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Verivox: Staatsanteil bei Strompreis erstmals mehr als 50 Prozent

Von t-online
Aktualisiert am 20.02.2013Lesedauer: 2 Min.
Viel Geld kassiert der Staat bei jeder Kilowattstunde - jetzt offenbar erstmals mehr als 50 Prozent des Preises
Viel Geld kassiert der Staat bei jeder Kilowattstunde - jetzt offenbar erstmals mehr als 50 Prozent des Preises (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Der Staatsanteil am Strompreis hat erstmals die Grenze von 50 Prozent überschritten. Das berichtet das Vergleichsportal Verivox. Laut einer Analyse sind in einem Euro Stromkosten rund 51 Cent staatliche Abgaben und Steuern enthalten.

Der Verivox-Index zeigt, dass ein privater Haushalt mit einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden (kWh) derzeit durchschnittlich 27,6 Cent pro Kilowattstunde bezahlt. Die jährlichen Stromkosten belaufen sich damit auf 1104 Euro.


Erklärgrafiken - Wie der Strompreis zustande kommt

Entwicklung des Strompreises
Der Strompreis 2013
+8

Nur ein Viertel für Beschaffung, Vertrieb und Marge

Von diesen 27,6 Cent pro Kilowattstunde entfallen 6,43 Cent (23,3 Prozent) auf die Netznutzungsentgelte. 7,07 Cent (25,6 Prozent) bleibt den Stromversorgern für den Energieanteil aus Beschaffung, Vertrieb und Marge. Die restlichen 14,1 Cent (51,1 Prozent) sind Steuern und Abgaben.

EEG-Abgabe macht fast 20 Prozent aus

Die höchste Abgabe ist mit 5,28 Cent (19,1 Prozent) die stark gestiegene EEG-Umlage. Sie lag im Jahr 2000 noch bei 0,2 Cent, steigt aber linear mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien - denn mit ihr werden die garantierten Einspeisevergütungen finanziert. Die Umsatzsteuer schlägt mit 4,41 Cent (16 Prozent) zu Buche, die Stromsteuer trägt weitere 2,05 Cent (7,4 Prozent) bei. Die Konzessionsabgabe liegt bei 1,68 Cent (6,1 Prozent). Die KWK-Umlage, die die ökologisch sinnvolle, aber im Betrieb teure Kraft-Wärme-Kopplung unterstützt, ist auf 0,13 Cent (0,5 Prozent) gestiegen.

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Zwei Umlagen sind 2012 neu dazugekommen

Ende 2012 neu hinzu gekommen sind zwei Umlagen: Mit 0,33 Cent (1,2 Prozent) werden nach der Netzentgeltverordnung die Ausfälle kompensiert, die entstehen, weil stromintensive Betriebe weniger oder gar keine Netzentgelte zahlen. Die Offshore-Haftungsumlage dagegen soll die Haftung mitfinanzieren, die die Netzbetreiber tragen, falls ein betriebsbereiter Hochsee-Windpark nicht gleich an das Stromnetz angeschlossen werden kann. Sie beträgt pro kWh 0,25 Cent (0,9 Prozent).

„Der Staatsanteil beim Strompreis erreicht Ausmaße, die man eigentlich nur von den Spritpreisen kennt“, sagte Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox. „Für die Stromversorger ist das eine schwierige Entwicklung, da sie einen immer geringer werdenden Teil des Endpreises steuern können.“

Obwohl die aufgezählten Steuern und Abgaben bei jedem Stromversorger fällig werden, gibt es zwischen den Anbietern bedeutende Preisunterschiede.

Wechseln ist einfach und spart Geld

Besonders Stromkunden, die noch nie den Anbieter gewechselt haben, können dadurch laut Verivox mehrere Hundert Euro pro Jahr einsparen. Denn die Grundversorgung ist in der Regel der teuerste Tarif des jeweiligen Anbieters. Der Anbieterwechsel ist unkompliziert, die Kündigung übernimmt der neue Anbieter. Eine ununterbrochene Versorgung ist gesetzlich garantiert.

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