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Europapokal und EM: Das hat die Uefa heute beschlossen

Europapokal und EM  

Das hat die Uefa heute beschlossen

17.06.2020, 17:41 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Europapokal und EM: Das hat die Uefa heute beschlossen. Uefa-Entscheidung: Das Finale der Europa League wird im 21. August in Köln ausgespielt. (Quelle: imago images/Hans Blossey)

Uefa-Entscheidung: Das Finale der Europa League wird im 21. August in Köln ausgespielt. (Quelle: Hans Blossey/imago images)

Tag der Entscheidungen: Die Uefa hat die Finalturniere der Champions und Europa League vergeben. Darüber hinaus wurden die Austragungsorte der EM 2021 bestätigt. Auch eine Regelung bei den Transfers wurde gefunden.

Die ausstehenden Spiele der Champions League und Europa League werden im August ab dem Viertelfinale zentral jeweils als K.o.-Turnier in einem Land stattfinden. Der Sieger der Königsklasse wird in Lissabon gekürt, für die Europa League wurde Deutschland mit Finalort Köln sowie Düsseldorf, Gelsenkirchen und Duisburg zum Ausrichter bestimmt. Das entschied das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union Uefa für die wegen der Coronavirus-Krise unterbrochenen Europapokal-Wettbewerbe am Mittwoch.

Finale in München erst 2023

Das Finale der Champions League steigt am 23. August in Lissabon, die Viertelfinals beginnen am 12. August. Es gibt jeweils nur ein Duell und nicht wie gewohnt Hin- und Rückspiel. Der ursprüngliche Gastgeber Istanbul darf nun das Endspiel 2021 ausrichten, damit ist München mit der Allianz Arena nicht mehr Austragungsort für das Finale 2022, sondern für 2023.

Am 21. August steht im Kölner RheinEnergie-Stadion das erste Europapokal-Finale in Deutschland seit dem Champions-League-Endspiel 2015 in Berlin an. Das Europa-League-Turnier in Nordrhein-Westfalen startet am 10. August.

Frankfurt, Wolfsburg und Leverkusen noch in Europa League

Die noch ausstehenden Partien der Achtelfinals in beiden Wettbewerben sollen in der ersten August-Woche gespielt werden. Ob in Portugal und Deutschland oder an den ursprünglich geplanten Orten soll erst noch "in den kommenden Wochen entschieden" werden, sagte Uefa-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti. So ist aktuell offen, ob der FC Bayern München nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel sein Rückspiel gegen den FC Chelsea zuhause oder bereits in Portugal absolviert. RB Leipzig steht bereits im Viertelfinale.

In der Europa League müssen Eintracht Frankfurt nach dem 0:3 gegen den FC Basel und der VfL Wolfsburg nach einem 1:2 gegen Schachtjor Donezk Rückstände aufholen. Bayer Leverkusen gewann das Achtelfinal-Hinspiel bei den Glasgow Rangers mit 3:1.

Sommertransfers nicht in Champions League spielberechtigt

Bei der Fortsetzung dürfen die Klubs jedoch keine im Sommer neu verpflichteten Spieler einsetzen. Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel der FC Bayern München in der K.o.-Runde der Königsklasse den vom FC Schalke 04 verpflichteten Torwart Alexander Nübel nicht einsetzen darf.

Auch Leroy Sané wäre im Falle eines Transfers von Manchester City nicht für die Münchner in der Champions League spielberechtigt, sehr wohl aber für die Citizens. Timo Werner dürfte, sofern er von RB Leipzig zum FC Chelsea wechseln sollte, nicht für die Blues im noch ausstehenden Achtelfinal-Rückspiel gegen die Bayern mitwirken.

Die Vereine dürfen allerdings drei Spieler zu ihrer Liste von 25 Akteuren hinzufügen, die sie vor Beginn der K.o.-Phase zu Jahresbeginn melden mussten. Diese Profis müssen aber schon in der Spielzeit 2019/20 für den Klub aktiv gewesen sein.

Champions League der Frauen wird in Spanien zu Ende gespielt

Die Champions League der Frauen wird derweil in Turnierform in Spanien zu Ende gespielt. Vom Viertelfinale an wird in Bilbao und San Sebastian im K.o.-Modus gespielt. Die Viertelfinals sind für den 21. und 22. August vorgesehen, die Halbfinals am 24. und 25. August. Das Endspiel wird am 30. August um 20 Uhr in San Sebastian angepfiffen. Die Auslosung zur Reihenfolge der Spiele findet am 26. Juli in Nyon statt.

Im Rennen sind noch der alte und neue deutsche Meister VfL Wolfsburg sowie der FC Bayern München. Wolfsburg spielt im Viertelfinale gegen Glasgow City, die Bayern haben es mit Titelverteidiger Olympique Lyon zu tun. Bei einem Weiterkommen würde der VfL auf den Sieger der Partie Atletico Madrid gegen FC Barcelona treffen, die Münchnerinnen auf den Sieger des Duells zwischen FC Arsenal und Paris St. Germain.

Zugleich gab die UEFA-Exekutive die Finalorte der nächsten Jahre bekannt: 2021 wird in Göteborg, 2022 in Turin und 2023 in Eindhoven der Champions League-Sieger der Frauen ermittelt.

EM wird in zwölf Ländern gespielt

Zudem verkündete die Uefa, dass die Fußball-EM im kommenden Jahr wie geplant in zwölf Ländern ausgetragen wird. München bleibt dabei Gastgeber und richtet wie geplant vier Spiele aus. Die Europäische Fußball-Union bestätigte alle vorgesehenen Standorte sowie die neuen Turnierdaten vom 11. Juni bis 11. Juli 2021.

Notfalls hätten es auch "zehn, neun oder acht" Gastgeber getan, hatte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin vor der entscheidenden Tagung gesagt. Durch die Verschiebung um ein Jahr hatten alle Gastgeber ihre Verfügbarkeit im nächsten Jahr zunächst prüfen müssen. Neben München gaben auch Amsterdam, Baku, Bilbao, Bukarest, Budapest, Kopenhagen, Dublin, Glasgow, Rom, St. Petersburg und London die nötigen Garantien.

In Deutschland finden 2021 drei Gruppenspiele statt, alle mit Beteiligung der deutschen Nationalmannschaft, sowie ein Viertelfinale. Das DFB-Team spielt in der Gruppe F am 15. Juni gegen Weltmeister Frankreich, am 19. Juni gegen Titelverteidiger Portugal sowie am 23. Juni gegen einen Gewinner der Playoffs, die in diesem Jahr nachgeholt werden sollen.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.

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