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Die besten Gasgrills von Weber, Enders, Landmann und Co.

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Unkompliziert und schnell  

Fünf Gasgrills für den gelungenen Grillabend

Von Katja Schmidt, Cordula Funk

16.07.2021, 14:14 Uhr
Die besten Gasgrills von Weber, Enders, Landmann und Co.. Wir zeigen die besten Gasgrills für einen gelungenen Grillabend. (Quelle: Hersteller/Char-Broil)

Wir zeigen die besten Gasgrills für einen gelungenen Grillabend. (Quelle: Char-Broil/Hersteller)

Mit einem Gasgrill bereiten Sie Fleisch, Gemüse oder Fisch immer mit der perfekten Temperatur zu. Auch langes Anheizen können Sie sich mit ihm sparen. Wir vergleichen fünf empfehlenswerte Modelle – vom praktischen Tischgrill bis zum großen Grillwagen.

Sommer, Sonne, Wochenende: Was könnte schöner sein als zu grillen? Wie gegrillt wird, darüber scheiden sich die Geister. Wie wäre es mit einem Gasgrill? Er hat entscheidende Vorteile gegenüber Holzkohlegrills: Er ist schnell angeheizt, produziert keinen störenden Rauch und lässt sich einfach reinigen. Sogar gesünder ist das Grillen mit Gas, weil kein Fett in die Glut tropfen kann und so keine krebserregende Stoffe entstehen.

Die Zubereitung von Fleisch, Fisch oder Gemüse gelingt dank der genau steuerbaren Temperatur immer. Die praktischen Grills gibt es in verschiedenen Varianten: Wir stellen Ihnen vier empfehlenswerte Gasgrills und einen Hybridgrill vor.

Für den Balkon: Weber Gasgrill Q2000

Wenn es ums Grillen geht, gibt es für viele nur eine Marke: Weber. Das Unternehmen ist der weltweitführende Grill-Hersteller. Der Gasgrill Q2000 kann als Standgrill oder als Tischgrill ohne Ständer benutzt werden und passt auch auf kleine Balkone.

Der kompakte Weber-Gasgrill besitzt einen Brenner um die gesamte Grillfläche von 55 x 49 Zentimetern auf eine einheitliche Temperatur zu bringen. Die Regelung erfolgt stufenlos, was die Bedienung vereinfacht. Dank der kompakten Maße und einer Brennerleistung von 2,49 Kilowatt ist das Grillen besonders schnell. Die integrierte Piezo-Zündung ermöglicht ein sicheres Anzünden des Gasgrills.

Der Grill hat eine komfortable Arbeitshöhe von 130 Zentimetern und zwei ausklappbare Seitentische. Das Gehäuse und der Deckel des Marken-Gasgrills bestehen aus Aluminiumguss, der Grillrost aus porzellanemailliertem Gusseisen. Das macht den Grill robust und langlebig. Auch die Reinigung ist dadurch leicht. Dafür sorgt auch die herausnehmbare Fettauffangschale. 

Um den Gasgrill von Weber sicher aufzubewahren, kann man eine praktische Abdeckung dazukaufen, die vor Schmutz und Witterung schützt. 

Preis-Leistungs-Tipp: Enders Gasgrill Urban

Der Urban-Gasgrill von Enders ist als Tischgrill konzipiert. Im Gegensatz zum Grill von Weber bietet er zwei Brenner mit jeweils 2,2 Kilowatt Leistung. Durch sie ist der Grillrost zweigeteilt, sodass auf dem einen Rost beispielsweise Fleisch und auf dem anderen Gemüse zubereitet werden kann. Die Grillfläche ist mit 48 x 32 Zentimetern insgesamt etwas kleiner als die des Weber-Modells.

Das Material ist jedoch ähnlich: Der Urban besteht aus lackiertem Stahl und emailliertem Gusseisen. Der Deckel mit Thermometer kann zum indirekten Grillen oder Warmhalten von Speisen die Hitze im Inneren stauen. Zusätzlich hat der Tischgrill zwei abnehmbare Ablagen an den Seiten. Außerdem befinden sich an der Unterseite zwei herausnehmbare Fettauffangschalen, die das Reinigen erleichtern.

Im direkten Vergleich besonders schön: Man kann mit dem Gerät des Herstellers Enders nicht nur grillen, sondern auch backen und kochen. Dafür stellt man einfach die gefüllte Backform auf den Grillrost oder man entfernt diesen und stellt einen Topf auf den Brenner. So ist dieser kompakte Gasgrill multifunktional einsetzbar. Er ist außerdem für den Gebrauch mit Kartuschen oder Gasflaschen geeignet.

