Sie sind hier: Home > Gesundheit > Fitness >

Die besten Boxsäcke fürs Training von Schlägen und Tritten

Unsere Kaufberatungs-Redaktion wählt die vorgestellten Produkte unabhängig aus. Kaufen Sie ein Produkt über einen Link zu einem Shop, erhalten wir ggf. eine Provision. Mehr dazu

Fitnessgeräte  

Mit diesen Boxsäcken trainieren Sie zu Hause oder im Freien Ihren ganzen Körper

Von Katja Schmidt

22.05.2021, 11:41 Uhr
Die besten Boxsäcke fürs Training von Schlägen und Tritten. Den ganzen Körper fit halten und drinnen oder im Freien trainieren: Boxsäcke sind besonders flexible Sportgeräte. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/romankosolapov)

Den ganzen Körper fit halten und drinnen oder im Freien trainieren: Boxsäcke sind besonders flexible Sportgeräte. (Quelle: romankosolapov/Thinkstock by Getty-Images)

Mit einem Boxsack können Sie zu Hause oder im Garten Ihren ganzen Körper effektiv trainieren: Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit lassen sich beim Boxen und Kickboxen fördern. Wir zeigen die besten Boxsäcke für verschiedene Trainingsmethoden und erklären, worauf es bei den Sportgeräten ankommt.

Boxen ist ein zunehmend beliebter Sport, mit dem Erwachsene und Kinder sich fit halten können. Mit einem Boxsack geht das problemlos auch ohne Trainingspartner zu Hause, im Park oder im eigenen Garten. Die Trainingsgeräte gibt es in verschiedenen Formen, etwa als klassische Säcke zum Aufhängen, als Punchingbälle oder als Standboxsäcke. Je nachdem, ob Sie Ihre Schlagkraft, Kondition oder Präzision fördern wollen, sind andere Modelle zu empfehlen.

Wir stellen die besten Boxsäcke für unterschiedliche Trainingsarten vor, zeigen passendes Zubehör und beantworten wichtige Fragen zu dem Sport.

Was kann man mit einem Boxsack trainieren?

Mit einem klassischen Boxsack oder einem Standboxsack kann man seinen ganzen Körper trainieren und so seine Fitness steigern. Insbesondere die Muskulatur im Oberkörper, also etwa der Bizeps, der Trizeps sowie die Muskeln im Schulter- und Rückenbereich, werden durchs Boxen gestärkt. Wer wie beim Kickboxen auch gegen das Trainingsgerät tritt, trainiert auch die Beinmuskeln effektiv.

Nicht nur die Kraft, sondern auch Beweglichkeit, Kondition und Reaktionsvermögen werden gefördert, da man stets neu auf den schwingenden Boxsack reagieren muss. Auch der Geist wird so gefordert.

Mit Punchingbällen werden statt der Schlagkraft vor allem die Geschwindigkeit und Kondition sowie die Präzision beim Boxen trainiert.

Klassischer Boxsack für drinnen: Adidas Boxing Bag Lux

Mit dem klassischen Boxsack von Adidas können sowohl Boxen als auch Kickboxen geübt werden. Er besteht aus zwei Lagen strapazierfähigem Kunstleder und ist mit besonders festen Nähten versehen, um seine Langlebigkeit zu garantieren. Er hat eine Füllung aus Stoffresten – zur Sicherheit wird jeder Boxsack gescannt, um sicherzugehen, dass keine Metallgegenstände enthalten sind, die zu Verletzungen führen könnten.

Maximal 20 Kilogramm Füllmaterial passen in den 90 Zentimeter langen Sack mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern, der mit der mitgelieferten Kette aus Stahl an der Decke befestigt werden kann. Es gibt auch eine längere Variante mit höherem Gewicht.

Einen passenden Deckenhaken und eine Stahlfeder, die Schläge und Tritte dämpft, muss man allerdings extra erwerben. Aufgrund des Materials eignet sich dieser Boxsack ausschließlich für Innenräume.

Preis-Leistungs-Tipp: Boxsack von Bad Company

Der Boxsack von Bad Company kann dagegen sowohl fürs Training drinnen als auch im Freien verwendet werden. Der Sack ist aus robustem Leinengewebe gefertigt, hat einen Durchmesser von 30 Zentimetern und ist einen Meter lang. Gefüllt ist auch dieses Trainingsgerät mit Textilien, sein Gewicht liegt bei 26 Kilogramm. Auch hier sind die Nähte für eine lange Nutzungsdauer optimiert.

Im Lieferumfang ist eine Stahlkette enthalten, mit welcher der Boxsack etwa an der Decke oder auch an einem Gerüst im Garten befestigt werden kann. Die passende Aufhängung sind allerdings auch bei diesem Modell nicht dabei.

Anfänger, die einen kürzeren Boxsack für ihr Training bevorzugen, können zur leichteren 80-Zentimeter-Variante mit weniger Füllmaterial greifen. Zudem kann der Sack auch ohne Füllung erworben und nach eigenem Ermessen selbst befüllt werden.

