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Vergünstigungen für Rentner: Spartipps bei Versicherung, Strom & Gas


So haben Sie als Rentner mehr Geld zum Leben

  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff

Aktualisiert am 10.01.2023Lesedauer: 5 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Ältere Frau macht sich Notizen (Symbolbild): Wer seine Einnahmen und Ausgaben im Blick hat, kommt auch im Alter besser über die Runden.
Ältere Frau macht sich Notizen (Symbolbild): Wer seine Einnahmen und Ausgaben im Blick hat, kommt auch im Alter besser über die Runden. (Quelle: insta_photos/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Im Ruhestand können viele Menschen ihren Lebensstandard nicht halten. Die Rente ist zu gering, das Ersparte kann die Lücke nicht füllen. Das können Sie tun.

Das Wichtigste im Überblick


  • Sparen beim Wohnen
  • Sparen bei Strom und Gas
  • Sparen bei der Krankenkasse
  • Sparen bei Versicherungen
  • Sparen bei der Steuer
  • Sparen mit Rabatten
  • Rente aufbessern
  • Geld vermehren

Weil viele Menschen während des Erwerbslebens nicht ausreichend verdienen, um Rücklagen zu bilden oder das Geld gewinnbringend anzulegen, sind viele Rentner inzwischen auf Grundsicherung angewiesen. Die neue Grundrente schafft nur für manche Abhilfe.


Spar-Tipps: Fünf Methoden für mehr Geld

Geld
Tipp 2: Verträge checken. Strom, Gas oder Smartphone können Monat für Monat viel Geld verschlingen. Es kann sich daher lohnen, mehrere Angebote zu vergleichen. Am Ende muss gar nicht immer ein Wechsel stehen: Oft gibt Ihnen der Anbieter die Option, den Tarif zu wechseln und so Geld zu sparen.
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Doch auch wenn es bei Ihnen finanziell knapp sein sollte: Sie können selbst einiges tun, um besser über die Runden zu kommen. Wir geben Tipps, wie Sie Ihre Kosten senken, wo Sie Hilfe bekommen und wie Sie Ihre Rente sonst noch aufbessern können.

Kassensturz machen

Der erste Schritt Richtung Veränderung ist immer der gleiche: Sie sollten sich Ihre Ausgangslage anschauen. Und zwar nicht nur ungefähr, sondern genau. Das mag unangenehm sein, ist aber notwendig, damit Sie wissen, wo Sie finanziell stehen.

Geben Sie jeden Monat mehr Geld aus, als Sie zur Verfügung haben? Reicht es gerade so oder bleibt womöglich doch etwas übrig? Ein Kassensturz hilft Ihnen, einen Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben zu bekommen – und Einsparpotenzial zu erkennen.

Am besten funktioniert das mit dem guten alten Haushaltsbuch. Ob klassisch auf Papier, per Datentabelle auf dem Computer oder App auf dem Smartphone – wenn Sie drei Monate lang alle Einkünfte und Ausgaben eintragen, bekommen Sie ein realistisches Bild über Ihr Konsumverhalten. Lesen Sie hier, wie Sie ein Haushaltsbuch führen (mit Vorlage).

Die Differenz zwischen Ihren Einnahmen und fixen Ausgaben – etwa für Miete und Versicherungen – ist das Budget, das Ihnen monatlich für variable Ausgaben zur Verfügung steht. Mit unseren Tipps gelingt es Ihnen idealerweise, dieses Budget zu erhöhen. So bleibt am Ende nicht nur mehr Geld für den Alltag, sondern womöglich auch noch etwas, das Sie zur Seite legen können (mehr dazu weiter unten).

Wichtig: Haben Sie Schulden, sollten Sie sich zunächst darum kümmern. Jeder Euro, den Sie abzwacken können, um diese zu verringern, ist gut investiert. Denn die Zinsen, die Sie für Kredite zahlen müssen, sind deutlich höher als die Erträge, die auf Sparkonten und Co. möglich sind. Sind Sie so stark verschuldet, dass Sie es allein nicht mehr herausschaffen, lohnt der Weg zu einer Schuldnerberatung. Auch eine Privatinsolvenz kann ein Ausweg sein. Lesen Sie hier, wie diese abläuft und wie lange sie dauert.

Kosten senken

Wenn die Rente knapp ist, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie erhöhen Ihre Einnahmen oder Sie senken Ihre Kosten. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Aber so eng Ihnen Ihr Budget auch vorkommt, Sparpotenzial schlummert bei so gut wie jedem.

Besonders effektiv ist es, an den Fixkosten zu sparen. Denn wenn Sie es einmal schaffen, die Ausgaben für Miete, Energie und Co. zu reduzieren, wirkt sich das automatisch in die Zukunft aus. Sie sparen dann nicht nur einmal, sondern jeden Monat aufs Neue.

In den nächsten Abschnitten geben wir Ihnen konkrete Spartipps – für Fixkosten, aber auch einmalige Ausgaben.

Sparen beim Wohnen

Wer keine eigene Immobilie besitzt oder diese bis zur Rente noch nicht abbezahlt hat, gibt wahrscheinlich am meisten Geld pro Monat fürs Wohnen aus. Um Kosten zu sparen, könnten Sie darüber nachdenken, sich zu verkleinern. Alternativ könnten Sie einzelne Zimmer untervermieten, die Sie nicht mehr benötigen. Lesen Sie hier, worauf Sie bei einem Untermietvertrag achten sollten.

