• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Beruf & Karriere
  • Arbeitsrecht: Dürfen Arbeitnehmer ohne Vertrag arbeiten?


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSchauspielerin stirbt nach UnfallSymbolbild für einen TextPolizei ruft RKI zu Einsatz in BerlinSymbolbild für ein VideoAnwalt: Rushdie wird beatmetSymbolbild für einen TextErfolg für Joe Biden in US-KongressSymbolbild für einen TextSpielabbruch in der Regionalliga-WestSymbolbild für einen TextFlugzeuge kollidieren – zwei ToteSymbolbild für einen TextEx-Bayern-Star darf doch spielenSymbolbild für ein VideoKreml-Truppe zeigt miserable AusstattungSymbolbild für einen TextLkw-Fahrer fleht auf A40 um HilfeSymbolbild für einen TextMann stirbt während Fahrt auf AutobahnSymbolbild für einen Watson TeaserARD-Schauspielerin teilt Oben-ohne-FotoSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Dürfen Arbeitnehmer auch ohne Arbeitsvertrag arbeiten?

Von dpa
Aktualisiert am 28.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Roland Gross ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Leipzig und Mitglied des Ausschusses Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein.
Roland Gross ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Leipzig und Mitglied des Ausschusses Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein. Foto: Jenny Stadthaus. (Quelle: Jenny Stadthaus/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nach mündlicher Absprache zu arbeiten, kommt gerade in kleinen Betrieben vor. Für Arbeitnehmer birgt ein Arbeitsverhältnis ohne schriftlichen Vertrag aber Risiken.

Das Probearbeiten hat gut geklappt, das Vorstellungsgespräch lief zu aller Zufriedenheit, der Chef und sein künftiger Angestellter besiegeln das Arbeitsverhältnis mit einem Handschlag. Das kommt besonders in kleinen Unternehmen durchaus mal vor.

Der Arbeitsvertrag ist da vermeintlich nur unnötig verschwendetes Papier. Doch dürfen Arbeitnehmer überhaupt ohne Arbeitsvertrag arbeiten? Welche Regelungen gibt es im Gesetz dazu?

Jobsuche-Modul

Arbeitgeber in der Pflicht

"Grundsätzlich kann ein Arbeitsverhältnis auch mündlich vereinbart werden", sagt Roland Gross, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Leipzig und Mitglied im Ausschuss Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins. Wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber einvernehmlich auf einen Arbeitsvertrag verzichten, hat das vorerst keine rechtlichen Folgen.

"Der Arbeitgeber ist aber gesetzlich dazu verpflichtet, die Bedingungen des Arbeitsverhältnisses schriftlich festzuhalten. Und zwar spätestens einen Monat, nachdem man einen neuen Job angetreten hat", sagt Gross.

Mündlicher Arbeitsvertrag als Risiko für Arbeitnehmer

Diese Schutzregelung für den Arbeitnehmer ist im Nachweisgesetz geregelt – sie sieht außerdem vor, dass diese Niederschrift vom Arbeitgeber unterzeichnet und an den Arbeitnehmer ausgehändigt wird. So können Angestellte belegen, welche Vereinbarungen sie und ihr Arbeitgeber getroffen haben – etwa ob der Angestellte Vollzeit beschäftigt ist oder wie viele Urlaubstage ihm zustehen.

Wer als Arbeitnehmer nur einen mündlich vereinbarten Arbeitsvertrag hat, geht also ein Risiko ein. Forderungen muss er im Streitfall anderweitig nachweisen – das kann unter Umständen schwierig sein. "Gerade zu Beginn des Arbeitsverhältnisses – in den ersten sechs Monaten – sind Arbeitnehmer hier nicht vor einer Kündigung geschützt", sagt Gross.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Deutschland fehlen mehr als eine halbe Million Fachkräfte
Arbeitsvertrag
Arbeitslosigkeit





t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website