Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenAktuellesWirtschaft

BIP: Deutsche Wirtschaft zum Jahresende um 0,4 Prozent geschrumpft


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen
Symbolbild für einen TextSo viel kostet Bayern das Nagelsmann-AusSymbolbild für einen TextAus für Sportwagen-LegendeSymbolbild für einen TextTotes Ehepaar in Bayern gefunden
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Deutsche Wirtschaft um 0,4 Prozent geschrumpft

Von dpa
Aktualisiert am 24.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Die deutsche Wirtschaft ist Ende des vergangenen Jahres geschrumpft: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im vierten Quartal um 0,4 Prozent.
Die deutsche Wirtschaft ist Ende des vergangenen Jahres geschrumpft: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im vierten Quartal um 0,4 Prozent. (Quelle: Christian Charisius/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mit Milliarden versucht der Staat Verbraucher und Unternehmen bei den gestiegenen Energiekosten zu entlasten. Das reißt Löcher in den Staatshaushalt und auch die Wirtschaft schwächelt zum Jahresende.

Die deutsche Wirtschaft ist zum Ende des vergangenen Jahres stärker geschrumpft als zunächst angenommen. Gesunkene Konsumausgaben der Verbraucher und verringerte Investitionen der Unternehmen bremsten die Konjunktur aus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. In einer ersten Schätzung war die Wiesbadener Behörde von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,2 Prozent ausgegangen.

Die hohe Inflation belastete im Schlussquartal 2022 vor allem den Privatkonsum, der nach dem Ende der Corona-Beschränkungen die Konjunktur im Laufe des vergangenen Jahres zunächst gestützt hatte. Die Bauinvestitionen nahmen wie schon in den beiden vorangegangenen Quartalen preis-, saison- und kalenderbereinigt ab. Die Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sanken ebenfalls.

Manche Ökonomen erwarten leichtes Wachstum

Nach Einschätzung von Volkswirten dürfte das Bruttoinlandsprodukt auch im ersten Vierteljahr des laufenden Jahres schrumpfen. "Die Wirtschaftsleistung dürfte im ersten Quartal 2023 abermals geringer als im Vorquartal ausfallen", schrieb die Deutsche Bundesbank in ihrem aktuellen Monatsbericht. Damit wäre Deutschland in eine Winterrezession gerutscht: Sinkt das Bruttoinlandsprodukt zwei Quartale in Folge, sprechen Ökonomen von einer technischen Rezession.

Weil der Staat Privathaushalte und Unternehmen mit Milliardensummen bei den kräftig gestiegenen Energiekosten entlastet, erwarten manche Ökonomen inzwischen ein leichtes Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr. Zuletzt hob auch die Bundesregierung ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr an. Sie rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent statt mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts.

Besonders großes Defizit im Bundeshaushalt

Der deutsche Staat gab auch 2022 mehr Geld aus als er einnahm. Vor allem die Milliardenhilfen in der Energiekrise belasteten den Staatshaushalt. Betroffen war vor allem der Bundeshaushalt. Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen verzeichneten jeweils Finanzierungsüberschüsse. Insgesamt summierte sich das Minus auf 101,3 Milliarden Euro. Das Defizit verringerte sich damit im Vorjahresvergleich um 32,9 Milliarden Euro.

Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung lag das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen bei 2,6 Prozent. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit eine erste Schätzung.

Trotz des Defizits hielt Deutschland nach zwei Ausreißern in den Corona-Jahren 2020 und 2021 wieder die europäische Verschuldungsregel ein. Der europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt erlaubt den EU-Staaten ein Haushaltsdefizit von höchstens drei Prozent und eine Gesamtverschuldung von höchstens 60 Prozent des nominalen BIP. Zurzeit sind diese Regeln aufgrund der Belastungen durch die Corona-Pandemie bis 2024 ausgesetzt. In der Europäischen Union (EU) wird über eine Reform der Regeln beraten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Wegen Russlandsanktionen: Behörden ermitteln gegen Credit Suisse und UBS
  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt, Frederike Holewik
DeutschlandInflation
Alle Aktien der Indizes



Indizes Deutschland








t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website