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Die besten Wäschetrockner von Miele, Siemens, AEG und Co.


Praktische Haushaltshelfer  

Diese Wäschetrockner trocknen Ihre Textilien schonend und effektiv

Von Katja Schmidt

16.02.2021, 08:28 Uhr
Die besten Wäschetrockner von Miele, Siemens, AEG und Co.. Mit den besten Wäschetrocknern sparen Sie zu Hause Arbeit und Zeit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Mariakray)

Mit den besten Wäschetrocknern sparen Sie zu Hause Arbeit und Zeit. (Quelle: Mariakray/Thinkstock by Getty-Images)

Wer einen Wäschetrockner besitzt, braucht nasse Kleidung zu Hause nicht mehr umständlich auf platzraubende Wäscheständer hängen und bekommt kuschlig-weiche Handtücher und Bettwäsche. Doch welches Modell ist das richtige? Wir haben uns auf die Suche nach den besten Wäschetrocknern begeben.

Frisch gewaschene Wäsche in einem Trockner statt an der Luft zu trocknen hat mehrere Vorteile: Entscheidet man sich einmal für einen Wäschetrockner, spart man dauerhaft Zeit und Platz. Auch das lästige Wäscheaufhängen entfällt. Zur Wahl stehen Wäschetrockner in verschiedenen Varianten: Es gibt die modernen Wärmepumpentrockner, klassische Kondenstrockner oder Ablufttrockner. Damit Sie den besten Wäschetrockner für Ihr Zuhause finden, haben wir recherchiert und empfehlenswerte Modelle herausgesucht.

Der aktuelle Testsieger: Wärmepumpentrockner Miele TSB 143WP

Der Wäschetrockner von Miele wurde im neuesten Trocknertest der Stiftung Warentest von September 2020 Testsieger. Der Wärmepumpentrockner des deutschen Traditionsunternehmens überzeugte vor allem bei der Trocknung und bei der Handhabung und erreichte die Gesamtnote "Gut (1,8)". Positiv fielen unter anderem das einfache Be- und Entladen und die leichte Reinigung des Flusensiebs auf.

Zur Verfügung stehen insgesamt zwölf Programme, die 95 bis 155 Minuten dauern. Dazu zählen Standard- genauso wie Spezialprogramme, deren große Auswahl von den Testern gelobt wurde. Über das LED-Display kann die Restlaufzeit abgelesen werden, auch eine Startzeitvorwahl ist möglich. Praktisch sind zudem die Innenbeleuchtung der Trommel und der Knitterschutz. 

Das Gerät hat ein Fassungsvermögen von sieben Kilogramm und ist damit laut Hersteller ideal für Haushalte mit zwei bis drei Personen. Der Stromverbrauch liegt bei 208 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr, was der Energieeffizienzklasse A++ entspricht. Mit 66 Dezibel hat der laut Stiftung Warentest aktuell beste Wäschetrockner noch eine angenehme Lautstärke. Von Vorteil ist auch der mitgelieferte Ablaufschlauch.

Unser Favorit: Wärmepumpentrockner AEG T9DE77685

Im direkten Vergleich wesentlich günstiger ist der Wärmepumpentrockner von AEG. Seine Trommel hat ein Fassungsvermögen von acht Kilogramm. Die Energieeffizienzklasse ist mit A+++ noch besser als beim Modell von Miele, der Energieverbrauch liegt bei 177 kWh pro Jahr. Mit 63 Dezibel ist der Wäschetrockner sogar etwas leiser.

Bei diesem Gerät hat man beim Trocknen die Wahl zwischen insgesamt 17 Programmen, unter anderem Spezialprogramme für Wolle und Seide sind dabei. Von Vorteil sind der Knitterschutz und die Mengenautomatik. Zur einfachen Bedienung tragen die Startzeitvorwahl und das LCD-Display bei. Auch bei diesem Gerät ist ein Ablaufschlauch im Lieferumfang enthalten.

