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Inzidenz sinkt leicht ÔÇô RKI meldet sechs Tote

Von t-online, dpa, afp, rtr, cco, fas, EP

Aktualisiert am 10.02.2022Lesedauer: 19 Min.
Skyline von K├Âln (Symbolbild): Die K├Âlner Infektionszahlen bewegen sich seit mehreren Wochen auf sehr hohem Niveau.
Skyline von K├Âln (Symbolbild): Die K├Âlner Infektionszahlen bewegen sich seit mehreren Wochen auf sehr hohem Niveau. (Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder)
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Meldeverz├Âgerungen sorgen bereits seit L├Ąngerem f├╝r eine ungenaue Datenlage bei den Corona-Infektionen in K├Âln. Dennoch werden immer mehr Todesf├Ąlle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

Seit fast zwei Jahren hat die Corona-Pandemie auch K├Âln fest im Griff. Die ├ťberlastung von K├Âlner Gesundheitsamt und Laboren sorgte zuletzt daf├╝r, dass die vermeldeten Zahlen das Infektionsgeschehen nicht repr├Ąsentativ abbildeten.

10. Februar: Sechs Todesf├Ąlle innerhalb von 24 Stunden

Schon am Mittwoch meldete das RKI sieben Todesf├Ąlle im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am heutigen Donnerstag waren es sechs Menschen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 1.767,4 ÔÇô eine leichte Senkung im Vergleich zum Mittwoch. Seit Beginn der Pandemie sind in K├Âln 933 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die Meldungen zu den aktuellen Zahlen, die Covid-19 betreffen, sind noch immer verz├Âgert. Das hei├čt: Die tats├Ąchlichen Inzidenzen liegen m├Âglicherweise h├Âher und m├╝ssten in dem Fall weiter nach oben korrigiert werden.

3. Februar: Tats├Ąchliche Inzidenz bereits seit Wochen ├╝ber 1.000

Am Donnerstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) fast 5.000 Neuinfektionen f├╝r K├Âln ÔÇô und einen Inzidenzsprung um mehr als 300 Z├Ąhler (Vortag: 813,6). Damit liegt der Inzidenzwert laut RKI jetzt bei 1.148,6. So viele neue Infizierte hatte das RKI bislang noch nie f├╝r die Domstadt gemeldet.

Bei einigen der F├Ąlle handelt es sich jedoch auch um Nachmeldungen: Wie Daten des Landeszentrum Gesundheit (LZG) zeigen, wurden etwa f├╝r Dienstag 3.321 neue Infektionen gemeldet, f├╝r Dienstag 2.357. Insgesamt zeigt sich in der Darstellung des LZG, dass der Inzidenzwert in K├Âln bereits seit l├Ąngerer Zeit ├╝ber der Schwelle von 1.000 liegt: Demnach habe der Wert seit dem 18. Januar dar├╝ber gelegen, also seit mehr als zwei Wochen.

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Am Donnerstag wurden au├čerdem vier neue Todesf├Ąlle gemeldet, damit steigt die Zahl der K├Âlnerinnen und K├Âlner, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Corona gestorben sind auf 917.

28. Januar: PCR-Tests in Schulen und Kitas bleiben

Auch in Zukunft sollen sich Kinder in Schulen und Kitas mittels PCR-Tests auf das Coronavirus testen lassen k├Ânnen. Das hat der Krisenstab der Stadt beschlossen. K├Âln bietet das bereits seit geraumer Zeit an. An weiterf├╝hrenden Schulen sind lediglich drei Schnelltests Pflicht, einer davon kann durch einen Lolli-PCR-Test ersetzt werden. Nach Angaben der Stadt nehmen rund 60 Schulen das Angebot in Anspruch.

In Grundschulen in ganz NRW sind zwei Lolli-PCR-Testungen pro Woche Pflicht. In den Kitas gilt unver├Ąndert das Angebot von ebenfalls zwei solcher Tests pro Woche. Die Kosten daf├╝r tr├Ągt die Stadt.

25. Januar: Inzidenz nachtr├Ąglich auf ├╝ber 1.200 korrigiert

Auch wenn das K├Âlner Gesundheitsamt nach wie vor nicht mit den Meldungen hinterherkommt, zeichnen die aktuellen Corona-Zahlen ein dramatisches Bild der Lage.

Demnach haben sich seit gestern 3.114 Menschen neu mit dem Virus infiziert ÔÇô ein neuer H├Âchststand, der jedoch zum Gro├čteil Nachmeldungen beinhaltet. Nur 310 Neuinfektionen stammen tats├Ąchlich vom Vortag. Die Inzidenz liegt derzeit bei 912,8.

Wie hoch die Inzidenz tats├Ąchlich liegen d├╝rfte, zeigen die Nachmeldungen aus vergangener Woche. Diese mit einberechnet korrigierte das Landeszentrum f├╝r Gesundheit (LZG) NRW die K├Âlner Inzidenz f├╝r vergangenen Samstag auf 1.210,5 nach oben. Zum Vergleich: Urspr├╝nglich war f├╝r diesen Tag eine Inzidenz von 644 vermeldet worden.

24. Januar: Kinderbauer an Corona erkrankt ÔÇô fast 2.000 Neuinfizierte

Einen Monat vor Karneval macht Corona auch nicht vor den Kindern Halt: Bauer Robin vom K├Âlner Kinderdreigestirn ist an Corona erkrankt. Insgesamt haben sich laut Robert Koch-Institut binnen eines Tages 1.887 K├Âlnerinnen und K├Âlner mit dem Virus angesteckt. Nachmeldungen werden erwartet.

Die K├Âlner Inzidenz verzeichnete nach dem Wochenende erneut einen Sprung. Seit Sonntag stieg sie um satte 97,4 Punkte an und liegt damit am heutigen Montag bei 778,8. Ein Todesfall kam seit dem Vortag hinzu.

