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BVB-Boss Watzke wettert gegen Karl Lauterbach: "Populismus in Reinkultur"

BVB-Boss im Podcast  

Watzke wettert gegen Lauterbach: "Populismus in Reinkultur"

27.11.2020, 21:40 Uhr
BVB-Boss Watzke wettert gegen Karl Lauterbach: "Populismus in Reinkultur". Hans-Joachim Watzke: Der BVB-Boss äuerßete sich klar über SPD-Politiker Karl Lauterbach. (Quelle: imago images/Martin Hoffmann)

Hans-Joachim Watzke: Der BVB-Boss äuerßete sich klar über SPD-Politiker Karl Lauterbach. (Quelle: Martin Hoffmann/imago images)

Hans-Joachim Watzke hat SPD-Politiker Karl Lauterbach hart kritisiert. In einem Podcast hat der BVB-Geschäftsführer ihm Populismus vorgeworfen. Dabei hatte er sich zunächst überhaupt nicht äußern wollen. 

Dass Hans-Joachim Watzke ein Freund der CDU ist, ist bekannt. Auch über seine Freundschaft zu den CDU-Politikern Friedrich Merz und Jens Spahn sprach der BVB-Boss bereits öffentlich. Weniger gut klar kommt der 61-Jährige dagegen mit Koalitionspartner SPD – und deren Parteimitgliedern. 

Seine Überschneidungen mit der SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken seien, so Watzkes eigene Aussage, "überschaubar". Und auch Karl Lauterbach, seit 2005 Mitglied des Bundestages und studierter Mediziner, kommt bei Watzke schlecht weg. 

Watzke: "Fällt mir nichts Vernünftiges ein"

Im Podcast der ARD-Moderatorin Sandra Maischberger kritisierte er den SPD-Politiker scharf. "Zu Karl Lauterbach fällt mir ehrlich gesagt nichts Vernünftiges ein", so Watzke, der sich im Rahmen der Podcast-Rubrik "Ein Satz zu..." schließlich doch noch zu einer Aussage hinreißen ließ. "Das ist Populismus in Reinkultur, das mag ich nicht."

Lauterbach gilt als einer der größten Kritiker des DFL-Konzepts zur Zulassung von Fans. Im August sagte er, dass das Konzept nicht sicher sei, da "niemand eine sichere An- und Abreise der Fans garantieren könne."

Auch die Entscheidung, nach der coronabedingten Bundesligapause im März Anfang Mai den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, hatte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bei t-online kritisiert. "Der Beschluss ist enttäuschend und falsch, ich bedaure ihn sehr"", so der 57-Jährige noch im Mai. 

Mittlerweile hat Lauterbach seine Einschätzungen korrigiert: "Die Geisterspiele haben sich als sicherer erwiesen, als ich gedacht habe. Ich hatte gedacht, dass es um die Geisterspiele herum große Fan-Ansammlungen gibt und sich die Fans gegenseitig infizieren. Ich hatte auch mit einer höheren Zahl an infizierten Spielern gerechnet. In beiderlei Hinsicht lag ich falsch", so Lauterbach am Montag in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. 

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