Gut zu wissen: Auch dieses Modell gehört laut Stiftung Warentest zu den besten Wäschetrocknern. Im Herbst 2019 wurde es mit der Note "Gut (1,6)" Testsieger. Da sich das Testverfahren geändert hat, ist ein direkter Vergleich der Gesamtnoten der Geräte von Miele und AEG allerdings nicht möglich.

Der Preissieger: Kondenstrockner Beko DC 7130 N

Deutlich günstiger ist im Preis der Wäschetrockner von Beko. Bei ihm handelt es sich um einen Kondenstrockner. Diese sind die Vorläufer der Wärmepumpentrockner und gehören traditionell zu den beliebtesten Wäschetrocknern, da sie genauso gut trocknen und dabei wesentlich weniger kosten. Das Modell von Beko gehört aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses zu den besten am Markt.

Seine Trommel fasst sieben Kilogramm Wäsche und damit genauso viel wie die des Testsiegers von Miele. Auch beim Betriebsgeräusch kann der Wäschetrockner mithalten: Es liegt laut Hersteller bei 65 Dezibel. Als Kondenstrockner hat das Gerät von Beko allerdings einen höheren Stromverbrauch: Mit 504 kWh pro Jahr erreicht er die Energieeffizienzklasse B. Das ist aber auch das einzige Manko im Vergleich zu den teureren Wärmepumpentrocknern.

Es stehen zwar weniger Programme zur Trocknung zur Auswahl, insgesamt sieben sind es. Hinzu kommen jedoch mehrere Zeitprogramme, unter anderem für Expresstrocknen in nur 35 Minuten. Ein Knitterschutz und eine Startzeitvorwahl sind wie bei den anderen Trocknern vorhanden. Ein LED-Display zeigt die Restlaufzeit an. Praktisch sind außerdem die Anzeige zum Filterwechsel und der enthaltene Ablaufschlauch.

Praktisches Kombigerät: Waschtrockner Siemens WD14U540 iQ500

Wer wenig Platz hat oder mit Waschmaschine und Trockner nicht zwei große Geräte aufstellen möchte, kann auf einen Waschtrockner zurückgreifen, der beides kombiniert. Der Preis ist zwar etwas höher, zwei Einzelgeräte würden aber in der Regel mehr kosten. Das Modell von Siemens ist einer von drei Testsiegern aus dem Jahr 2019 und überzeugte bei Stiftung Warentest mit sehr effektivem Waschen und seiner Schnelligkeit.

Das Fassungsvermögen der Trommel beträgt fürs Wäschewaschen neun, für die Trocknung sechs Kilogramm. Die maximale Lautstärke des Geräts liegt laut Siemens bei 71 Dezibel. Der Waschtrockner hat die Energieeffizienzklasse A und verbraucht 1.224 kWh im Jahr. Der deutlich höhere Stromverbrauch im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Modellen liegt im höheren Funktionsumfang begründet. 

Es stehen 16 Programme zum Waschen zur Verfügung, besonders praktisch ist das 60-Minuten-Programm Wash & Dry. Auf dem LED-Display werden die Startzeitvorwahl sowie die Restdauer angezeigt. Vorteilhaft sind unter anderem der Knitterschutz, die Nachlegefunktion, die Mengenautomatik sowie die Auto-Dry-Technologie, welche die Dauer des Trocknens dem Feuchtigkeitsgrad der Wäsche anpasst.

Schnell und günstig: Ablufttrockner AEG T65170AV

Wer einen Ablufttrockner bevorzugt, sollte zu diesem leistungsstarken Modell von AEG greifen. Es hat ein Fassungsvermögen von sieben Kilogramm und ist mit 64 Dezibel relativ leise. Sein Energieverbrauch ist allerdings mit 512 kWh pro Jahr der höchste im Vergleich, das reicht nur für Energieeffizienzklasse C. 

