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Festnetz-Telefon-Test: Diese Schnurlostelefone überzeugen bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest  

Festnetztelefone im Test: Mit diesen schnurlosen Telefonen bleiben Sie in Kontakt

Von Katja Schmidt

29.04.2021, 10:35 Uhr
Festnetz-Telefon-Test: Diese Schnurlostelefone überzeugen bei Stiftung Warentest. Die Stiftung Warentest hat schnurlose Telefone überprüft: Das sind die besten Festnetztelefone im Test. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Image Source)

Die Stiftung Warentest hat schnurlose Telefone überprüft: Das sind die besten Festnetztelefone im Test. (Quelle: Image Source/Thinkstock by Getty-Images)

Zu Hause komfortabel telefonieren, ohne die Verbindung zu verlieren: Schnurlose Telefone sind weiterhin beliebt und nicht nur etwas für Senioren. Die Stiftung Warentest hat 13 schnurlose Telefone überprüft. Wir zeigen die Testsieger.

Festnetztelefone leisten zu Hause gute Dienste: Sie liegen bequem in der Hand, sind leicht zu bedienen und ermöglichen stundenlanges Telefonieren. So leidet der Kontakt zu Familie und Freunden auch in der Corona-Zeit weniger. 

Für die April-Ausgabe des "test"-Magazins hat die Stiftung Warentest deshalb schnurlose Festnetztelefone untersucht. Dazu gehörten sowohl klassische Telefone mit Basisstation als auch IP-Modelle, die direkt am Router betrieben werden. Das erfreuliche Ergebnis: Alle Geräte sind gut. Die Testsieger überzeugen mit einfacher Handhabung und praktischen Zusatzfunktionen. Wir stellen die Ergebnisse des Festnetztelefon-Tests vor.

Stiftung Warentest: So wurde getestet

Die Stiftung Warentest hat für die "test"-Ausgabe 04/2021 insgesamt 13 Festnetztelefone unter die Lupe genommen. Darunter waren sechs traditionelle schnurlose Telefone mit Dect-Basisstation und sieben IP-Modelle, bei denen direkt via Router telefoniert wird.

Untersucht wurden die Festnetztelefone von AVM, Telekom, Gigaset und Panasonic im Test hinsichtlich des Telefonierens und des Anrufbeantworters sowie der Handhabung, des Akkus und ihrer Vielseitigkeit. Auch Umwelteigenschaften wurden von den Prüfern berücksichtigt.

Festnetztelefone im Test: Die Ergebnisse im Überblick

Erfreulicherweise schneiden alle 13 Festnetztelefone im Test "gut" ab. Testsieger bei den IP-Telefonen ohne Basisstation ist das AVM FritzFon C6 mit der Gesamtnote "gut (1,9)". Bei den klassischen schnurlosen Telefonen liegt das E390A von Gigaset mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,0)" ganz vorn.

Der Testsieger ohne Basisstation: IP-Festnetztelefon von AVM

Das Testergebnis: Das AVM FritzFon C6 erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,9)" und ist damit Testsieger der schnurlosen IP-Telefone ohne Basisstation. Besonders gelobt werden das gute Zusammenspiel mit einem FritzBox-Router und die hervorragende Freisprechfunktion.

Produktdetails: Das Festnetztelefon von AVM bietet neben dem Telefonieren und SMS-Versand auch die Möglichkeit, Internetdienste wie E-Mails oder Webradio zu nutzen sowie die FritzBox zu steuern. Die Steuerung des vielseitigen Telefons ist dabei dank Farbdisplay, intuitiver Menüführung und klar beschrifteten Tasten einfach. Praktisch sind die bis zu 300 Telefonbucheinträge und der leistungsstarke Akku, der bis zu 16 Stunden Gesprächszeit ermöglicht und im Stand-by bis zu zwölf Tage durchhält. Die Reichweite liegt drinnen bei 40 Metern, draußen sogar bei 300 Metern. Ein Anrufbeantworter und ein Headset-Anschluss für freihändiges Telefonieren und Musikhören sind außerdem vorhanden.