Fürs Geschwindigkeitstraining: Punchingball von RDX

Der Boxsack von RDX ist als Punchingball deutlich kleiner als die Trainingsgeräte von Adidas und Bad Company. Er ist 26 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 54 Zentimetern. Er besteht aus einer mit Luft gefüllten Blase aus Mischgewebe (Polyester und Baumwolle), die von echtem Leder umgeben ist. Das stabile Material wird durch verstärkte Nähte noch langlebiger.

Der im Vergleich kleine Sack dient vor allem zum Trainieren der Geschwindigkeit der Schläge. Dafür wird er drinnen oder draußen aufgehängt. Ein Aufhängriemen und ein rostgeschütztes Drehgelenkt sind enthalten. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, zusätzlich eine Halterung etwa aus Holz anzubringen, um Lärm zu reduzieren und die Decke vorm zurückprallenden Ball zu schützen.

Für Präzisionsübungen: Punchingball zum Aufstellen von Outshock

Noch einfacher ist der Einsatz des Punchingballs von Outshock mit Standfuß. Er kann leicht an einem Ort Ihrer Wahl aufgestellt werden, sowohl in der Wohnung als auch auf dem Balkon oder im Garten, um dort Ihre Fäuste zu trainieren. Der Punchingball dient beim Boxen vor allem zum Üben von Ausweichmanövern und zum Weiterentwickeln der Schlagpräzision.  

Der Standfuß wird mit Wasser oder Sand beschwert und sorgt so für Stabilität. Der Ständer sitzt auf einer Metallfeder und lässt sich in der Höhe zwischen 125 und 155 Zentimetern verstellen, damit jeder die optimale Höhe zum Trainieren nutzen kann. Die Birne selbst besteht aus Schaumstoff und hat einen Durchmesser von 50 Zentimetern. 

Besonders flexibel einsetzbar: Standboxsack von Dripex

Ebenfalls mit einem Standfuß versehen ist der Standboxsack von Dripex, der ideal ist um die Beweglichkeit und Koordination zu steigern. Da er wasserdicht ist, kann er auch draußen verwendet werden. Man muss lediglich auf einen ebenen Boden achten, auf dem die Saugnäpfe gut halten können. Für zusätzliche Stabilität beschwert man den Standfuß mit Sand oder Wasser.

Der Standboxsack ist 175 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 26 Zentimetern. Er besteht aus Schaumstoff, der von Kunstleder ummantelt ist. So ist der Sack reißfest und kann Tritten und Schlägen standhalten. Die vier Federn sorgen für eine effektive Stoß- und Geräuschdämpfung. Für ein intensiveres Training können einzelne Federn entfernt werden: So erhöhen Sie nach und nach Ihre Schlagkraft.

Das richtige Zubehör fürs Training mit dem Boxsack

Für das Trainieren mit einem Boxsack sind Boxhandschuhe unbedingt zu empfehlen: Sie schützen vor Verletzungen, etwa Verbrennungen und Schürfwunden. Zudem schonen Sie das Material, sodass Sie länger etwas von Ihrem Boxsack haben. Für das Work-out am Punchingball oder Boxsack gibt es zum Teil auch Ausführungen ohne Fingerschutz. Und auch spezielle Handbandagen fürs Boxen sind beliebt.

Entscheidet man sich für einen klassischen Boxsack zum Befestigen an der Decke, wird oft noch die Aufhängung benötigt. Sie sollte aus einem Deckenhaken mit ausreichend Traglast und einer Feder bestehen, die Stöße dämpft. So schwingt der Boxsack nicht unkontrolliert hin und her. Möchte man den Sack lieber an der Wand befestigen, zum Beispiel draußen, benötigt man eine extra Wandhalterung

Bei Standboxsäcken wird als Füllmaterial für den Standfuß entweder Sand oder Wasser benötigt. Eine Füllung mit Sand ist empfehlenswert, weil er dichter ist und anders als Wasser auch nach längerer Zeit nicht unangenehm riecht. Wasser hat dafür den Vorteil, dass man es nicht extra kaufen muss.

Unser Fazit

Welches der beste Boxsack für das eigene Work-out ist, hängt davon ab, welchen Trainingseffekt man erzielen möchte: Sowohl Boxen als auch Kickboxen können Sie mit dem Standboxsack von Dripex trainieren, aber auch mit dem klassischen Boxsack von Adidas. Noch besser gefällt uns der Boxsack von Bad Company, der auch draußen aufgehängt werden kann und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Möchte man vor allem die Geschwindigkeit seiner Schläge erhöhen, ist der Punchingball von RDX empfehlenswert. Flexibler etwa zum Training im Freien ist der Sack von Outshock mit Standfuß, mit dem Sie vor allem Ihre Präzision und Koordination fördern.

Wichtige Fragen zu Boxsäcken

Wie findet man den besten Boxsack für das eigene Training?