Es stehen neun Programme zum Trocknen zur Verfügung, darunter ein Sensitiv-Programm und eines zum Schnelltrocknen in nur 30 Minuten. Praktische Features sind bei diesem Gerät neben dem Knitterschutz und der Startzeitvorwahl die extra große Einfüllöffnung, der wechselbare Türanschlag und die Möglichkeit der Wasserhärteprogrammierung. Ein Display hat dieses Modell nicht, auf eine Restlaufanzeige muss daher verzichtet werden.

Auch ein Abluftschlauch ist im Lieferumfang nicht enthalten. Dieser ist aber zwingend notwendig, da der Wäschetrockner nur funktioniert, wenn die Feuchtigkeit aus der Wäsche mit der Abluft über ihn abgeführt wird. Ein preiswerter Abluftschlauch und ein Adapter zur Installation können jedoch problemlos dazugekauft werden.

Unser Fazit

Wer sich einen Wäschetrockner zulegen möchte, hat eine große Auswahl. Empfehlenswert sind vor allem die immer energieeffizienteren Wärmepumpentrockner. Unser Favorit ist deshalb der Wäschetrockner T9DE77685 von AEG, der 2019 Testsieger der Stiftung Warentest war. Er überzeugt mit zahlreichen Programmen, einfacher Bedienung und einem besonders niedrigen Stromverbrauch. Natürlich macht man auch mit dem aktuellen Testsieger Miele TSB 143 WP nichts falsch. Wesentlich günstiger ist der Kondenstrockner von Beko, der sich für preisbewusste Käufer eignet. Für alle mit wenig Platz ist der Waschtrockner von Siemens zu empfehlen.

Wichtige Fragen rund um Wäschetrockner

Wie findet man den besten Wäschetrockner?

Wer seine Waschmaschine zu Hause mit einem Wäschetrockner ergänzen möchte und sich der großen Auswahl gegenübersieht, sollte für seine Entscheidung auf folgende Kriterien achten:

  • Art des Wäschetrockners: Zur Wahl stehen Abluft- und Kondensationstrockner, die in Wärmepumpen- und Kondenstrockner unterteilt werden.
  • Fassungsvermögen: Je mehr Personen in einem Haushalt leben, desto mehr Wäsche sollte in die Trommel passen, um alles effektiv trocknen zu können.
  • Programme: Achten Sie bei der Kaufentscheidung darauf, dass der Wäschetrockner alle Programme mitbringt, die Sie benötigen. Wichtig sind vor allem die gebotenen Spezialprogramme, da die Standardprogramme sich kaum unterscheiden.
  • Zusatzfunktionen: Zusätzliche Features wie Knitterschutz oder Mengenautomatik können von Vorteil sein.
  • Handhabung: Ein Wäschetrockner sollte leicht zu bedienen sein. Nützlich sind ein Display, welches den Programmablauf und die Restlaufzeit anzeigt. Praktisch ist außerdem eine Startzeitvorwahl, mit der man den Wäschetrockner zum Beispiel so einstellen kann, dass die Wäsche trocken ist, wenn man nach Hause kommt.
  • Trommel: Alle hier vorgestellten Geräte haben reversierende Trommeln, das heißt, sie drehen sich in beide Richtungen. Das schont die Geräte und sorgt für lange Haltbarkeit. Eine sogenannte Schontrommel kann praktisch sein, da sie die Wäsche schonender behandelt.
  • Energieeffizienzklasse/Stromverbrauch: Je geringer der Energieverbrauch ist, desto umweltfreundlicher ist der Wäschetrockner. Aber nicht nur das: Auch die Folgekosten reduzieren sich dadurch.
  • Sicherheit: Fast alle Geräte haben eine Kindersicherung, bei einem Waschtrockner sollte auch eine Aqua-Stop-Funktion vorhanden sein.

Neben diesen Basics spielt natürlich auch die Größe eines Geräts eine Rolle, schließlich soll der Wäschetrockner in die Wohnung passen. Und auch der Preis sollte mitbedacht werden.

Wie schließt man einen Wäschetrockner richtig an?

