• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Immobilien & Wohnen
  • Zu teuer?: Bundesbank sieht Anzeichen fĂŒr ĂŒberhöhte Immobilienpreise


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextLufthansa bringt Mega-Jumbo A380 zurĂŒckSymbolbild fĂŒr einen TextWaldbrand in Brandenburg außer KontrolleSymbolbild fĂŒr einen TextGelbe Giftwolke tötet zwölf MenschenSymbolbild fĂŒr einen TextUSA: Zug mit 200 Passagieren entgleistSymbolbild fĂŒr einen TextOligarchen-Jacht soll versteigert werdenSymbolbild fĂŒr einen TextHut-Panne bei Königin MĂĄximaSymbolbild fĂŒr einen TextARD-Serienstar wird ersetztSymbolbild fĂŒr einen TextDeutsche Tennis-Asse souverĂ€nSymbolbild fĂŒr einen TextDresden: Baukran kracht gegen WohnhausSymbolbild fĂŒr ein VideoDorfbewohner stoppen RiesenkrokodilSymbolbild fĂŒr einen TextErster Wolf in Baden-WĂŒrttemberg entdecktSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserRoyal-Expertin sorgt sich um KateSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

Bundesbank sieht Anzeichen fĂŒr ĂŒberhöhte Immobilienpreise

Von dpa
Aktualisiert am 21.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Nach SchÀtzungen der Bundesbank wurden Immobilienpreise in den StÀdten im vergangenem Jahr zwischen 15 Prozent und 40 Prozent zu hoch bewertet.
Nach SchÀtzungen der Bundesbank wurden Immobilienpreise in den StÀdten im vergangenem Jahr zwischen 15 Prozent und 40 Prozent zu hoch bewertet. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Frankfurt/Main (dpa) - Der Trend zu ĂŒberhöhten Immobilienpreisen in deutschen StĂ€dten hat sich einer Bundesbank-Analyse zufolge im abgelaufenen Jahr verschĂ€rft. "Die Überbewertungen bei Wohnimmobilien nahmen zu", schreibt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht fĂŒr Februar, der am Montag veröffentlicht wurde.

"GemĂ€ĂŸ aktuellen SchĂ€tzergebnissen lagen die Immobilienpreise in den StĂ€dten im Jahr 2021 zwischen 15 Prozent und 40 Prozent ĂŒber dem Preis, der durch soziodemografische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt ist."

Im Jahr 2020 hatte die Spanne noch 15 bis 30 Prozent betragen. Allerdings betont die Bundesbank, dass die EinschĂ€tzung der Preise bei Wohnimmobilien derzeit mit besonders hoher Unsicherheit behaftet sei. GrĂŒnde dafĂŒr seien die teilweise noch ungewissen und lĂ€nger anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie - beispielsweise auf die verfĂŒgbaren Einkommen - sowie die außerordentlich krĂ€ftigen Baupreissteigerungen.

Steigende Baukosten

Im vergangenen Jahr dĂŒrften sich nach EinschĂ€tzung der Bundesbank auch Wohnimmobilien außerhalb der stĂ€dtischen Gebiete stark verteuert haben. Die Experten begrĂŒnden dies mit der weiterhin hohen Nachfrage und mit LieferengpĂ€ssen, die zu deutlich gestiegenen Materialkosten beim Wohnungsneubau gefĂŒhrt hĂ€tten. Gleichwohl habe auch das Wohnraumangebot krĂ€ftig zugenommen.

Die Bundesbank nennt mehrere Preisangaben, um ihre Feststellungen zu untermauern. Demnach erhöhten sich die Preise fĂŒr Wohneigentum nach Zahlen des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken im vergangenen Jahr um 11,3 (Vorjahr: 7,5) Prozent. Berechnungen auf Basis von Angaben des Datenanbieters Bulwiengesa fĂŒr 127 deutsche StĂ€dte hĂ€tten einen Preisanstieg von 7 Prozent ergeben. Dies sei im Vergleich zu den beiden Vorjahren, in denen sich die Wachstumsraten ermĂ€ĂŸigt hĂ€tten, wieder ein etwas stĂ€rkerer Anstieg.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Und plötzlich ist Putin nicht mehr isoliert
Indiens Premier Modi und Frankreichs PrÀsident Macron beim G7-Gipfel: Andere Sicht auf Russlands Krieg.


Überbewertungen schon lĂ€nger beobachtet

Die Bundesbank warnt schon seit Jahren vor Überbewertungen am Immobilienmarkt. Die starken Preissteigerungen in Deutschland und anderen europĂ€ischen LĂ€nder alarmierten zuletzt auch den EU-Risikorat ESRB. Hierzulande gebe es einen Anstieg der HĂ€userpreise auf breiter Front, warnte das bei der EuropĂ€ischen Zentralbank angesiedelte Gremium. SchĂ€tzungen deuteten auf eine "hohe und wachsende Überbewertung". Deutschland solle mehr gegen den Preisschub tun. Der EU-Risikorat empfahl in der Immobilienfinanzierung die EinfĂŒhrung einer Obergrenze fĂŒr das VerhĂ€ltnis von Kredithöhe zu Immobilienwert.

Die Finanzaufsicht Bafin hat bereits strengere Regeln fĂŒr GeldhĂ€user auf den Weg gebracht. Sie hat verfĂŒgt, dass Deutschlands Banken als Vorsorge fĂŒr mögliche RĂŒckschlĂ€ge etwa auf dem Immobilienmarkt in den nĂ€chsten zwölf Monaten einen zusĂ€tzlichen Kapitalpuffer ansparen mĂŒssen. Neu eingefĂŒhrt werden soll zum 1. April ein zusĂ€tzlicher Puffer, der spezifisch Wohnimmobilien-Kredite absichert.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
Deutsche BundesbankDeutschland
Eigentum


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website