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Immobilienboom hält an: Häuser und Wohnungen werden immer teurer


Immobilienboom hält an  

Häuser und Wohnungen werden immer teurer

24.09.2019, 15:32 Uhr | dpa

Immobilienboom hält an: Häuser und Wohnungen werden immer teurer. Der Immobilienboom ist nicht nur in den gefragten Großstädten spürbar.

Der Immobilienboom ist nicht nur in den gefragten Großstädten spürbar. Auch auf dem Land ziehen die Preise deutlich an. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Der Ansturm auf Immobilien in Deutschland treibt die Preise immer weiter nach oben. Häuser und Wohnungen in Deutschland wurden erneut sowohl in den Ballungsräumen als auch auf dem Land deutlich teurer, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Demnach zogen die Preise für Wohnimmobilien im zweiten Quartal kräftig um 5,2 Prozent an gemessen am Vorjahreszeitraum. Besonders stark kletterten die Preise laut der Wiesbadener Behörde in den sieben größten Städten der Republik. In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf verteuerten sich Ein- und Zweifamilienhäuser binnen Jahresfrist um zehn Prozent, für Eigentumswohnungen mussten Käufer 8,6 Prozent mehr zahlen. Nicht ganz so stark fiel der Anstieg in den anderen kreisfreien Großstädten ab 100.000 Einwohnern aus. Dort wuchsen die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser um rund 7 Prozent.

Der Immobilienboom hat inzwischen aber nicht nur die gefragten Großstädte, sondern auch das Land erfasst: In dünn besiedelten ländlichen Kreisen wurden Eigentumswohnungen und Häuser im Durchschnitt um jeweils 4,2 Prozent teurer, so die Statistiker.

Historisch niedrige Zinsen, der Zuzug in die Städte sowie die gute Konjunktur treiben den Immobilienboom seit geraumer Zeit an. Das treibt die Preise hoch - im ersten Quartal im Bundesschnitt um gut 5 Prozent. Zudem sind Wohnungen vielerorts knapp.

Zuletzt gab es schlechte Vorzeichen im Kampf gegen die Wohnungsnot: Von Januar bis Juli sank die Zahl der Baugenehmigungen laut Statistischem Bundesamt um 3,4 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Rund zwölf Monate nach dem Wohngipfel im Kanzleramt habe sich nichts geändert, hatte der Deutsche Mieterbund kritisiert. Die versprochene Offensive von Bund, Ländern und Kommunen sei "krachend gescheitert".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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