziehungsweise nach der Größe des Topfes. Man gießt so, dass der Wurzelballen gut mit der Mischung aus Dünger und Gießwasser durchtränkt ist.

Dieser Rosendünger muss von März bis Oktober wöchentlich beigegeben werden, sodass der Verbrauch relativ hoch ist. Von November bis Februar genügt das Düngen einmal im Monat. Ein weiteres Manko: Der Flüssigdünger ist nicht bio, der Hersteller verwendet jedoch ausgesuchte Rohstoffe und lässt Kontrollen durch eigene Labore und unabhängige Institute durchführen, um die Qualität zu sichern. Außerdem besteht die Verpackung zu 90 Prozent aus recyceltem Plastik.

Unser Fazit

Uns überzeugt der Bio-Langzeitdünger für Rosen von Compo aufgrund seiner rein organischen Zusammensetzung und der einfachen sowie sparsamen Anwendbarkeit. Besonders gut finden wir auch seine Wirksamkeit bei Trockenheit. Der Compo-Rosendünger ist auch im praktischen Komplettset mit Pferdemist und Pilzbekämpfer für die Rundumpflege Ihrer Rosen erhältlich.

Wann und wie oft düngt man Rosen am besten?

Im Frühjahr, genauer gesagt nach dem Rosenschnitt beziehungsweise wenn die Rose austreibt, ist erstmals Dünger gefragt. Häufig reicht eine Düngung pro Jahr aus, manchmal muss jedoch auch nachgedüngt werden. Grob gesagt ist die Düngezeit im Frühling und Sommer, von März bis August. Außerdem sollte in der Regel gedüngt werden, wenn Rosen neu gepflanzt werden. In jedem Fall sollte man sich an die Angaben der Hersteller halten, um Überdüngung zu vermeiden.

Warum sollte man nicht einfach einen Universaldünger für Blumen verwenden?

Natürlich können Sie Ihre Rosen auch mit einem Dünger für verschiedene Blumensorten düngen und mit Nährstoffen versorgen. Allerdings sind solche Mischdünger anders zusammengesetzt als ein Spezialdünger. Sie müssten also stärker auf die Inhaltsstoffe achten und jeweils überlegen, ob Ihre Rosen mit dem Blumendünger alle Nährstoffe erhalten, die sie brauchen – oder auch zu viel eines bestimmten Inhaltsstoffs. Ein Rosendünger ist dagegen optimal auf die Bedürfnisse der edlen Pflanzen abgestimmt. Er ist daher zudem deutlich einfacher in der Anwendung.

Was sollte Rosendünger enthalten?

Bei der Pflege von Rosen können organische Düngemittel wie gut verrotteter Kompost, Hornspäne, Kaffeesatz, Pferdemist oder Rinderdung zum Einsatz kommen. Allerdings liefern nicht all diese natürlichen Düngemittel ausreichend Nährstoffe. Daher ist spezieller Rosendünger besser für die Blumenpflege geeignet.

Vor einem Kauf sollte man sich die Zusammensetzung des Düngemittels anschauen. Zu den Hauptbestandteilen von Rosendünger gehören Stickstoff, Phosphor und Kalium. Darüber hinaus sollten bei den Inhaltsstoffen Magnesium sowie Eisen aufgelistet sein. Zu den weiteren wichtigen Bestandteilen gehören Kupfer, Zink, Bor, Molybdän und Mangan. Damit erhalten Ihre Rosen die Nährstoffe, die sie für gesundes Wurzelwachstum und prächtige Blütenbildung brauchen. 

Unter Umständen ist der NPK-Wert interessant, der das Verhältnis von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) im Dünger angibt. Soll durch das Düngen vor allem das Wachstum der Blätter gestärkt werden, eignet sich stickstoffbetonter Dünger. Phosphorbetonter Dünger ist dagegen günstiger für die Ausbildung von Blüten. Kalium sorgt bei Rosen für eine hohe Widerstandskraft gegen Krankheiten. Da Rosendünger jedoch ohnehin optimal auf die Bedürfnisse der edlen Blumen zugeschnitten sind, braucht man auf den NPK-Wert nicht so stark zu achten wie bei Dünger für verschiedene Blumen.

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