Nachdem die Infektion bei Kinderbauer Robin bei einem routinem├Ą├čigen Corona-Test am Samstag bekannt wurde, wurden zun├Ąchst alle f├╝r Sonntag geplanten Termine abgesagt. Laut einer Mitteilung des Festkomitees K├Âlner Karneval, die dem "K├Âlner Stadt-Anzeiger" (KStA) vorliegt, sei der Neunj├Ąhrige symptomfrei.

Die PCR-Tests von Kinderprinz Felix I., Jungfrau Helena sowie allen Begleitern seien negativ ausgefallen. Kinderbauer Robin befinde sich derzeit in Quarant├Ąne.

"Das Wichtigste ist, dass es Robin gut geht und er sich fit f├╝hlt", sagte Christine Flock, Zust├Ąndige f├╝r den Kinder- und Jugendkarneval im Festkomitee-Vorstand, dem KStA. Erst dann und wenn keine Ansteckungsgefahr mehr bestehe, k├Ânne Robin wieder auftreten.

21. Januar: ├ťber 2.000 Neuinfizierte ÔÇô neue Quarant├Ąneregeln

Wie die Stadt K├Âln am Nachmittag mitteilte, will das Gesundheitsamt k├╝nftig von der neuen Corona-Test- und Quarant├Ąneverordnung des Landes NRW (g├╝ltig seit 20. Januar) Gebrach machen. Wer positiv getestet ist, muss sich nun ohne vorherige amtliche Aufforderung eigenst├Ąndig in Isolation oder in Quarant├Ąne begeben.

Den zweiten Tag in Folge wurden in K├Âln ├╝ber 2.000 Neuinfektionen gemeldet. Am gestrigen Donnerstag waren es ganze 2.208 F├Ąlle, heute meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 2.029 Neuerkrankungen mit dem Corona-Virus. Ein weiterer Todesfall kam seit Donnerstag dazu.

Grund f├╝r die hohen Zahlen und den teils sprunghaften Anstieg sind die aktuellen Meldeverz├Âgerungen, wie aus den Daten des Landeszentrums f├╝r Gesundheit (LZG) hervorgeht.

Die K├Âlner Inzidenz wird nach Erfassung der Zahlen r├╝ckwirkend f├╝r den jeweiligen Tag angepasst. In K├Âln stieg die Inzidenz heute um 70,5 Punkte im Vergleich zum Vortag an und liegt nun bei 573,0. Auch hier d├╝rfte nachtr├Ąglich eine Korrektur nach oben stattfinden.

18. Januar: Gesundheitsamt meldet nachtr├Ąglich Rekordinzidenz

Trotz teils viert├Ągiger Meldeverz├Âgerungen zeichnet sich allm├Ąhlich ein Bild der dramatischen Inzidenzlage in K├Âln ab. Heute vermeldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 1.549 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 454,0.

Auch diese d├╝rfte sich jedoch nachtr├Ąglich nach oben korrigieren, wie eine nachtr├Ąglich aktualisierte Inzidenz aus vergangener Woche zeigt. So habe die Domstadt laut Landeszentrum f├╝r Gesundheit (LZG) am letzten Donnerstag eine Rekordinzidenz von 744 erreicht.

17. Januar: Meldeverzug von drei bis vier Tagen

Die vergangene Woche endete mit einem Kuriosum: Am Freitag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) 549 neue Corona-F├Ąlle in K├Âln. Laut Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) handelte es sich aber nur bei 26 F├Ąllen um aktuelle Meldungen ÔÇô die restlichen 523 waren Nachmeldungen aus den Vortagen.

"Aktuell werden die F├Ąlle durchschnittlich mit einem Verzug von 3 bis 4 Tagen erfasst", sagte Benedikt Mensing, Sprecher des K├Âlner Gesundheitsamts, t-online. "Sie werden aber jeweils auf das Meldedatum korrigiert an das LZG ├╝bermittelt." Allein zwischen Testung und Mitteilung des Labors an das Gesundheitsamt vergingen bis zu zwei Tage.

"Die gro├čen K├Âlner Labore arbeiten durchgehend 24 Stunden und ├╝bermitteln daher rund um die Uhr Befunde", erkl├Ąrt Mensing. Die m├╝ssten allerdings erst gepr├╝ft werden. "L├Ąngst nicht hinter jeder digitalen Labor-Meldung verbirgt sich ein neuer Infektionsfall."

Im Gegensatz zu anderen Kommunen kontaktiere das Gesundheitsamt trotz einer hohen Zahl an Neuinfektionen weiterhin alle Index- und Kontaktpersonen. Durch eine Verschlankung der Prozesse und neues Personal wolle man die Kapazit├Ąten k├╝nftig um das drei- bis vierfache steigern, so Mensing. Das LZG f├╝hrt derzeit bereits Gespr├Ąche mit der Stadt, um auf eine Verbesserung der Lage hinzuwirken.

14. Januar: Inzidenz lag zeitweise ├╝ber 600 ÔÇô starke Meldeverz├Âgerungen

Laut Robert Koch-Institut liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in K├Âln derzeit bei 375,4 ÔÇô doch der tats├Ąchliche Wert liegt offenbar deutlich h├Âher. Hinweise darauf liefert das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG): Dort wird die Inzidenz st├Ąndig durch nachgemeldete F├Ąlle korrigiert. Demnach lag der Wert in der Domstadt am Montag bei 611 ÔÇô ein Rekordwert. Das RKI hatte einen Inzidenzwert von 370,6 angegeben.

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Am Freitag meldete das RKI dann 549 neue Corona-F├Ąlle f├╝r K├Âln. Doch laut LZG sind die meisten der neuen Infektionen lediglich Nachmeldungen. Nur 26 dieser F├Ąlle sind demnach tats├Ąchlich am Donnerstag gemeldet worden, die restlichen in den Tagen zuvor. Wohl deshalb meldet das RKI f├╝r K├Âln aktuell eine sinkende Inzidenz ÔÇô w├Ąhrend die Tendenz im Rest des Bundeslandes eher steigend ist.