Der High-End-Grillwagen: Landmann Gasgrill Triton Pts 3.0

Der große Grillwagen von Landmann ist der teuerste Gasgrill in unserem Vergleich. Dafür ist er auch besonders groß: Er hat eine Grillfläche von 60 mal 45 Zentimetern. Die Ausstattung ist umfangreich: Der Gasgrill kommt mit drei stufenlos einstellbaren Brennern à 3,5 Kilowatt Leistung mit elektronischer Zündung, einem PTS-System für volle Kontrolle über die Verteilung der Hitze, einer Temperaturanzeige im doppelwandigen Deckel für eine genaue Gar- und Grillzeit, einem Rost zum Warmhalten und zwei Seitentischen.

Auch die hochwertige Verarbeitung überzeugt. Die zwei Grillroste bestehen aus emailliertem Gusseisen, das Gehäuse zu großen Teilen aus Edelstahl. Neben den praktischen Ablageflächen an den Seiten ist auch viel Platz im Unterschrank. So kann man alles fürs Grillen Notwendige gut und sicher verstauen.

Dank vier leichtgängigen Laufrollen kann der große Landmann-Grill trotzdem gut bewegt werden. So ist er beispielsweise perfekt für die Terrasse. Das Reinigen ist bei diesem Gasgrill einfach. Eine Fettauffangschale gibt es ebenfalls.

Der klassische Kugelgrill: Outdoorchef Gasgrill Chelsea 420 G

Dieser Gasgrill des Herstellers Outdoorchef kommt als klassischer Kugelgrill daher. Im Vergleich zu einem großen Grillwagen braucht er weniger Platz, bietet dafür aber keine Ablageflächen. Der Gasgrill verfügt über ein laut Hersteller einzigartiges Trichtersystem, durch das die Hitze im Grill gleichmäßig verteilt wird. So ist das Wenden von Grillgut nicht nötig und indirektes Grillen klappt perfekt.

Wie der Tischgrill von Weber hat dieses Modell lediglich einen Brenner, der mit 4,3 Kilowatt Leistung arbeitet und in Ringform die ganze Grillfläche mit 39,5 Zentimeter Durchmesser erhitzt. Der Brenner ist mit einem Schutz versehen, der Fettbrand und verbranntes Grillgut verhindert. Zudem gibt es wie bei den anderen Gasgrills ein Fettauffangsystem: Das Fett läuft am Inneren des Trichters in die Auffangschale. 

Das erleichtert auch das Reinigen des Gasgrills aus Stahl. Man braucht lediglich den Rost und den Trichter abbürsten und die Auffangschale ausspülen. So ist die Bedienung des Grills von Outdoorchef insgesamt sehr einfach und man hat am Grillabend mehr Zeit für seine Gäste, weil man sich nicht permanent ums Grillgut kümmern muss. Wie beim Modell von Enders kann auch mit diesem Gerät gegrillt, gekocht und gebacken werden. Auch Pizza ist mit einem zusätzlichen Pizzastein schnell im Kugelgrill gebacken.

Gas- und Kohlegrill: Char-Broil Hybridgrill Gas2Coal

Wer sich nicht zwischen Gas- und Kohlegrill entscheiden kann oder will, kann auf den Hybridgrill von Char-Broil zurückgreifen. Mit wenigen Handgriffen ist er im Handumdrehen vom Gasgrill zum Holzkohlegrill umgebaut. Praktisch: Auch die Holzkohle kann mit den Gasbrennern angezündet werden.

Eine patentierte Holzkohleablage sorgt für gleichmäßige Hitze und verhindert Aufflammen. Als Gasgrill verfügt der Hybridgrill über drei Edelstahlbrenner unter der 62 x 43 Zentimeter großen Hauptgrillfläche. Auf einem zusätzlichen Seitenbrenner können Suppen und Beilagen erwärmt werden. Der Warmhalterost erklärt sich von selbst. Um die Temperatur zu kontrollieren, besitzt der Grill ein praktisches Deckelthermometer.

Der Hybridgrill von Char-Broil hat einen praktischen Seitentisch als Ablagefläche für weitere Grillutensilien. Dank zweier Räder ist der Gas-Kohle-Kombigrill gut verschiebbar. Der Grill macht übrigens auch optisch was her: Er ist schwarz mit einem roten Eyecatcher.

