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Wie Sie auf Anhieb das richtige Promotionsstipendium finden

Doktoarbeit  

Promotionsstipendium - Wie Sie das richtige finden

25.04.2014, 14:39 Uhr | bg (TP)

Ein Promotionsstipendium bietet dem Doktoranden die Zeit, sich komplett auf seine Dissertation zu konzentrieren. Erfahren Sie, welche Stipendien es gibt und wie Sie sich bewerben können.

Promotionsstipendium die bekanntesten Anbieter

Eine Doktorarbeit verschlingt viel Zeit und muss finanziert werden. Einerseits lässt sie sich mit einer wissenschaftlichen Mitarbeit bzw. einer halben oder ganzen Stelle an der Hochschule bezahlen. Unternehmen bieten die Möglichkeit der Promotion neben der Berufstätigkeit. Jedoch bleibt Ihnen so weniger Zeit für die eigene Doktorarbeit.

Alternativ können Sie Ihre Dissertation über ein Promotionsstipendium finanzieren und sich so unbeschränkt auf die Forschung konzentrieren. In Deutschland gibt es sehr viele Stiftungen mit teilweise fachbezogenen Promotionsstipendien. Sie sind in Stipendiums-Datenbanken aufgelistet. Sie fördern meistens über einen Zeitraum von zwei bis vier Jahren mit einem monatlichen Betrag von etwa 900-1300 Euro.

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Häufig lässt sich ein Promotionsstipendium auch mit anderen Förderprogrammen kombinieren. Die bekanntesten Anbieter sind zum Beispiel

  • Die Bundesstiftung Umwelt für Dissertationen im Bereich Umweltschutz
  • Die Bischöfliche Studienförderung Cusanus Werk und das Evangelische Studienwerk Villigst. Sie helfen Doktoranden, die sich besonders im gesellschaftlichen Bereich betätigen und der entsprechenden Konfession angehören.
  • Die Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD)
  • Das Center for Advanced Security Research Darmstadt und die TU Darmstadt im Bereich Cybersecurity
  • Das Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Parteinahe Stiftungen für gesellschaftspolitisch relevante Dissertationen.

So bewerben Sie sich für ein Promotionsstipendium

Jeder Stipendiums-Anbieter hat sein eigenes Bewerbungsverfahren. Prüfen Sie, ob Sie zum förderbaren Personenkreis gehören und die Voraussetzungen erfüllen. Erfahren Sie im jeweiligen Stipendiumsprogramm die Bewerbungsfristen und welche Unterlagen Sie einreichen müssen.

Meistens werden ein tabellarischer und ausformulierter Lebenslauf, Examenszeugnisse sowie Empfehlungen bzw. Gutachten des Doktorvaters und oft noch eines weiteren habilitierten Hochschullehrers verlangt. Hinzu kommen eine Skizze über Zeitplan, Konzeption und Gliederung der Doktorarbeit sowie ein Motivationsschreiben. In diesem präsentieren Sie sich selbst und Ihre speziellen Fähigkeiten abgestimmt auf die Präferenzen der Stiftung.

Kleinere Stiftungen entscheiden schon auf Basis der Bewerbungsunterlagen über den Ausgang der Bewerbung. Bei größeren Stiftungen muss der Bewerber mehrere Vorstellungsgespräche sowie ein Prüf- und Auswahlverfahren durchlaufen.

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