12. Januar: Omikron beherrscht die K├Âlner Inzidenz

Wie das Gesundheitsamt "Radio K├Âln" best├Ątigte, sind die meisten Corona-Infektionen in K├Âln mittlerweile auf die Omikron-Variante zur├╝ckzuf├╝hren. Damit l├Âst Omikron die bislang in der Domstadt vorherrschende Delta-Variante ab.

1.035 Menschen haben sich seit gestern neu infiziert, ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die hohe Zahl der Neuinfektionen lie├če sich auch mit zahlreichen Urlaubsr├╝ckkehrern aus Skigebieten erkl├Ąren, so der Radiosender.

Durch den Schulstart am Montag werde au├čerdem mehr getestet. Laut "K├Âlner Stadt-Anzeiger" sind Stand Dienstag aktuell 699 K├Âlner Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler sowie 163 Mitarbeitende an Schulen positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

11. Januar: K├Âln knackt 400er-Inzidenz

Gescheiterte Daten├╝bertragung, ├ťberlastung, Meldeverzug ÔÇô dank einer Pannen-Serie traut man der K├Âlner Inzidenz seit sp├Ątestens November nicht mehr ├╝ber den Weg. Jetzt scheint sich der Meldestau allm├Ąhlich zu l├╝ften und vermittelt erstmals ein realistisches Bild der hiesigen Corona-Lage.

Und das sieht d├╝ster aus: Binnen eines Tages ist die K├Âlner Inzidenz von 370,6 auf 421,9 gestiegen. Auch am Vortag verzeichnete die Domstadt einen sprunghaften Anstieg der Zahlen. Seit Montag haben sich 1.107 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.

Eine m├Âgliche Erkl├Ąrung k├Ânnte im Start des Pr├Ąsenzunterrichts an NRWs Schulen und dem daraus resultierenden erh├Âhten Testaufkommen begr├╝ndet liegen. So m├╝ssen sich alle Sch├╝ler der Grund- und weiterf├╝hrenden Schulen zwei- bzw. dreimal die Woche testen lassen. Die ersten Testungen erfolgten unmittelbar nach den Weihnachtsferien.

07. Januar: 2.000 Menschen mit abgelaufenen Impfstoff geimpft

In K├Âln sind etwa 2.000 Personen mit einem Impfstoff geimpft worden, der bereits abgelaufen war, das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung. Demnach h├Ątten zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar etwa 2.000 Personen den Moderna-Impfstoff erhalten, dessen Haltbarkeitsdatum um elf Tage ├╝berschritten war.

Die von der Stadt beauftragten Dienstleister h├Ątten das falsche Datum im Blick gehabt, erkl├Ąrt eine Sprecherin der Stadt. Sie d├╝rften nach dem Vorfall nun vorerst nicht weiterimpfen.

"Nach allem, was wir wissen, sind die Impfungen gesundheitlich unbedenklich. Das einzige Risiko ist, dass sie weniger gut wirken", so Johannes Nie├čen, Gesundheitsamtsleiter von K├Âln. Das weitere Vorgehen werde man nun mit dem Paul-Ehrlich-Institut besprechen.

6. Januar: ├ťber 100.000 Corona-F├Ąlle in K├Âln

Die Omikron-Welle nimmt auch in K├Âln langsam an Fahrt auf: Nach dem ersten best├Ątigten Infizierten im Dezember ist der Stand auf mittlerweile 1.125 F├Ąlle gestiegen. Das vermeldete die "K├Âlnische Rundschau" am Mittwoch.

Einen weiteren traurigen Hochstand erreichte die Zahl der infizierten K├Âlnerinnen und K├Âlner: Mit 554 Neuinfizierten seit dem Vortag sind nun insgesamt 100.508 Menschen in der Domstadt an Corona erkrankt ÔÇô also rund 9,25 Prozent der Einwohner.

4. Januar: Darum ist der Inzidenzwert weiter unzuverl├Ąssig

Laut den offiziellen Zahlen steigt die Zahl der Neuinfektionen. Das ist neben der Zahl der Todesf├Ąlle jedoch wohl das einzige, was auch die Realit├Ąt abbildet. Die tats├Ąchliche Zahl der neuen Corona-F├Ąlle werde jedoch untersch├Ątzt, wie die Stadt gegen├╝ber dem "K├Âlner Stadt-Anzeiger" einr├Ąumte. Ende Dezember sei der Anteil der positiven PCR-Tests in der Stadt mit mehr als zehn Prozent sehr hoch gelegen, bei steigender Tendenz ÔÇô ein Indiz daf├╝r, dass die tats├Ąchlichen Zahlen h├Âher liegen.

Eine Dunkelziffer bei den Infektionen gebe es bereits seit Beginn der Pandemie, weil nicht jeder Fall erkannt werde. Allerdings gebe es derzeit Meldeprobleme bei s├Ąmtlichen Gliedern der Kette: So k├Ânne die Inzidenz durch Verz├Âgerungen bei Tests, der Weitermeldung von Laboren zum Gesundheitsamt, der Meldung ans Landeszentrum Gesundheit (LZG) oder ans RKI verf├Ąlscht sein.

30. Dezember: Stadt bietet Impftermine an Silvester an

Wer sich auf die Schnelle noch an Silvester impfen lassen m├Âchte, kann dies am 31. Januar von 10 bis 14 Uhr im Ger├Ątehaus der Freiwilligen Feuerwehr in der Hovenstra├če 38-42 in K├Âln-Br├╝ck tun. Eine Voranmeldung ist nicht vonn├Âten. Alle st├Ądtischen Impfaktionen sind auf der Internetseite der Stadt K├Âln gelistet.

29. Dezember: Nordrhein-Westfalen verspricht Karnevalsvereinen Hilfen

Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Karnevalsvereinen nach der pandemiebedingten Absage von Sitzungen und gro├čen Umz├╝gen Hilfen in Aussicht gestellt. Wie die "Rheinische Post" berichtete, habe das Land mit den Rheinischen Karnevals-Korporationen Gespr├Ąche gef├╝hrt. Diesen geh├Âren rund 570 Karnevalsvereine an.