IP-Festnetztelefon auf Rang 2: Telekom Speedphone

Das Testergebnis: Mit der Gesamtnote "gut (2,0)" liegt das Speedphone 32 der Telekom knapp hinter dem Testsieger auf Rang 2. Positiv heben die Prüfer das komfortable Telefonieren hervor, kritisieren jedoch den schlechten Klang beim Freisprechen.

Produktdetails: Das Speedphone der Telekom ist besonders ergonomisch gestaltet und hat ein sehr einfaches Menü. Es bietet ein großes Farbdisplay, extragroße Tasten und weitere Vorteile für Senioren oder Personen mit körperlichen Einschränkungen. Die Reichweite des Speedphones ist drinnen mit 50 Metern größer als die des AVM-Telefons, draußen schafft es ebenfalls 300 Meter. Die Sprechzeit ist mit bis zu 20 Stunden hervorragend. Im Stand-by liegt die Akkulaufzeit bei gut acht Tagen. Ein Headset oder Kopfhörer können angeschlossen werden. Ein Anrufbeantworter ist allerdings nicht direkt integriert, sondern es muss eine Sprachbox übers Netz der Telekom genutzt werden.

Der Testsieger mit Basisstation: Festnetztelefon von Gigaset

Das Testergebnis: Mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (2,0)" landet das schnurlose Gigaset E390A bei den klassischen Telefonen mit Basisstation ganz vorn. Es eignet sich laut den Prüfern dank der einfachen Handhabung gut für Familien und Senioren.

Produktdetails: Das schnurlose Festnetztelefon von Gigaset ist "made in Germany" und kommt mit einer praktischen Basisstation, welche die Installation vereinfacht: nur mit der Telefondose verbinden und schon kann telefoniert werden. Dieses Modell hat ein kontraststarkes Farbdisplay und bietet eine SOS-Notruffunktion, was gerade für Senioren von Vorteil ist. Die Bedienung von Telefon und Basisstation mit Anrufbeantworter ist dank klar beschrifteter Tasten und einfachen Menüs leicht. Sprachqualität und Akustik sind laut Hersteller hervorragend. Die Reichweite liegt drinnen bei maximal 50 Metern, im Freien bei 300 Metern. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 13 Tagen im Stand-by, die Sprechzeit bis zu 17 Stunden.

Der Preistipp: Klassisches Festnetztelefon von Panasonic

Das Testergebnis: Das KX-TGC460 von Panasonic erreicht bei der Stiftung Warentest die Note "gut (2,5)". Es ist das günstigste Modell im Festnetztelefon-Test und bietet daher nur grundlegende Funktionen und einen Anrufbeantworter.

Produktdetails: Das schnurlose Telefon von Panasonic hat lediglich ein schwarz-weißes LCD-Display, bietet aber alles, was man zum Telefonieren benötigt. Sowohl das Festnetztelefon selbst als auch die Basisstation sind leicht zu bedienen. Ein Anrufbeantworter ist vorhanden. Die Sprechzeit ist mit bis zu 18 Stunden sogar besonders lang. Die Akkulaufzeit im Stand-by ist mit rund acht Tagen dagegen eher Durchschnitt. Zur Reichweite macht der Hersteller leider keine Angaben. Der große Vorteil des schnurlosen Telefons von Panasonic ist jedoch ohnehin sein niedriger Preis. Wer auf Zusatzfunktionen verzichten kann und keine Rücksicht auf körperliche Einschränkungen zu nehmen braucht, findet hier ein echtes Schnäppchen.

Unser Fazit zum Festnetztelefon-Test

Da alle 13 getesteten schnurlosen Telefone bei Stiftung Warentest erfreulicherweise mit "gut" abschneiden, können alle vier hier vorgestellten Geräte uneingeschränkt empfohlen werden. Der Testsieger unter den modernen IP-Festnetztelefonen ohne Basisstation, das AVM FritzFon C6 gefällt aufgrund seiner tollen Ausstattung und dem besten Zusammenspiel mit der FritzBox zu Hause besonders gut. Aber auch das Gigaset E390A, das bei den klassischen Festnetztelefonen vorne liegt, überzeugt: Die einfache Bedienung und die praktischen Funktionen – gerade für Familien und Senioren – sind große Pluspunkte.

