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Torwart-Karussell in Europa – Wende bei Trapp?

Die Kolumne von Valeria Meta bei t-online.de

Aktualisiert am 21.07.2018Lesedauer: 3 Min.
Karius, Courtois, Trapp und Alisson (v. li.): Die einen können sich vor Angeboten kaum retten, die anderen zittern.
Karius, Courtois, Trapp und Alisson (v. li.): Die einen können sich vor Angeboten kaum retten, die anderen zittern. (Quelle: imago-images-bilder)
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Liverpool, Paris, Madrid – Top-Schlussmänner bestimmen den Transfer-Sommer. Mittendrin: Gleich zwei deutsche Keeper – mit ungewisser Zukunft bei ihren Klubs.

62,5 Millionen Euro (laut transfermarkt.de)! So viel hat sich der FC Liverpool Torwart Alisson Becker kosten lassen. Machte den Brasilianer damit zum teuersten Keeper aller Zeiten. Und brachte damit das irre Torwart-Karussell zum Drehen. Denn mit dem Alisson-Wechsel und dem von Gianluigi Buffon zu Paris Saint-Germain stehen gleich mehrere Torhüter vor einer ungewissen Zukunft: Was wird aus Liverpools tragischem Champions-League-Helden Loris Karius? Steht Kevin Trapp in Paris vor dem Abschied?

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Buffon (r.) mit PSG-Boss Nasser Al Khelaifi bei der Vorstellung in Paris.
Buffon (r.) mit PSG-Boss Nasser Al Khelaifi bei der Vorstellung in Paris. (Quelle: imago-images-bilder)

Der Alisson-Wechsel verändert den Torwart-Markt gleich auf vielen Ebenen. Denn erst vor einem Jahr war Alissons Landsmann Ederson für 40 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Manchester City gewechselt – und war damit nach Buffon der zweitteuerste Torhüter der Fußballgeschichte. Weniger als zwölf Monate später aber hat der Alisson-Transfer alle Rekorde gebrochen. Kein Wunder: Der 25-Jährige mit Wurzeln im Saarland spielte eine herausragende letzte Saison für die AS Roma, sein Marktwert stieg auf fast 80 Millionen Euro.

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Für Karius bleibt nur noch die Bank

Die "Reds" machten der Roma ein Angebot, das sie nicht ablehnen konnte. Die "Giallorossi" hatten für Alisson 2016 nur acht Millionen Euro an Internacional Porto Alegre gezahlt, verkauften ihn nun mit einem Gewinn von 54,5 Mio.! Die Summe bedeutete einen neuen Rekord – und der Transfer wohl das Aus für Karius in Liverpool.

Stammplatz weg: Liverpool-Keeper Karius bekam Alisson vor die Nase gesetzt.
Stammplatz weg: Liverpool-Keeper Karius bekam Alisson vor die Nase gesetzt. (Quelle: imago-images-bilder)

Dem Ex-Mainzer bleiben nun wenige Optionen: Entscheidet er sich, in Liverpool zu bleiben, wird er sich mit der Rolle als Ersatztorwart mit nur wenig Einsatzzeit anfreunden müssen. Denn um das Vertrauen von Trainer und Öffentlichkeit zurückzugewinnen müsste er regelmäßig spielen – was derzeit ausgeschlossen scheint. Bleibt nur die Variante: Wechseln – aber aktuell gibt es wohl keine Angebote für Karius.

Trapp will offenbar um seine Position kämpfen

Und auch für Trapp könnte es eng werden – denn die Verpflichtung von Torwart-Legende Buffon überstrahlte bisher die Saisonvorbereitung von Paris St. Germain. Und obwohl das PSG-Debüt für "Gigi" beim 2:4 im Test gegen Drittligist Chambly in die Hose ging, wird Italiens Rekordnationalspieler erst mal zwischen den Pfosten gesetzt sein.


Allerdings: Medienberichten zufolge hat der 40-Jährige keinen Stammplatz-Garantie im Team von Neu-Trainer Thomas Tuchel. Zumindest bei der Rückennummer aber wird er Trapp schon mal verdrängen – wenn er höchstwahrscheinlich die "Eins" vom Ex-Frankfurter übernimmt. Für Trapp ein erneuter Rückschlag – denn schon in der vergangenen Saison verlor er seinen Stammplatz, damals an Konkurrent Alphonse Areola, der gerade mit Frankreich Weltmeister geworden ist.

Schlägt auch Real Madrid noch zu?

Und genau hier könnte das Torwart-Karussell anfangen, sich noch schneller zu drehen: Denn offenbar hat der AS Rom Areola im Visier – als Nachfolger für Alisson. Trapp dagegen will Paris nicht verlassen, obwohl er mit Buffon einen hochkarätigen Konkurrenten mehr hat. Stattdessen will er offenbar weiter um seine Chance kämpfen, obwohl er in den vergangenen Monaten bereits mehrfach über einen Abschied gesprochen hatte.


Übrigens war Alisson auch bei Real Madrid im Gespräch – doch den Spaniern war er offenbar zu teuer, Klub-Boss Florentino Perez ist kein Freund großer Ausgaben für Torhüter. Trotzdem steht ein ganz Großer vor dem Wechsel nach Madrid: Belgiens WM-Star Thibaut Courtois soll vom FC Chelsea zum Champions-League-Sieger wechseln – für nur 35 Millionen Euro! Der aktuell vielleicht beste Torhüter der Welt wäre ein Schnäppchen. Denn Courtois' Vertrag bei den "Blues" läuft 2019 aus, die Londoner müssten den 26-Jährigen schon in diesem Sommer verkaufen, um noch eine Ablöse zu bekommen.

Starke WM: Courtois (M.) beim 2:1-Sieg Belgiens gegen Brasilien im Viertelfinale.
Starke WM: Courtois (M.) beim 2:1-Sieg Belgiens gegen Brasilien im Viertelfinale. (Quelle: imago-images-bilder)

Und Chelsea? Auch der Premier-League-Klub soll schon Nachfolger für Courtois im Auge haben: Ex-Keeper Petr Cech (mittlerweile bei Arsenal nur noch Ersatz für Neuzugang Bernd Leno) und Kasper Schmeichel von Leicester City.

Und das Torwart-Karussell dreht sich weiter...

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