Sie bef├╝rchten, durch die Absagen auf hohen Kosten etwa f├╝r abgeschlossene Mietvertr├Ąge sitzen zu bleiben. Verbandspr├Ąsident Hans Mayer soll bei Gespr├Ąchen auf unb├╝rokratische Finanzhilfen gepocht und vor einem Vereinssterben gewarnt haben, nachdem nun bereits die zweite Session in Folge ausfallen m├╝sse.

Der D├╝sseldorfer Staatskanzleichef Nathanael Liminski habe demnach erkl├Ąrt, die CDU/FDP-Landesregierung setze sich beim Bund f├╝r eine Verbesserung der entsprechenden Bundesprogramme im Sonderfonds Kultur und bei den ├ťberbr├╝ckungshilfen ein. Diese werde das Land durch eigene Landesf├Ârdermittel flankieren.

28. Dezember: Freie Impfkapazit├Ąten in K├Âln

Heute tritt die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW in Kraft. Derweil vermeldet die Stadt K├Âln freie Termine f├╝r Impfungen. Dies gelte sowohl f├╝r die Impfstelle im Gesundheitsamt als auch jene in der Lanxess-Arena. In letzterer k├Ânnen sich mit Termin auch Kinder impfen lassen. Eine Anmeldung ist online ├╝ber das Terminbuchungsportal der Stadt K├Âln m├Âglich.

27. Dezember: Neue Corona-Regeln in NRW ab Dienstag

Im Westen Deutschlands treten die Kontaktbeschr├Ąnkungen f├╝r immunisierte Personen zum 28. Dezember in Kraft. Dann sind nur noch zehn Personen pro Treffen erlaubt. Eine Begrenzung auf eine bestimmte Zahl von Hausst├Ąnden gibt es hier nicht, Kinder bis einschlie├člich 13 Jahren werden nicht mitgez├Ąhlt.

Der MPK-Beschluss zum Zuschauerverbot bei Gro├čveranstaltungen wird eins zu eins f├╝r NRW ├╝bernommen. Zudem werden Maskenpflichten und 2Gplus-Regel f├╝r den Freizeitbereich ausgedehnt. In Bereichen, in denen das Tragen einer Maske unpraktikabel ist, muss ein negativer Schnelltest vorgezeigt werden. Dazu geh├Âren Schwimmb├Ąder und Fitnessstudios sowie beispielsweise Ch├Âre.

23. Dezember: Lauterbach pl├Ądiert f├╝r "Sommer-Karneval"

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) macht den Karneval-Fans und Veranstaltern wenig Hoffnung auf eine einigerma├čen normale Session. "Ich glaube, dass der Karneval dieses Jahr wahrscheinlich gut beraten ist, sich nicht auf die Durchf├╝hrbarkeit zu verlassen", sagte Lauterbach an Donnerstagmorgen im WDR 2. Dort stand der 58 Jahre alte Wahl-K├Âlner den H├Ârerinnen und H├Ârern drei Stunden Rede und Antwort rund um das Corona-Thema.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir den Karneval durchf├╝hren k├Ânnen. Und es ist auch kein guter Karneval", argumentierte Lauterbach und gab zu Bedenken: "Was ist das f├╝r ein Karneval, wo man versucht, fr├Âhlich zu sein, wo es aber immer mit dem Risiko einhergeht, dass man sich selbst oder andere infiziert und dann m├Âglicherweise mit einer schweren Krankheit rechnen muss?"

Vielen Krankheiten k├Ânne man nicht vorbeugen, aber: "Hier ist es doch eine M├Âglichkeit, die wir alle haben. Mir w├Ąre tats├Ąchlich ein Sommer-Karneval lieber, der dann unter sicheren Bedingungen stattfindet, als dass wir versuchen, uns jetzt hier durchzulavieren und gef├Ąhrden uns. Ich glaube, das ist nicht richtig."

Omikron-Welle zum Jahresbeginn erwartet

Innenraum-Karnevalsveranstaltungen, ob privat oder ├Âffentlich, w├╝rde Lauterbach "auf jeden Fall, wenn immer m├Âglich, absagen". Mit Blick auf die anrollende Welle der Coronavirus-Variante Omikron, die er sp├Ątestens zum Jahresbeginn erwartet, mahnte der Gesundheitsminister die Jecken zu besonderer Vorsicht. Mehr als zehn Personen d├╝rften sich ohnehin nicht treffen.

"Und je weniger Gruppentreffen es gibt, desto besser. Von daher ist der Innenraum-Karneval aus meiner Sicht leider in diesem Jahr nicht wirklich realistisch. Ich glaube nicht, dass wir in den n├Ąchsten Wochen zu anderen Bewertungen kommen."

Grundschulen hissen wei├če Fahnen

An 60 Grundschulen in K├Âln wollen Lehrkr├Ąfte auf die Belastung w├Ąhrend der Corona-Pandemie aufmerksam machen. Als Symbol f├╝r die ├ťberlastung haben sie wei├če Fahnen gehisst.

Auf gro├čen Laken, die beispielsweise aus den Fenstern der Freinet-Grundschule in der Altstadt h├Ąngen, stehen Forderungen wie "Wir brauchen dringend Entlastung" geschrieben. Mehr lesen Sie hier.

Stadt untersucht PCR-Tests auf Virus-Varianten

Nachdem zun├Ąchst 33 Omikron-F├Ąlle best├Ątigt waren, beschloss der Krisenstab der Stadt K├Âln am vergangenen Freitag die Untersuchung aller positiven PCR-Tests auf Virus-Varianten. "Nach allem, was wir aktuell wissen, ist die Omikron-Variante hochansteckend", betont Harald Nie├čen, Leiter des K├Âlner Gesundheitsamts und verweist auf die Impfangebote der Stadt. "Nur geboostert ist man vor einer schweren Erkrankung gut gesch├╝tzt."

Laut aktuellem Stand best├Ątigten die Ergebnisse der Testauswertung derzeit 118 Omikron-F├Ąlle in K├Âln, wie der "K├Âlner Stadt-Anzeiger" (KStA) am Morgen vermeldete. "Durch die Analyse aller Proben soll eine bessere Transparenz des tats├Ąchlichen Ausbruchs-Geschehens bei Omikron erreicht werden", sagte Gesundheitsdezernent Harald Rau gegen├╝ber dem KStA.