Ein Wäschetrockner wird ähnlich wie eine Waschmaschine angeschlossen, benötigt wird daher ein Stromanschluss. Darüber hinaus kann ein Abwasseranschluss nützlich sein: Wer möchte, kann das Kondenswasser bei Kondens- und Wärmepumpentrocknern über einen Ablaufschlauch direkt ins Abwasser leiten. So spart man sich das regelmäßige Entleeren des Behälters. Ist bereits die Waschmaschine angeschlossen, benötigt man einen Doppelanschluss, der zwei Abläufe parallel ermöglicht. Alternativ kann man das Wasser mithilfe des Ablaufschlauchs auch ins Waschbecken abführen.

Ablufttrockner funktionieren anders als Kondensationstrockner und benötigen neben dem Stromanschluss einen Schlauch, der die Abluft ins Freie leitet. Für alle Wäschetrocknern gilt jedoch, dass sie sicher und gerade stehen sollten.

Wie funktioniert ein Kondenstrockner?

Ein Kondenstrockner funktioniert wie das Wäschetrocknen an der frischen Luft nach dem Prinzip der Kondensation: Die Wäsche wird erwärmt, indem warme Luft von außen in die Trommel gepustet wird. Durch das Drehen der Trommel in der erwärmten Luft gibt die Wäsche Feuchtigkeit ab und trocknet. Die entweichende Feuchtigkeit wird in einem Behälter oben im Wäschetrockner gesammelt und sollte nach jeder Nutzung entleert werden. Kondensationstrockner waren über lange Zeit die vorherrschende Technologie zum Wäschetrocknen, haben im Vergleich zu anderen Geräten einen relativ hohen Energieverbrauch.

Welche Vorteile hat ein Wärmepumpentrockner?

Eine sparsamere Weiterentwicklung der Kondenstrockner sind die Wärmepumpentrockner. Bei diesen sind die Kondensatoren verbessert und mit Energieaustauschern beziehungsweise einer Wärmepumpe ergänzt, was den Stromverbrauch deutlich senkt. Im Gegensatz zum Kondenstrockner sorgt hier nämlich die Wärmepumpe für einen konstanten Kreislauf aus Erwärmung und Kondensation: Während auf der einen Seite der Pumpe die Luft im Trockner erwärmt wird, kühlt sie auf der anderen Seite ab und kondensiert. Das Funktionsprinzip ist zwar dasselbe wie bei Kondensationstrocknern, der große Vorteil ist jedoch der wesentlich geringere Energieverbrauch.

Was ist ein Ablufttrockner?

Auch ein Ablufttrockner kann Wäsche effektiv und schonend trocknen. Allerdings braucht er dafür einen Ausgang, über den die Luft nach draußen geleitet wird. Anders als Wärmepumpen- und Kondensationstrockner kann er also nicht im geschlossenen Raum verwendet werden. Die Installation eines Ablufttrockners kann daher komplizierter sein: Der Abluftschlauch muss entweder durch einen Mauerdurchbruch oder durchs geöffnete Fenster nach außen geführt werden. Leitet man die Luft nicht nach draußen, bleibt die Feuchtigkeit im Raum, was zu Schimmelbildung führen kann.

Der Vorteil von Ablufttrocknern: Sie trocknen Wäsche meist schneller und genauso gut wie andere Wäschetrockner und sie sind wartungsarm. Außerdem sind sie vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Gegen sie sprechen allerdings der in der Regel deutlich höhere Stromverbrauch und die Einschränkungen bei der Installation und beim Aufstellort: Sie können nur dort stehen, wo der Abluftschlauch ins Freie geführt werden kann.

Was kann in einem Wäschetrockner getrocknet werden?

Mit den besten Wäschetrocknern lassen sich heutzutage fast alle Textilien trocknen. Je nach Gerät und Hersteller gibt es verschiedene Programme für unterschiedliche Materialen, etwa für Wolle oder Seide, Feinwäsche oder Synthetik. Die Programme sind für das optimale Trocknen der jeweiligen Textilien ausgelegt und behandeln empfindlichere Kleidung schonender als pflegeleichte Wäsche.

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