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Gasgrills von Weber, Enders, Landmann und Co. im Vergleich

Unkompliziert und schnell  

Fünf Gasgrills für sommerlichen Grillgenuss im Vergleich

Von Katja Schmidt

13.08.2020, 11:30 Uhr
Gasgrills von Weber, Enders, Landmann und Co. im Vergleich. Gasgrills im Vergleich: Wir zeigen die besten Modelle für einen gelungenen Grillabend. (Quelle: Getty Images/Svetlana Zhukova)

Gasgrills im Vergleich: Wir zeigen die besten Modelle für einen gelungenen Grillabend. (Quelle: Svetlana Zhukova/Getty Images)

Im Sommer ist draußen essen ein Hochgenuss. Mit einem Gasgrill bereiten Sie Fleisch, Gemüse oder Fisch immer mit der perfekten Temperatur zu. Auch langes Anheizen können Sie sich mit ihm sparen. Wir vergleichen vom praktischen Tischgrill bis zum großen Grillwagen fünf empfehlenswerte Modelle.

Grillen ist toll und bietet sich gerade bei schönem Wetter an, wenn man gern Zeit im Freien verbringt. Doch welcher Grill ist der richtige für gesellige Runden im Familien- oder Freundeskreis? Mit einem Gasgrill sind Sie auf der sicheren Seite: Die Zubereitung von Fleisch, Fisch oder Gemüse gelingt dank der genau steuerbaren Temperatur immer. Das Aufheizen geht schnell und man kann auch perfekt indirekt grillen. Die praktischen Grills gibt es in verschiedenen Varianten: Wir stellen Ihnen daher fünf Gasgrills im Vergleich vor.

Der Marken-Standgrill: Weber Gasgrill Q1000

Der Gasgrill Q1000 des bekannten Herstellers Weber hat lediglich einen Brenner. Das heißt, man kann die gesamte Grillfläche von 43 mal 32 Zentimetern nur auf eine einheitliche Temperatur bringen. Die Regelung erfolgt stufenlos, was die Bedienung vereinfacht. Dank der kompakten Maße und einer Brennerleistung von 2,49 Kilowatt ist das Grillen zudem besonders schnell.

Der Standfuß hat eine komfortable Arbeitshöhe und verfügt über drei praktische Haken für das Grillbesteck. Das Gehäuse und der Deckel des Marken-Gasgrills bestehen aus Aluminiumguss, der Grillrost aus porzellanemailliertem Gusseisen. Das macht den Grill robust und langlebig. Auch die Reinigung ist dadurch leicht. Dafür sorgt auch die herausnehmbare Fettauffangschale. 

Um den Grill von Weber sicher aufzubewahren, kann man eine praktische Abdeckung dazukaufen, die vor Schmutz und Witterung schützt. Auch die passenden Gaskartuschen können problemlos nachbestellt werden. Wem das zu umständlich ist, der kann den Grill auch auf Gasflaschen umrüsten. Alternativ gibt es den Weber Q1000 auch als Tischgrill ohne Stand, der ideal für kleine Balkone oder auch fürs Camping ist.

Der multifunktionale Tischgrill: Enders Gasgrill Urban

Der Urban-Gasgrill von Enders ist direkt als Tischgrill konzipiert. Im Gegensatz zum Grill von Weber bietet er zwei Brenner – mit jeweils 2,2 Kilowatt Leistung sind sie allerdings etwas schwächer. Durch sie ist der Grillrost zweigeteilt, sodass auf dem einen Rost beispielsweise Fleisch und auf dem anderen Gemüse zubereitet werden kann. Die Grillfläche ist mit 48 mal 32 Zentimetern insgesamt etwas größer als die des Weber-Modells.

Das Material ist jedoch ähnlich: Der Urban besteht aus lackiertem Stahl und emailliertem Gusseisen. Der Deckel mit Thermometer kann zum indirekten Grillen oder Warmhalten von Speisen die Hitze im Inneren stauen. Zusätzlich hat der Tischgrill zwei abnehmbare Ablagen an den Seiten. Außerdem befinden sich an der Unterseite zwei herausnehmbare Fettauffangschalen, die das Reinigen erleichtern.

Im direkten Vergleich besonders schön: Man kann mit dem Gerät des Herstellers Enders nicht nur grillen, sondern auch backen und kochen. Dafür stellt man einfach die gefüllte Backform auf den Grillrost oder man entfernt diesen und stellt einen Topf auf den Brenner. So ist dieser kompakte Gasgrill multifunktional einsetzbar. Er ist außerdem für den Gebrauch mit Kartuschen oder Gasflaschen geeignet.