Indem die Stadt jeden positiven Test pr├╝fe, leiste man einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Datenlage in Deutschland. "Eine sichere Aussage zur Verbreitung sowie zur Krankheitsschwere ist nur m├Âglich, wenn alle Proben im Hinblick auf Mutationen analysiert werden", so Rau.

20. Dezember: Erzbistum plant Impfaktion im K├Âlner Dom an Heilig Abend

Am Heilig Abend sollen im K├Âlner Dom Hunderte Impfungen gegen das Coronavirus durchgef├╝hrt werden. Daf├╝r ├Âffnet die Kathedrale zwischen 10 und 14 Uhr den Dreik├Ânigensaal f├╝r Impfwillige. Auch Dompropst Msgr. Guido Assmann will sich bei dieser Gelegenheit eine Auffrischung seines Impfschutzes geben lassen, hei├čt es in der Pressemitteilung des K├Âlner Doms.

"Mit der Geburt Jesu, die wir an Weihnachten feiern, hat Gott seine Liebe und F├╝rsorge f├╝r uns Menschen gezeigt", so Assmann. "Indem wir uns impfen lassen, sch├╝tzen wir nicht nur uns selbst, sondern k├Ânnen auch Menschenleben retten." Vor allem in Zeiten falscher Behauptungen sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen.

F├╝r den medizinischen Part der Aktion sorgen zwei Arztpraxen aus der Domstadt. Interessierte k├Ânnen ohne Termin vorbei kommen und sich eine Erst-, Zweit- und Booster-Impfung verabreichen lassen. Geimpft wird das Vakzin von Biontech/Pfizer.

17. Dezember: Seit Tagen keine verl├Ąsslichen Zahlen ÔÇô Land greift ein

Seit mehreren Tagen kommt die Stadt K├Âln bei den aktuellen Corona-Zahlen nicht hinterher. Nun greift das Land Nordrhein-Westfalen ein. In einer Allgemeinverf├╝gung vom Donnerstag hei├čt es, K├Âln habe laut Feststellung des RKI vom 6. Dezember an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Inzidenzwert von 350 ├╝berschritten. Dadurch seien neue Regelungen bereits am dem 7. Dezember in Kraft getreten.

Das hat nun gesellschaftliche Auswirkungen, unter anderem mit Blick auf private Feiern. Unter der 2G-Regel d├╝rfen in Innenr├Ąumen nur noch 50 Personen zusammenkommen ÔÇô im Freien sind es 200. F├╝r Personen ohne Immunisierung gelten strengere Kontaktbeschr├Ąnkungen. Ein Haushalt darf sich nur mit zwei weiteren Personen eines weiteren Haushalts treffen.

Diese Regeln treten wieder au├čer Kraft, wenn eine Stadt an f├╝nf aufeinander folgenden Tagen den Inzidenzwert von 350 unterschreitet.

15. Dezember: Zahlen nicht repr├Ąsentativ

Schon gestern vermeldete das K├Âlner Gesundheitsamt auf Nachfrage des "K├Âlner Stadt-Anzeiger" ├ťberforderung, die gemeldeten Infektionszahlen seien nicht repr├Ąsentativ. Die am heutigen Mittwoch vom Robert-Koch-Institut gemeldeten Zahlen zeigen dies deutlich: Die Inzidenz sank binnen eines Tages um 121,6 Punkte, lediglich eine Neuinfektion wurde erfasst.

Derweil hat die Stadt das Anmeldeportal f├╝r Kinderimpfungen freigeschaltet. Die Impfung sei f├╝r Kinder zwischen f├╝nf und zw├Âlf Jahren vorerst vom 17. bis 20. Dezember an sechs Standorten erh├Ąltlich. Der gew├╝nschte Impfort kann bei der Terminbuchung angegeben werden.

14. Dezember: Inzidenz sinkt unter 300er-Marke

Die Inzidenz ist binnen eines Tages offiziell um 40,3 Prozentpunkte gesunken. Laut einem Statement des K├Âlner Gesundheitsamts, das dem "K├Âlner Stadt-Anzeiger" vorliegt, sei der steile Abstieg aber auf eine akute ├ťberlastung von Gesundheitsamt und Laboren zur├╝ckzuf├╝hren. Die Inzidenz l├Ąge deutlich h├Âher, als aktuell angegeben. Nachmeldungen von Corona-Infektionen mit einer entsprechenden Nach-Oben-Korrektur der Inzidenz werden erwartet.

10. Dezember: Erster Omikron-Fall in K├Âln best├Ątigt

Auf eine Anfrage von Radio K├Âln hin best├Ątigte die Stadt, dass sich ein K├Âlner erstmals mit der gef├Ąhrlichen Omikron-Variante des Corona-Virus infiziert hat. Dieser hatte sich, trotz doppelter Impfung, an seinem Arbeitsplatz au├čerhalb K├Âlns angesteckt. Er weise nur leichte Symptome auf, ein Risikokontakt wurde bislang negativ getestet.

8. Dezember: Weihnachtssingen wird abgesagt

Als Konsequenz aus den steigenden Corona-Zahlen wurde das traditionelle Weihnachtssingen "Loss mer Weihnachtsleeder singe" im Rhein-Energie-Stadion von den Veranstaltern um ein Jahr verschoben. "Unter den jetzigen Voraussetzungen ist eine Durchf├╝hrbarkeit leider nicht gegeben", hei├čt es in einer Mitteilung.

7. Dezember: Inzidenz sinkt erneut, sechs weitere Todesf├Ąlle

Den vierten Tag in Folge ist die Corona-Inzidenz in K├Âln deutlich gesunken. Anlass zur Freude gibt das jedoch nicht: So meldete das RKI heute sechs weitere Todesf├Ąlle im Zusammenhang mit dem Virus. NRW-weit ist die Inzidenz in K├Âln nach wie vor mit Abstand am h├Âchsten.

