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Berliner Wohnungsmarkt: Knapp 1.800 Interessierte für eine Wohnung in Berlin


Massenandrang bei Besichtigung  

Knapp 1.800 Interessenten für eine Wohnung in Berlin

26.11.2019, 10:40 Uhr | jb, t-online.de

Berliner Wohnungsmarkt: Knapp 1.800 Interessierte für eine Wohnung in Berlin. Altbauten: Der Wohnungsmarkt ist vor allem in den Großstädten hart umkämpft. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Schönig)

Altbauten: Der Wohnungsmarkt ist vor allem in den Großstädten hart umkämpft. (Symbolbild) (Quelle: Schönig/imago images)

Hunderte Interessierte standen am Sonntag bei knapp sechs Grad mehrere Stunden vor einem Haus in Berlin an. Der Grund: Sie wollten eine Zwei-Zimmer-Wohnung besichtigen. Das Beispiel zeigt, wie angespannt die Lage auf dem Wohnungsmarkt bereits ist.

Zwei Zimmer, 54 Quadratmeter, 550 Euro Warmmiete: Diese Wohnungsanzeige führte zu einer E-Mail-Flut bei einer Berliner Hausverwaltung. Innerhalb von zwölf Stunden meldeten sich bereits 1.792 Interessierte, berichtete die Verwaltung gegenüber dem rbb.

Zu der Besichtigung der Wohnung im Berliner Bezirk Schöneberg wurden allerdings nur einige Hundert Interessierte geladen. Und auch diese wurden vorab genau ausgewählt: Bewerber mit einem zu hohen Einkommen beispielsweise oder welche, die die Wohnung als Zweitwohnsitz nutzen wollten, wurden nicht eingeladen, erklärte Hausverwalter Rolf Harms dem rbb.

Hausverwaltung befürchtete zu wenig Interessierte

Am Tag der Besichtigung kamen, trotz niedriger Temperaturen, Hunderte Interessierte, die mehrere Stunden vor dem 1950er-Jahre-Bau warten mussten, ehe sie einen Blick in die Wohnung werfen konnten. Denn um eine Massenpanik zu vermeiden, wurden nur Gruppen von jeweils 20 bis 30 Personen in das Haus gelassen. Die übrigen Wartenden erhielten indes Anweisungen über ein Megafon. Eine Massenpanik oder Ähnliches blieb aus.

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Gepostet von Abendschau am Sonntag, 24. November 2019

Dennoch kritisierten die Interessierten das Vorgehen der Hausverwaltung gegenüber dem rbb. Es sei "provokativ", eine "Katastrophe" oder "unmenschlich", derart viele Interessierte einzuladen. Harms wies die Kritik ab. Für ihn sei es keine Option gewesen, lediglich die ersten 30 Bewerber für die Wohnung einzuladen – allerdings nur, weil er befürchtete, dass zu wenig Interessierte zu der Wohnungsbesichtigung anwesend sein würden, erklärte er im Interview.


Rolf Harms verwaltet seit mehr als 35 Jahren Immobilien in Berlin. Bereits vor zwei Jahren kam eine seiner Wohnungsbesichtigungen in die Schlagzeilen. Hieran nahmen damals bis zu 800 Interessierte teil.

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