Der High-End-Grillwagen: Landmann Gasgrill Miton PTS 3.1

Der große Grillwagen von Landmann ist der teuerste Gasgrill in unserem Vergleich. Dafür bietet er jedoch auch besonders viel: drei stufenlos einstellbare Brenner à 3,5 Kilowatt Leistung mit elektronischer Zündung sowie einen zusätzlichen Seitenbrenner mit 2,9 Kilowatt, eine besonders große Grillfläche von 60 mal 45 Zentimetern, ein PTS-System für volle Kontrolle über die Verteilung der Hitze, eine Temperaturanzeige im doppelwandigen Deckel für eine genaue Gar- und Grillzeit, einen Rost zum Warmhalten und zwei Seitentische.

Auch die hochwertige Verarbeitung überzeugt. Die zwei Grillroste bestehen aus emailliertem Gusseisen, das Gehäuse zu großen Teilen aus Edelstahl. Neben den praktischen Ablageflächen an den Seiten ist auch viel Platz im Unterschrank. So kann man alles fürs Grillen Notwendige gut und sicher verstauen. Dank vier leichtgängigen Laufrollen kann der große Landmann-Grill trotzdem gut bewegt werden. So ist er beispielsweise perfekt für die Terrasse.

Das Reinigen ist auch bei diesem Gasgrill einfach. Eine Fettauffangschale gibt es ebenfalls. Ein großer Vorteil: Hersteller Landmann gibt auf die Brenner fünf Jahre und auf Deckel, Grillrost und Grillplatte zehn Jahre Garantie gegen Durchrosten.

Der klassische Kugelgrill: Outdoorchef Gasgrill City 420 G

Dieser Gasgrill des Herstellers Outdoorchef kommt als klassischer Kugelgrill daher. Im Vergleich zu einem großen Grillwagen braucht er weniger Platz, bietet dafür aber keine Ablageflächen. Der Gasgrill verfügt über ein laut Hersteller einzigartiges Trichtersystem, durch das die Hitze im Grill gleichmäßig verteilt wird. So ist das Wenden von Grillgut nicht nötig und indirektes Grillen klappt perfekt. Auch das Anheizen geht sehr schnell: von null auf 360 Grad Celsius in nur zehn Minuten.

Wie der Tischgrill von Weber hat dieses Modell lediglich einen Brenner, der mit 4,3 Kilowatt Leistung arbeitet und in Ringform die ganze Grillfläche mit 42 Zentimeter Durchmesser erhitzt. Der Brenner ist mit einem Schutz versehen, der Fettbrand und verbranntes Grillgut verhindert. Zudem gibt es wie bei den anderen Gasgrills ein Fettauffangsystem: Das Fett läuft am Inneren des Trichters in die Auffangschale. 

Das erleichtert auch das Reinigen des Gasgrills aus Stahl. Man braucht lediglich den Rost und den Trichter abbürsten und die Auffangschale ausspülen. So ist die Bedienung des Grills von Outdoorchef insgesamt sehr einfach und man hat am Grillabend mehr Zeit für seine Gäste, weil man sich nicht permanent ums Grillgut kümmern muss. Wie beim Modell von Enders kann auch mit diesem Gerät gegrillt, gekocht und gebacken werden.

Preiswerte Alternative: Grillwagen Clatronic GG 3590

Wer schon immer einen praktischen Grillwagen haben wollte, aber nicht in ein teures Markenprodukt investieren möchte, kann auf den Gasgrill von Clatronic zurückgreifen. Er hat zwei Brenner, die mit 2,75 beziehungsweise 5,5 Kilowatt Leistung arbeiten, und damit zwei separate Heizzonen für paralleles Garen. Die Grillfläche ist mit 48,5 mal 37,5 Zentimetern recht groß, einen Grillrost zum Warmhalten gibt es zusätzlich.

Außerdem gibt es mehrere Haken fürs Grillbesteck und einen praktischen Aufbewahrungskorb. Im Deckel befindet sich ein Thermometer zum Kontrollieren der Temperatur. Die hochwertig beschichteten Roste und auch die integrierte Fettauffangschale sind leicht zu entfernen und zu reinigen. Der Grillrost kann sogar in die Spülmaschine. Gehäuse und Seitenablagen sind aus pulverbeschichtetem Stahl. Dank zwei Rädern kann der Standort des Gasgrills leicht gewechselt werden.

Durch seinen günstigen Preis und die gute Ausstattung ist der Clatronic-Gasgrill eine echte Alternative zu teureren Modellen.