Die Stadt K├Âln will den hohen Corona-Zahlen derweil mit weiteren Impfm├Âglichkeiten begegnen. Der bereits seit November bestehende Impf-Drive-In an der Lanxess-Arena, soll ab Freitag auch von Fu├čg├Ąngern und Radfahrenden genutzt werden k├Ânnen.

4. Dezember: Inzidenz in K├Âln steigt ├╝ber 450

Die Neuinfektionen in der Stadt K├Âln steigen weiterhin an. 790 Neuinfektionen meldete das RKI vom Freitag zum Samstag. Die Inzidenz steigt damit nun auf 459,0. Drei B├╝rger der Stadt starben an dem Coronavirus.

3. Dezember: K├Âln nun bei Corona-Inzidenz an der Spitze von NRW

Die Zahl der Neuinfektionen in der Domstadt steigt weiter an: Weit und breit gibt es nun keinen Ort mit einer h├Âheren Sieben-Tage-Inzidenz, diese liegt nun bei 454,1. Auch im Vergleich der Millionenst├Ądte ist K├Âln trauriger Spitzenreiter. In M├╝nchen ist der Wert zuletzt deutlich zur├╝ckgegangen und liegt nun bei 422,9.

2. Dezember: Inzidenz steigt weiter stark ÔÇô bei Kindern ├╝ber 1.000

Innerhalb von weniger als einer Woche ist die Inzidenz in der Domstadt um mehr als 100 Punkte gestiegen. Zuletzt gab es wiederholt Probleme mit ├ťbermittlungspannen, die seien aber nun behoben. Einen Zusammenhang mit dem Karnevalsauftakt und der steigenden Inzidenz, gebe es laut Stadt nicht.

Besonders stark stieg zuletzt die Inzidenz unter den Kindern. In der Altersgruppe der 5- bis 9-J├Ąhrigen stieg sie am Donnerstag auf ├╝ber 1.000, in der Altersgruppe der 10-bis 14-J├Ąhrigen lag sie am selben Tag bereits bei 965,5.

30. November: Neue Corona-Regeln ÔÇô viele Verst├Â├če gegen Maskenpflicht

Die Stadt K├Âln hat eine neue Allgemeinverf├╝gung zur Eind├Ąmmung der Corona-Pandemie erlassen. Sie betrifft die st├Ądtischen Dienstgeb├Ąude: Diese d├╝rfen ab Mittwoch, den 1. Dezember nur noch von Geimpften, Genesenen oder negativ auf das Coronavirus getesteten Personen betreten werden, es gilt also die 3G-Regel. Ausnahmen bestehen laut Mitteilung der Stadt grunds├Ątzlich nur f├╝r Notf├Ąlle, oder f├╝r Personen, die von der Stadt K├Âln vorgeladen sind.

Zuletzt hatte die Stadt die Regeln auch drau├čen wieder versch├Ąrft, so gilt auf Weihnachtsm├Ąrkten, in der Schildergasse und auf der Hohen Stra├če seit Freitag wieder eine Maskenpflicht. Allein am Wochenende seien auf den Weihnachtsm├Ąrkten 1.145 Personen vom Ordnungsamt wegen fehlender Masken angesprochen worden. In den Fu├čg├Ąngerzonen seien am Freitag und am Samstag insgesamt 8.100 Passanten wegen fehlender Masken ermahnt worden.

28. November: Ärger um missachtete Maskenpflicht beim rheinischen Derby

Das Derby zwischen dem 1. FC K├Âln und Borussia M├Ânchengladbach fand vor ausverkauftem Haus statt ÔÇô mit 2G-Regelung und Maskenpflicht. Doch viele Zuschauer trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Das ver├Ąrgert die Bev├Âlkerung.

25. November: Fehler bei Daten├╝bertragung ÔÇô Inzidenz wohl zu niedrig

Nachdem das Robert Koch-Institut am Mittwoch keine neuen Infektionsf├Ąlle f├╝r K├Âln gemeldet hatte, sind wohl weiterhin die dargestellten Zahlen nicht korrekt. Am Donnerstag wurden 470 neue Infektionen gemeldet, eine Nachmeldung vom Vortag scheint jedoch nicht stattgefunden zu haben.

Die Stadt begr├╝ndete die nicht gemeldeten Zahlen laut "K├Âlner Stadt-Anzeiger" mit einem Softwarefehler bei der Landesstelle. Dort sei w├Ąhrend des Einlesens der Transportdateien eine Datei besch├Ądigt worden. Allerdings hatte die Stadt angek├╝ndigt, dass die Zahlen am Donnerstag wieder korrekt dargestellt werden sollten.

24. November: Neue Corona-Regeln in NRW ÔÇô 2G plus in Clubs und bei Karnevalsfeiern

In Nordrhein-Westfalen gelten ab Mittwoch strengere coronabedingte Einschr├Ąnkungen. Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte diese am Dienstag bei der Vorstellung der aktualisierten Coronaschutzverordnung in D├╝sseldorf angek├╝ndigt.

Im Freizeitbereich gelten demnach ab sofort fl├Ąchendeckend Zugangsbeschr├Ąnkungen f├╝r Erwachsene, die nicht gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sind (2G-Regel). In Bereichen mit besonders hohem Infektionsrisiko ÔÇô etwa in Diskotheken, Clubs oder bei Karnevalsfeiern ÔÇô m├╝ssen selbst Geimpfte und Genesene dann zus├Ątzlichen einen aktuellen negativen Test vorlegen (2G plus). Ausnahmen gelten f├╝r Kinder und Jugendliche im Alter von einschlie├člich 15 Jahren sowie f├╝r Menschen ohne Impfempfehlung beziehungsweise f├╝r diejenigen, die nicht geimpft werden k├Ânnen.

Nichtgeimpfte seien dann mit Ausnahme ihres Arbeitslebens weitestgehend von gesellschaftlichen Veranstaltungen ausgeschlossen, sagte Laumann. Es sei nicht verantwortbar, sich nicht impfen zu lassen, wenn es der gesundheitliche Zustand zulasse, betonte der Minister.