Leben Sie in einer größeren Stadt, weil das für Ihren Job notwendig war, bietet sich womöglich auch ein Umzug aufs Land an. Je nach Region sind die Mieten und Immobilienpreise dort deutlich günstiger.

Sparen bei Strom und Gas

Die Kosten für Energie sind in diesen Tagen ein enormer Kostenverursacher. Umso wichtiger ist es, dass Sie einen günstigen Anbieter für Strom oder Gas finden. Dabei helfen Preisvergleichsrechner im Internet. Kommt eine Preiserhöhung, haben Kunden immer ein Sonderkündigungsrecht. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Anbieterwechsel achten sollten.

Aber natürlich sparen Sie auch Geld, wenn Sie es schaffen, weniger Energie zu verbrauchen. So tun Sie nicht nur etwas für Ihre Finanzen, sondern auch fürs Klima. Heizkosten können Sie etwa reduzieren, wenn Sie die Heizkörper vor jeder Heizsaison entlüften. Das senkt den Verbrauch um bis zu zehn Prozent.

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Außerdem lohnt es sich, in programmierbare Thermostate zu investieren, die die Temperatur regeln, während Sie gar nicht zu Hause sind oder schlafen. Strom sparen Sie, wenn Sie ungenutzten Geräten den Stecker ziehen, Wasser im Wasserkocher erhitzen statt auf dem Herd und eine Spülmaschine nutzen, statt selbst abzuwaschen. Auch eine Investition in neue, energiesparende Geräte zahlt sich auf Dauer aus.

Sparen bei der Krankenkasse

Auch im Rentenalter können Sie noch die gesetzliche Krankenkasse wechseln. Vorausgesetzt, Sie waren mindestens 18 Monate bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert. Der Wechsel ist vor Kurzem einfacher geworden.

Gesetzliche Krankenkassen sind verpflichtet, einen Antragsteller anzunehmen – auch wenn er Vorerkrankungen oder besondere Risiken mitbringt. Sind Sie allerdings privat versichert und älter als 55 Jahre, können Sie nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren.

Sparen bei Versicherungen

Viele Deutsche sind überversichert. Das gilt insbesondere für Rentner, denn nicht alles, was im Berufsleben sinnvoll war, ist das auch noch im Ruhestand. Eine Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung können Sie nun getrost loswerden.

Aber auch wenn Sie eine Versicherung behalten wollen, lohnt sich womöglich ein Tarif- oder Anbieterwechsel. Bei Haftpflichtversicherungen werden die Policen beispielsweise mit der Zeit immer besser und gleichzeitig günstiger. Außerdem sparen Sie Geld, wenn Sie Ihre Beiträge nicht monatlich zahlen, sondern jährlich. Dann gewähren Ihnen die Versicherer Rabatt.

Sparen bei der Steuer

Viele Rentner zahlen inzwischen Steuern auf Ihre Alterseinkünfte. Sie können Ihre Steuerlast aber mindern, wenn Sie zum Beispiel hohe Gesundheitskosten geltend machen – zum Beispiel für verordnete Kuren, Fahrtkosten zum Arzt oder Behandlungskosten, die die Krankenkasse nicht zahlt.

Sparen mit Rabatten

So wie in ganz jungen Jahren profitieren Sie auch im Alter von Ermäßigungen. Nutzen Sie diese Rabatte, um Ihre Ausgaben zu senken. So fahren Rentner oft günstiger mit Bus und Bahn und bekommen Rabatte für den Eintritt ins Museum, in die Oper, das Theater, aber auch für Fußballspiele oder Kinobesuche. Auch in vielen Bibliotheken erhalten Rentner Sonderkonditionen auf einen Leseausweis.

Wer auch im Alter regelmäßig Sport treiben möchte, kann wiederum beim Eintritt für Schwimmbäder und Sportvereine Geld sparen. Fragen Sie am besten direkt vor Ort nach Vergünstigungen. Angebote gibt es in manchen Fällen bereits ab 55, in der Regel aber zumindest ab 65 Jahre.

Rente aufbessern

Sind Sie noch fit genug, können Sie Ihre Rente auch dadurch aufbessern, dass Sie etwas dazuverdienen. Haben Sie die Regelaltersgrenze bereits erreicht, gibt es nach oben keine Verdienstgrenze. Allerdings müssen Sie die Einnahmen versteuern.

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Haben Sie die Altersgrenze noch nicht erreicht, sollte der Hinzuverdienst nicht über einen 450-Euro-Job hinausgehen – sonst droht Ihnen eine Rentenkürzung. Lesen Sie hier, worauf Sie bei einem Minijob achten sollten.

Geld vermehren

Sparen ist gut, Geld anlegen ist noch besser. Sollten Sie mithilfe der Spartipps Ihr monatliches Budget vergrößern können, ergibt es auch im Alter noch Sinn, einen Teil des Geldes zu investieren.

Die höhere Lebenserwartung führt zwar dazu, dass das Geld länger halten muss, sie gibt Ihnen aber auch die Möglichkeit, den Anlagehorizont zu erweitern – so wird selbst ein Aktieninvestment noch möglich. Lesen Sie hier, warum sich Aktien auch noch für Rentner lohnen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • schuldnerberatung.de: "Besser über die Runden kommen mit Spartipps für Rentner und Senioren"
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