Unser Fazit

Gasgrills gibt es in vielen Formen, für welche man sich entscheidet, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Möchte man bequem und unkompliziert grillen, bietet sich der Gasgrill City 420 G von Outdoorchef an. Für Grillabende in großer Runde ist dagegen der Grillwagen von Landmann perfekt. Unser Favorit ist jedoch der Tischgrill Urban von Enders, der flexibel einsetzbar ist und mit seiner tollen Ausstattung zu einem guten Preis überzeugt.

Wichtige Fragen rund um Gasgrills

Wie funktioniert ein Gasgrill?

Gasgrills werden, wie der Name schon sagt, mit Gas betrieben. In der Regel handelt es sich dabei um Butan- oder Propangas, das über Schläuche von einem Behälter zum Brenner geleitet wird. Das Entzünden erfolgt in der Regel über sichere Peziozündungen.

Die Bedienung eines Gasgrills ist einfach und erinnert an die eines Herdes. Die zunehmende Beliebtheit von Gasgrills liegt daran, dass mit ihnen das Grillgut bestens gelingt und verschiedene Zubereitungsarten möglich sind: Man kann mit einem Gasgrill sowohl direkt als auch indirekt grillen.

Zudem haben die meisten Gasgrills mehrere Brenner und damit verschiedene Heizzonen, die unterschiedlich eingestellt werden können. Auf jedem Teil der Grillfläche kann man so die Temperatur genau regeln und an das jeweilige Grillgut anpassen. So kann man auf einem Grillrost parallel die verschiedensten Dinge auf den Punkt garen.

Welche Vorteile haben Gasgrills gegenüber Holzkohlegrills?

Es hat einige Vorteile, einen Grill mit Gas statt mit Holzkohle zu betreiben. Ein Gasgrill ist beispielsweise schnell und heizt in nur wenigen Minuten auf eine hohe Temperatur. Diese kann man außerdem genau nach Wunsch regulieren. Sind mehrere Brenner vorhanden, kann auf den unterschiedlichen Grillflächen mit verschiedenen Temperaturen gegrillt werden.

Von Vorteil ist auch, dass Gas preiswerter ist als Holzkohle. Zudem reicht eine Gasflasche mit fünf Kilo Gas für mehrere Stunden Höchstleistung. Kleine Gasgrills sind dank der zugehörigen Kartuschen auch mobil verwendbar. Hinzu kommt, dass Gasgrills wesentlich rauchärmer sind als Holzkohlegrills – das erfreut die Nachbarn.

Was für Nachteile hat ein Gasgrill?

Dadurch, dass Gasgrills rauchärmer sind als Holzkohlegrills, entsteht nicht das typisch rauchige Grillaroma. Um dieses zu erzeugen braucht man beim Grillen mit Gas Hilfsmittel wie etwa Räucherbox und Räucherchips

Ein weiterer Nachteil von Gasgrills kann der im Vergleich komplizierte Aufbau sein. Da vor allem Grillwagen oft in mehreren Einzelteilen geliefert werden, erfordert der Zusammenbau teilweise handwerkliches Geschick. Hinzu kommen die häufig höheren Anschaffungskosten.

Zu guter Letzt sind Gasgrills auch nicht so leicht zu transportieren wie etwa Holzkohlegrills, das hängt allerdings vom genauen Typ ab. In jedem Fall muss man neben dem Grill aber auch an Kartuschen oder Gasflaschen denken.

Wie reinigt man einen Gasgrill am besten?

Nach der Nutzung des Gasgrills sollten Grillrost und Brennerabdeckung komplett ausbrennen. Erst wenn der Grill abgekühlt ist, kann man mit der Reinigung beginnen. Dann kann man den Rost mit einer Drahtbürste säubern, um Asche und Ruß zu entfernen. Gegen grobe Verschmutzungen hilft auch ein Spachtel. Zum Abwischen des Inneren verwendet man am besten ein Gemisch aus Spülmittel und Essig. Für Gasgrills aus Edelstahl kann außen auch entsprechender Edelstahlreiniger zum Einsatz kommen. 

Was sagt Stiftung Warentest zu Gasgrills?

Die Stiftung Warentest hat Gasgrills zuletzt im Frühling 2019 getestet. In dem Test schnitten insgesamt fünf Grills gut ab. Diese sind aktuell jedoch kaum noch verfügbar. Klarer Testsieger wurde unter den tragbaren Gasgrills mit einem Brenner der Weber Q1200 mit dem test-Qualitätsurteil "Gut (2,2,)". Bei den Grills mit drei Brennern gab es gleich drei Testsieger: Mit der Gesamtnote "Gut (2,4)" schnitten der Landmann Rexon PTS 3.0, die Toom Grillküche und der Weber Spirit II E-310 GBS ab. Ebenfalls gut war im Test der Gasgrill Royal 320 von Broil King.

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