22. November: Inzidenz liegt erstmalig ├╝ber 300

Nachdem die Inzidenz am Freitag noch bei knapp 265 gelegen hatte, setzte sie ├╝bers Wochenende ihren steilen Aufw├Ąrtstrend fort und knackte am Montagmorgen die 300er-Marke. Derweil starten die K├Âlner Weihnachtsm├Ąrkte unter 2G-Regeln in die Adventszeit.

In einer Sitzung des Corona-Krisenstabs beschloss die Stadt K├Âln am Montag zudem den Ausbau der Impfkapazit├Ąten. So sollen die mobilen Impfangebote von zwei auf drei aufgestockt und die Kapazit├Ąten des Gesundheitsamtes durch zus├Ątzliche R├Ąumlichkeiten erg├Ąnzt werden.

Ziel ist, das st├Ądtische Impfangebot von derzeit 1.000 auf 6.000 Dosen am Tag auszuweiten. Helfen soll dabei auch der neue Impf-Drive-In, der ab Dienstag zwischen Lanxess-Arena und Parkhaus angefahren werden kann. Eine Terminvereinbarung ist online m├Âglich.

20. November: K├Âlner Inzidenz erreicht erneut Spitzenwert

In K├Âln ist die Corona-Inzidenz am dritten Tag in Folge auf ein Allzeithoch gestiegen. Am Samstag sprang sie auf einen Wert von 277,7, am Freitag hatte sie noch bei 265,2 gelegen.

Die Hospitalisierungsrate, die angibt, wie viele Corona-Infizierte in den vergangenen sieben Tagen im Krankenhaus aufgenommen werden mussten, liegt in NRW derzeit bei 4,03 (Stand: 19. November)

19. November: Inzidenz steigt abermals auf Spitzenwert - Testkapazit├Ąten am Limit

Den zweiten Tag in Folge erreicht die Inzidenz in K├Âln einen neuen Hochstand. Lag sie am Donnerstag noch bei 252,1, kletterte sie am heutigen Freitag um 13,1 Prozentpunkte auf 265,2. Die Stadt wolle angesichts dieser Zahlen den Ausbau dezentraler und mobiler Impfangebote zum Boostern pr├╝fen, wie Pressesprecher Alexander Vogel dem "K├Âlner Stadt-Anzeiger" mitteilte.

Derweil sto├čen Gesundheitsamt und Hausarztpraxen mit den PCR-Testkapazit├Ąten an ihre Grenzen. "In der st├Ądtischen Teststelle im Gesundheitsamt ist ein Anstieg der PCR-Tests auf Basis einer roten Corona-Warn-App zu erkennen", best├Ątigte Benedikt Mensing von der Stadt K├Âln. "Anfang November wurden im Schnitt t├Ąglich 100 PCR-Tests im Gesundheitsamt durchgef├╝hrt, in dieser Woche sind es ca. 300 PCR-Tests pro Tag."

Seit Anfang November bestehe ein linearer Anstieg an PCR-Testungen, ein Zusammenhang zu den Feierlichkeiten beim 11.11. sei demzufolge nicht zu erkennen.

18. November: Inzidenz erreicht Spitzenwert ÔÇô gr├Â├čere Impfstationen geplant

In K├Âln gibt es derzeit so viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus wie nie zuvor. Der bisherige Spitzenwert der Sieben-Tage-Inzidenz war am 25. April dieses Jahres erreicht worden. Damals hatte die Inzidenz laut Robert Koch-Institut bei 250,1 gelegen. Am Donnerstag meldete das RKI eine Inzidenz von 252,1. 2.732 K├Âlnerinnen und K├Âlner hatten sich in den letzten sieben Tagen infiziert.

Unterdessen bereitet das Gesundheitsamt offenbar den Ausbau der Impfm├Âglichkeiten vor. Laut einem Bericht der "K├Âlnischen Rundschau" werden derzeit R├Ąumlichkeiten f├╝r Impfstationen gesucht. Johannes Nie├čen, Leiter des Gesundheitsamts, sprach von "gr├Â├čeren zentraleren L├Âsungen".

16. November: NRW k├╝ndigt fl├Ąchendeckend 2G an ÔÇô und 2G-Plus beim Karneval

Wegen der stark steigenden Corona-Zahlen sollen in Nordrhein-Westfalen im Freizeitbereich Zugangsbeschr├Ąnkungen f├╝r Erwachsene eingef├╝hrt werden, die nicht geimpft oder genesen sind. Das hat Ministerpr├Ąsident Hendrik W├╝st (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in D├╝sseldorf angek├╝ndigt. In besonders sensiblen Bereichen soll sogar 2G-Plus gelten ÔÇô also aktuelle Tests auch f├╝r Geimpfte und Genesene. Dies betreffe unter anderem Karnevalssitzungen, so W├╝st.

In dieser Woche beraten zahlreiche weitere Spitzengremien im Bund und im Land ├╝ber die angespannte Corona-Lage: An diesem Mittwoch unterrichtet W├╝st den NRW-Landtag in einer Sondersitzung ├╝ber seinen Corona-Kurs.

Am Donnerstag beraten die Ministerpr├Ąsidenten der L├Ąnder gemeinsam mit der gesch├Ąftsf├╝hrenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ├╝ber ein einheitliches Vorgehen. NRW hat den Vorsitz der Ministerpr├Ąsidentenkonferenz (MPK). Ebenfalls am Donnerstag stimmt der Bundestag ├╝ber eine Reform des Infektionsschutzgesetzes ab. F├╝r Freitag ist dazu eine Sondersitzung des Bundesrates geplant.

14. November: Corona-Inzidenz in NRW steigt langsamer als bundesweit

Die Karnevalshochburg K├Âln (220,2) liegt zwar nicht an der Spitze des Bundeslandes, jedoch trotzdem weit ├╝ber dem Durchschnitt. Dennoch entwickelt sich die vierte Corona-Welle in Nordrhein-Westfalen weiterhin etwas weniger dynamisch als im deutschlandweiten Durchschnitt.

