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Nebenberufliche Ausbildung: Investition in die Zukunft

Nebenberufliche Ausbildung: Investition in die Zukunft

27.12.2012, 15:24 Uhr | po (CF)

Eine nebenberufliche Ausbildung oder eine Weiterbildung neben dem Job können ungeahnte Türen öffnen. Viele Arbeitnehmer merken nach einer gewissen Zeit in ihrem Beruf, dass ihnen spezielles Wissen oder einige Fähigkeiten fehlen. Eine berufsbegleitende Fortbildung ist in diesem Fall genau das Richtige. Dasselbe gilt, wenn nach einigen Jahren Berufserfahrung eine gewisse Routine eingekehrt ist und sich Angestellte gern weiterentwickeln möchten.

Fernstudium als nebenberufliche Ausbildung

Als Weiterbildung neben dem Beruf kommt in vielen Fällen ein Fernstudium infrage. In Deutschland gibt es heute zahlreiche Anbieter, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Die Vorstellungen von einem Studium werden häufig erst im Laufe eines Jobs konkret. Direkt nach dem Abitur wissen viele Schüler noch nicht genau, was sie in ihrem Berufsalltag erwartet, daher fällt die Wahl eines Studiengangs oft schwer. Hat man aber erst einmal eine Tätigkeit aufgenommen, weiß man genau, welche Fähigkeiten für diesen Job nötig sind. (Fernstudium: So organisieren Sie es am besten)

Daher ist ein Studium als nebenberufliche Ausbildung häufig effektiver. Konkrete Fragen können geklärt werden; für Probleme, die im Joballtag auftreten, werden Lösungsansätze gefunden. Ein Fernstudium neben dem Beruf vermittelt in den meisten Fällen auch fächerübergreifendes Wissen aus benachbarten Bereichen, die im Beruf durchaus nützlich sein können.

On-the-job Weiterbildung: Qualifikation direkt am Arbeitsplatz

Eine nebenberufliche Ausbildung muss aber nicht unbedingt mehr Zeit in Anspruch nehmen, als der normale Arbeitstag vorsieht. Es gibt verschiedene sogenannte "On-the-job"-Methoden, die es Angestellten erlauben, sich in der geregelten Arbeitszeit direkt an ihrem Arbeitsplatz fortzubilden. "Der Arbeitsalltag ist im ständigen Wandel. Deshalb fordert die schnelle Anpassung an sich verändernde Anforderungen des Marktes die Arbeitnehmer in hohem Maß", erklärt Heike Klopsch vom Institut für Weiterbildung in Hamburg gegenüber dem "Hamburger Abendblatt".

"On-the-job"-Weiterbildungen neben dem Beruf sind dabei sehr praxisnah, da neu Gelerntes sofort am eigenen Arbeitsplatz umgesetzt werden kann. Grundsätzlich wird zwischen "Job Enlargement" und "Job Rotation" unterschieden. Beim "Job Enlargement" bekommen Mitarbeiter mehr Verantwortung und werden damit für eine Beförderung qualifiziert. Im Fall der "Job Rotation" wechseln die Angestellten eines Unternehmens systematisch ihre Arbeitsplätze, um so einen besseren Überblick über die Zusammenhänge in der Firma zu bekommen. (Teilzeitstudium: Nebenbei Studieren)

Nebenberufliche Ausbildung für Führungskräfte

Gerade internationale Konzerne legen großen Wert auf die Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Sollen diese sich neben dem Beruf weiterbilden, werden sie häufig auf Auslandseinsätze geschickt. Professor Manfred Becker von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat solche Auslandseinsätze in zwei Kategorien unterteilt.

Beim sogenannten "Development Assignment" gehen Mitarbeiter nur für einige Monate ins Ausland. Beim "Project Assignment" hingegen verbringen ausgewählte Führungskräfte ein bis zwei Jahre im Ausland, um dort zeitlich befristete Projekte zu übernehmen. Zum Einsatz kommen diese Methoden häufig dann, wenn Angestellte neben dem Beruf auf eine Beförderung vorbereitet werden. Handelt es sich dabei um Mitarbeiter im höheren oder mittleren Management, werden diese bis zu fünf Jahre lang ins Ausland entsendet. (Nebenberuflich studieren - Die Vorteile)

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