Unser Fazit

Gasgrills gibt es in vielen Formen, für welche man sich entscheidet, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Möchte man bequem und unkompliziert grillen, bietet sich der Gasgrill Chelsea 420 G von Outdoorchef an. Für Grillabende in großer Runde oder wenn man sich spontan zwischen Gas und Kohle entscheiden möchte, ist dagegen der Hybridgrill Gas2Coal von Cha-Broil perfekt. Unser Favorit ist jedoch der Tischgrill Urban von Enders, der flexibel einsetzbar ist und mit seiner tollen Ausstattung zu einem guten Preis überzeugt.

Wichtige Fragen rund um Gasgrills

Wie funktioniert ein Gasgrill?

Gasgrills werden, wie der Name schon sagt, mit Gas betrieben. In der Regel handelt es sich dabei um Butan- oder Propangas, das über Schläuche von einem Behälter zum Brenner geleitet wird. Das Entzünden erfolgt in der Regel über sichere Peziozündungen.

Die Bedienung eines Gasgrills ist einfach und erinnert an die eines Herdes. Die zunehmende Beliebtheit von Gasgrills liegt daran, dass mit ihnen das Grillgut bestens gelingt und verschiedene Zubereitungsarten möglich sind: Man kann mit einem Gasgrill sowohl direkt als auch indirekt grillen.

Zudem haben die meisten Gasgrills mehrere Brenner und damit verschiedene Heizzonen, die unterschiedlich eingestellt werden können. Auf jedem Teil der Grillfläche kann man so die Temperatur genau regeln und an das jeweilige Grillgut anpassen. So kann man auf einem Grillrost parallel die verschiedensten Dinge auf den Punkt garen.

Welche Vorteile haben Gasgrills gegenüber Holzkohlegrills?

Es hat einige Vorteile, einen Grill mit Gas statt mit Holzkohle zu betreiben. Ein Gasgrill ist beispielsweise schnell und heizt in nur wenigen Minuten auf eine hohe Temperatur. Diese kann man außerdem genau nach Wunsch regulieren. Sind mehrere Brenner vorhanden, kann auf den unterschiedlichen Grillflächen mit verschiedenen Temperaturen gegrillt werden.

Von Vorteil ist auch, dass Gas preiswerter ist als Holzkohle. Zudem reicht eine Gasflasche mit fünf Kilo Gas für mehrere Stunden Höchstleistung. Kleine Gasgrills sind dank der zugehörigen Kartuschen auch mobil verwendbar. Hinzu kommt, dass Gasgrills wesentlich rauchärmer sind als Holzkohlegrills – das erfreut die Nachbarn.

Was für Nachteile hat ein Gasgrill?

Dadurch, dass Gasgrills rauchärmer sind als Holzkohlegrills, entsteht nicht das typisch rauchige Grillaroma. Um dieses zu erzeugen braucht man beim Grillen mit Gas Hilfsmittel wie etwa Räucherbox und Räucherchips

Ein weiterer Nachteil von Gasgrills kann der im Vergleich komplizierte Aufbau sein. Da vor allem Grillwagen oft in mehreren Einzelteilen geliefert werden, erfordert der Zusammenbau teilweise handwerkliches Geschick. Hinzu kommen die häufig höheren Anschaffungskosten.

Zu guter Letzt sind Gasgrills auch nicht so leicht zu transportieren wie etwa Holzkohlegrills, das hängt allerdings vom genauen Typ ab. In jedem Fall muss man neben dem Grill aber auch an Kartuschen oder Gasflaschen denken.

Wie reinigt man einen Gasgrill am besten?

Nach der Nutzung des Gasgrills sollten Grillrost und Brennerabdeckung komplett ausbrennen. Erst wenn der Grill abgekühlt ist, kann man mit der Reinigung beginnen. Dann kann man den Rost mit einer Drahtbürste säubern, um Asche und Ruß zu entfernen. Gegen grobe Verschmutzungen hilft auch ein Spachtel. Zum Abwischen des Inneren verwendet man am besten ein Gemisch aus Spülmittel und Essig. Für Gasgrills aus Edelstahl kann außen auch entsprechender Edelstahlreiniger zum Einsatz kommen. 

Was sagt Stiftung Warentest zu Gasgrills?

Die Stiftung Warentest hat Gasgrills zuletzt im Frühling 2019 getestet. In dem Test schnitten insgesamt fünf Grills gut ab. Diese sind aktuell jedoch kaum noch verfügbar. Klarer Testsieger wurde unter den tragbaren Gasgrills mit einem Brenner der Weber Q1200 mit dem test-Qualitätsurteil "Gut (2,2,)". Bei den Grills mit drei Brennern gab es gleich drei Testsieger: Mit der Gesamtnote "Gut (2,4)" schnitten der Landmann Rexon PTS 3.0, die Toom Grillküche und der Weber Spirit II E-310 GBS ab.

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