Häufige Fragen zu Festnetztelefonen

Worauf sollte man bei der Wahl eines Festnetztelefons achten?

Wer ein neues Festnetztelefon für zu Hause anschaffen möchte, sollte neben dem Preis auf die folgenden Kriterien achten:

  • Art des Festnetztelefons: Soll es ein klassisches Telefon mit praktischer Basisstation oder ein modernes Modell mit VoIP sein?
  • Bedienung: Einrichtung und Handhabung sollten einfach sein. Dazu tragen klar erkennbare Tasten und ein gut lesbares Display bei. Praktisch sind auch Kurzwahltasten.
  • Reichweite: Mit der digitalen IP-Technologie erreichen schnurlosen Telefone drinnen maximal 50 Meter, draußen bis zu 300 Meter Reichweite.
  • Sprechzeit: Je höher die angegebene Sprechzeit, desto länger können Sie ohne Unterbrechung zum Laden des Akkus Telefonieren. Gerade für Vieltelefonierer eine wichtige Angabe.
  • Akkulaufzeit: Abhängig vom Gebrauch schwankt die Laufzeit des Akkus, dennoch ist eine lange Akkulaufzeit in jedem Fall von Vorteil.
  • Praktische Extras: Ein Anrufbeantworter gehört zum Ausrüstungsstandard. Auch ein Farbdisplay ist nicht unüblich. Wer Internetfunktionen wie E-Mail oder Messengerdienste nutzen möchte, sollte ein Modell wählen, das dies ermöglicht. Wichtig sind zudem Anschlussmöglichkeiten für Kopfhörer, Headsets und Ähnliches. Vorteilhaft sind bei Personen mit körperlichen Einschränkungen etwa besonders große Tasten und eine einfache Lautstärkeregelung. Gerade für Senioren kann zudem eine Notruffunktion sinnvoll sein.

Welche Vorteile hat ein Festnetztelefon?

Festnetztelefone gelten zwar zum Teil bereits als altmodisch, bringen aber einige Vorzüge mit: Anders als moderne Smartphones sind sie ergonomisch geformt, wodurch sie gerade bei längeren Gesprächen angenehmer am Ohr liegen und sich besser in der Hand halten lassen. Oftmals kann man sie auch bequem zwischen Kopf und Schulter klemmen und hat so beim Telefonieren beide Hände frei. Ein weiteres Plus ist die immer stabile Verbindung mit hoher Sprachqualität. Zudem liegt die Akkulaufzeit durch weniger Internetfunktionen deutlich über der von Smartphones.

Was ist ein IP-Telefon?

IP ist die Abkürzung für Internet Protokoll. Die digitale Technik ist heute üblich fürs Telefonieren, analoge Telefonie und der alte Standard ISDN wurden durch sie abgelöst. Klassische Leitungen sind daher nicht mehr notwendig, stattdessen werden Daten über das Internet vermittelt. Ein IP-Telefon ist also ein Gerät, mit dem übers Internet kommuniziert wird. Oftmals wird statt IP auch der Begriff VoIP (Voice over IP) verwendet. Voraussetzung sind ein funktionierender Internetanschluss sowie ein Router/eine FritzBox.

Was bedeutet Dect?

Dect ist ein Akronym und steht für Digital Enhanced Cordless Telecommunication. Es ist der internationale Funkstandard für die digitale Telefonie mit schnurlosen Telefonen, vor allem im Festnetz. In Gebäuden beträgt die Reichweite der Datenübertragung mit dem 1993 eingeführten Standard bis zu 50 Meter, draußen können bis zu 300 Meter erreicht werden.

Bei klassischen schnurlosen Festnetztelefonen funkt die ans Telefonnetz angeschlossene Basisstation das Signal an das Mobilteil. Bei IP-Telefonen übernimmt das der Router. Die Daten werden dabei verschlüsselt übertragen.

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