Für die Wahl des richtigen Boxsacks kommt es vor allem darauf an, was man trainieren möchte, wie viel Platz man hat und was das Trainingsgerät kosten darf. Auf folgende Faktoren sollten Sie außerdem achten:

  • Art des Boxsacks: Es gibt verschiedene Varianten von Boxsäcken vom klassischen Sack mit Aufhängung über den Standboxsack bis hin zum Punchingball. Bei jedem Sack stehen andere Trainingseffekte im Vordergrund, ausschlaggebend ist also, was Sie mit Ihrem Work-out erreichen möchten. Bei der Entscheidung zwischen einem Sack mit Aufhängung und einem mit Standfuß sind vor allem die räumlichen Gegebenheiten entscheidend.
  • Material und Verarbeitung: Boxsäcke sind häufig aus Kunstleder hergestellt, das den Vorteil hat, pflegeleicht zu sein. Trainingsgeräte aus echtem Leder sind hochwertiger, aber auch teurer. Boxsäcke aus Leinen, Baumwolle oder Nylon sind weniger robust, für Nicht-Profis aber ebenfalls geeignet. Wichtig sind gut verarbeitete Nähte, denn sie halten den Sack und seine Füllung zusammen. Die Nähte müssen stark genug sein, um Schlägen und Tritten dauerhaft standzuhalten.
  • Füllung: Als Füllmaterial für Boxsäcke werden häufig Stoffreste verwendet. Sie sorgen für eine ideale Haptik beim Boxen. Auch Sägespäne oder Getreide sind geeignet. Mit Sand gefüllte Säcke sind dagegen meist zu hart.
  • Größe und Gewicht: Grundsätzlich gilt: je länger der Boxsack, desto höher sein Gewicht. Für Anfänger sind kleinere und damit leichtere Säcke geeignet. Für alle, die regelmäßig trainieren, sind Boxsäcke ab einem Meter Größe und entsprechendem Gewicht geeignet. Profis, die auch kickboxen, nutzen Trainingsgeräte zum Aufhängen ab einer Größe von 150 Zentimetern.

Was sollte man beim Aufhängen eines Boxsacks beachten?

Ein Boxsack kann nur dort an der Decke aufgehängt werden, wo diese statisch in der Lage ist, ihn zu halten, und nicht zu hoch ist. Benötigt wird eine Deckenhalterung als Aufhängung für die Stahlkette des Sacks. Alternativ können Boxsäcke auch per Wandhalterung an der Wand montiert werden. Sie sollte möglichst weit in den Raum ragen, um den ganzen Sack bewegen zu können, ohne dass er gegen die Wand schlägt.

Die Länge der Kette bestimmt die Höhe des Bocksacks. Wichtig dabei: Je länger die Kette, desto mehr schwingt das Trainingsgerät und schlägt aus. Zu lang sollte die Stahlkette daher nicht sein.

Wie hoch der Boxsack hängen sollte, hängt vom gewünschten Training ab: Geht es um das Erhöhen der Schlagkraft und ausschließlich ums Boxen, sollte der Sack so hängen, dass Sie ihn von der Mitte abwärts treffen können. Dann schwingt er beim Work-out ideal, um einen beweglichen Gegner zu simulieren. Fürs Kickboxen sollte der Boxsack dagegen tiefer hängen. Insbesondere fürs Training von Lowkicks empfiehlt sich ein längerer Boxsack.

Was zeichnet einen Standboxsack aus?

Wer zu Hause keine Möglichkeit hat, einen Boxsack aufzuhängen, kann alternativ auf einen Standboxsack zurückgreifen, um Boxen und Kickboxen zu trainieren. Er kann überall aufgestellt werden, wo der Boden eben ist, und ist daher flexibel drinnen und draußen nutzbar. Allerdings braucht man auch für stehende Modelle ausreichend Platz. Zudem muss der Standfuß mit ausreichend Füllmaterial beschwert werden, um sicher zu stehen und beim Training nicht zu verrutschen.

Bei Standboxsäcken ist es besonders wichtig, auf die Größe zu achten: Sie sollte zur eigenen Körpergröße passen: Idealerweise ist man mit dem oberen Ende des Trainingsgeräts auf Augenhöhe, um alle Schläge und Tritte ohne Probleme durchführen zu können. Auch etwas höher kann er sein. Damit die Federung des Sacks richtig funktioniert, muss er beim Boxen in der Mitte oder darüber getroffen werden. 

Wie pflegt man einen Boxsack am besten?

Um lange Freude am Boxsack zu haben, sollte er regelmäßig mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Gelegentlich sollte er zudem desinfiziert werden, für Boxsäcke aus echtem Leder sollte jedoch kein Desinfektionsmittel verwendet werden. Stattdessen empfiehlt sich ein Mittel zur Lederpflege.

Kein Boxsack sollte ungeschützt im Freien aufbewahrt werden, auch wenn die Benutzung draußen kein Problem ist. Man sollte also bei Boxsäcken für Balkon, Garten oder Terrasse bedenken, dass man sie regelmäßig aufhängen und wieder abnehmen und drinnen lagern muss.

Für die Produkte, die über diese Seite verkauft werden, erhält t-online eine Provision vom Händler. Für Sie als Käufer entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: