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Kartenzahlung kann ins Geld gehen

Von dpa
Aktualisiert am 17.08.2020Lesedauer: 3 Min.
In der Corona-Krise bezahlen Verbraucher hÀufiger per Karte.
In der Corona-Krise bezahlen Verbraucher hĂ€ufiger per Karte. Doch das kann schnell zu Zusatzkosten fĂŒhren. (Quelle: Daniel Karmann/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Bargeldlos im Supermarkt oder Restaurant zu bezahlen, hat in der Corona-Krise an Bedeutung geworden. Doch das kann ins Geld gehen, wie Stiftung Warentest in der aktuellen "Finanztest" berichtet.

Bei einer Auswertung von 294 Kontomodellen von 125 Kreditinstituten in Deutschland wurden 55 Modelle gefunden, bei denen fĂŒr jedes Bezahlen mit der Girocard (EC-Karte) GebĂŒhren fĂ€llig werden - teilweise bis zu 50 Cent. "Diese GebĂŒhren gab es bereits schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Sie fielen jedoch kaum auf, weil viele Menschen bar bezahlten", sagt "Finanztest"-Expertin Heike Nicodemus.

Verbraucher zahlen hÀufiger per Karte

Die Corona-Krise hat dem Bezahlen per Karte Studien zufolge einen Schub gegeben. So gaben beispielsweise bei einer Anfang Juli veröffentlichtenYouGov-Befragung35 Prozent der Verbraucher an, zum Schutz vor möglichen Ansteckungen seit Beginn der Pandemie in GeschÀften seltener bar zu zahlen. Wegen der Pandemie bieten Handelsketten, Restaurants und GeschÀfte verstÀrkt Kartenzahlungen anstelle von Bargeld an.

"GrundsĂ€tzlich stellen wir seit Jahren einen Trend zu mehr und zunehmend höheren GebĂŒhren fĂŒr Serviceleistungen fest", sagte Nicodemus. "Der Extra-Service kann teuer werden. Die Banken wollen, dass die Kunden möglichst viel selber machen." Die Tester werteten 294 Kontomodelle von 125 Kreditinstituten in Deutschland aus. Darunter alle bundesweiten FinanzhĂ€user sowie Direkt- und Kirchenbanken, alle Sparda- und PSD-Banken sowie die grĂ¶ĂŸten Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbank je Bundesland.

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Banken leiden unter Niedrigzinsen

Niedrigzinsen und Kosten fĂŒr strengere Regulierung setzen die FinanzhĂ€user unter Druck. Parken Banken Gelder bei der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB), mĂŒssen sie zudem 0,5 Prozent Strafzinsen zahlen. Auch wenn es inzwischen FreibetrĂ€ge fĂŒr bestimmte Summen gibt, klagt die Branche ĂŒber eine Milliardenbelastung. Die Kreditinstitute treten daher auf die Kostenbremse. So sinkt die Zahl der Filialen seit Jahren. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank verringerte sich ihre Zahl allein im vergangenen Jahr um 1220 oder 4,4 Prozent auf 26 667 Zweigstellen.

Zugleich drehen die Institute an der GebĂŒhrenschraube. Oft sind es PapierĂŒberweisungen, Anrufe beim Telefonservice oder das Geldabheben an einem Automaten, der nicht zum Pool der Kundenbank gehört. Bis zu 5 Euro verlangen manche der ausgewerteten GeldhĂ€user den Angaben zufolge fĂŒr eine PapierĂŒberweisung. Geldabheben am Automaten einer fremden Bank kann bis zu 6 Euro kosten.

Online-Girokonten oft noch kostenlos

Die grĂ¶ĂŸten Chancen auf ein kostenloses Girokonto bestehen bei online gefĂŒhrten Versionen. Die Tester fanden aktuell 20 online gefĂŒhrte Gehaltskonten, die ohne weitere Bedingungen kostenlos sind. Allerdings kommt bei den meisten noch eine JahresgebĂŒhr fĂŒr die Kreditkarte hinzu. Serviceleistungen wie Anrufe beim Telefonservice oder Überweisungen auf Papier kosten auch hier in der Regel extra.

Als kostenlos definiert Stiftung Warentest: Keine GrundgebĂŒhr, keine GebĂŒhr fĂŒr den Kontoauszug, bei Buchungen, fĂŒr die Girocard und beim Geldabheben am Automaten im eigenen Bankenpool sowie keine Bedingungen wie regelmĂ€ĂŸiger Geld- und Gehaltseingang in einer bestimmten Höhe.

JahresgebĂŒhr bis zu 60 Euro ist im Rahmen

"Neben den kostenlosen 20 Girokonten haben wir 71 Kontenmodelle gefunden, die bis zu 60 Euro im Jahr kosten", sagte Nicodemus. "Diese Summe ist aus unserer Sicht in Ordnung. Es muss nicht immer kostenlos sein, schließlich steht eine Leistung dahinter."

Jeder Verbraucher mĂŒsse entscheiden, welches Kontomodell fĂŒr ihn passe. "Nicht jeder hat Zugang zum Internet und nicht jeder möchte Onlinebanking machen." Verbraucher sollten auf jeden Fall die jĂ€hrliche Entgeltaufstellung genau ĂŒberprĂŒfen. "Dort können sie erkennen, was die Kosten nach oben treibt", empfiehlt die "Finanztest"-Expertin.

Nach einer Umfrage des Beratungsunternehmens PwC werden drei Viertel aller privaten BankgeschĂ€fte in Deutschland mittlerweile online abgewickelt. Vor zwei Jahren lag der Anteil noch bei rund 71 Prozent. PwC fĂŒhrte den Anstieg unter anderem auf die Corona-Pandemie zurĂŒck. So gaben 15 Prozent der Befragten an, dass sie ihre BankgeschĂ€fte aufgrund der Pandemie hĂ€ufiger online ausgefĂŒhrt hĂ€tten als frĂŒher.

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