Am Sonntag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 162,6. Am Tag zuvor lag dieser Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen noch bei 159,8, vor einer Woche bei 123,2. Bundesweit stieg die Inzidenz am Sonntag auf 289,0.

12. November: Debatte um Corona-Risiko nach K├Âlner Karnevalsauftakt

Nach den Karnevalsfeiern in K├Âln zum 11.11. ist eine Debatte ├╝ber das damit verbundene Infektionsrisiko entbrannt. Insbesondere Bilder und Videos des dicht bev├Âlkerten Hotspots Z├╝lpicher Stra├če haben in den sozialen Netzwerken zu kritischen Kommentaren gef├╝hrt. Es sei unverantwortlich, trotz der hohen Corona-Inzidenzen derart eng beieinander zu feiern, lautet der Vorwurf. Der Vorsitzende des Welt├Ąrztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sagte dem Sender RTL, die Bilder vom Karneval h├Ątten ihn "gegraust". Seine Erwartung: "Das werden wir in ein bis zwei Wochen bitter bezahlen."

K├Âlns Oberb├╝rgermeisterin Henriette Reker (parteilos) verteidigte die Feiern dagegen mit dem Hinweis, dass nur Geimpfte und Genesene zugelassen worden seien. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl Laumann (CDU) stellte am Freitag klar: "Wir wollen den Karneval nicht verbieten." Der Unterschied zum Vorjahr sei, dass 85 Prozent der Menschen ├╝ber 18 Jahre geimpft seien.

Die Stadt K├Âln verwies darauf, dass ├╝ber den ganzen Donnerstag hin in den abgesperrten Zonen der Altstadt und der Feiermeile Z├╝lpicher Stra├če insgesamt sch├Ątzungsweise 50.000 Menschen zusammengekommen seien. Darin eingeschlossen seien die Au├čenbereiche und die Gastronomie in den Zonen, sagte ein Sprecher der Stadt. "Das ist ein Rheinenergiestadion", erl├Ąuterte er mit Blick auf die Kapazit├Ąt des K├Âlner Fu├čballstadions. "Im Rheinenergiestadion ist 2G, und wir hatten auch 2G."

10. November: Reul warnt vor ├ťbermut zum Karnevalsstart

Zum Start in die Karnevalssession am 11.11. hat der nordrhein-westf├Ąlische Innenminister Herbert Reul (CDU) die Jecken vor ├ťbermut gewarnt. "Auch ich freue mich, dass wir dieses Jahr wieder ein bisschen feiern d├╝rfen, aber wir m├╝ssen noch immer halblang machen", sagte Reul laut Mitteilung am Mittwoch.

Es sei immer noch "ein Corona-Karneval und kein Karneval, wie wir ihn sonst kennen und gern wieder h├Ątten". Angesichts hoher Infektionszahlen appellierte er an die Feiernden: "Halten Sie sich an die Regeln, lassen Sie sich testen, bleiben Sie auf Abstand!"

Reker: 2G-Regel ist "letzter Schritt vor Impfpflicht"

Angesichts der Rekordzahlen von Corona-Neuinfektionen hat sich die K├Âlner Oberb├╝rgermeisterin Henriette Reker (parteilos) f├╝r eine allgemeine Impfpflicht bei stagnierender Impfquote ausgesprochen. Die 2G-Regelung bezeichnete sie im "K├Âlner Stadt-Anzeiger" vom Mittwoch als "letzten Schritt vor einer Impfpflicht". Eine allgemeine Pflicht werde wohl kommen m├╝ssen, wenn sich nicht mehr Menschen f├╝r eine Impfung entschieden.

Henriette Reker (Archivbild): Die 2G-Regel ist f├╝r sie der "letzte Schritt vor der Impfpflicht".
Henriette Reker (Archivbild): Die 2G-Regel ist f├╝r sie der "letzte Schritt vor der Impfpflicht". (Quelle: C. Hardt/Future Image/imago-images-bilder)

"Ich f├╝rchte, dass wenn wir bis Weihnachten keinen richtigen Schub bei der Impfquote haben, werden wir ├╝ber eine Impfpflicht f├╝r alle diskutieren m├╝ssen", sagte Reker der Zeitung. Mit den "Einschr├Ąnkungen in unserem Leben" k├Ânne es auf Dauer nicht so weitergehen.

Unabh├Ąngig vom Elften im Elften kann sich Reker aber auch eine sogenannte 2G-Plus-Regelung vorstellen, nach der Geimpfte und Genesene nur mit einem zus├Ątzlichen negativen Testergebnis Veranstaltungen besuchen d├╝rfen, sagte sie der Zeitung. Ihrer Einsch├Ątzung nach m├╝ssten dann aber auch die kostenlosen B├╝rgertests wieder eingef├╝hrt werden.

Inzidenz in Karnevalshochburg K├Âln ├╝ber 200

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen ist weiter deutlich gestiegen. Binnen sieben Tagen meldeten die Gesundheits├Ąmter 147,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts am Mittwoch hervorging. In der der Karnevalshochburg K├Âln lag sie bei 205.

Die Zahl der Corona-Patienten in NRW-Krankenh├Ąusern stieg nach am Mittwoch ver├Âffentlichten Zahlen der Landesregierung auf 1.708 (Vortag 1.675), davon lagen 432 Menschen auf Intensivstationen. Die Zahl der verf├╝gbaren Intensivbetten mit Beatmung ging von 515 am Vortag auf 448 zur├╝ck.

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8. November: K├Âln beschlie├čt 2G-Regeln f├╝r 11.11.

Wegen der stark gestiegenen Corona-Inzidenz hatte der Krisenstab der Stadt K├Âln am Montag eine fl├Ąchendeckende 2G-Regelung f├╝r den Karnevalsauftakt am Donnerstag beschlossen. An s├Ąmtlichen Karnevalsveranstaltungen im Freien und in Innenr├Ąumen d├╝rfen somit am ganzen Wochenende nur Geimpfte und Genesene teilnehmen.

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