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Analyse: Fachbereiche unterstützen Erstsemester unterschiedlich

Analyse  

Fachbereiche unterstützen Erstsemester unterschiedlich

27.09.2019, 11:34 Uhr | dpa

Analyse: Fachbereiche unterstützen Erstsemester unterschiedlich. Willkommen sind Erstsemester fast überall - spezielle Veranstaltungen für die Neulinge gibt es aber längst nicht immer.

Willkommen sind Erstsemester fast überall - spezielle Veranstaltungen für die Neulinge gibt es aber längst nicht immer. Foto: Uwe Zucchi/dpa/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Gütersloh (dpa/tmn) - Mit verschiedenen Maßnahmen wollen Hochschulen heute Erstsemester beim Einstieg in das Studentenleben begleiten. Spezielle Vor- oder Brückenkurse gibt es allerdings vor allem für Erstsemester in Studiengängen aus den sogenannten MINT-Fächern.

EineAnalysedes Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) auf Basis des CHE Hochschulrankings ergab, dass fast alle MINT-Fachbereiche (95 Prozent) - also Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft - solche Vorbereitungskurse anbieten. In den Geisteswissenschaften ist es jeder zweite (47 Prozent). Noch seltener stehen Studierenden solche Kurse in den sozialwissenschaftlichen Fachbereichen zur Verfügung (39 Prozent).

Auch bei anderen Maßnahmen zeigen sich in der Analyse Unterschiede. Ein interdisziplinäres Orientierungssemester ist etwa in jedem fünften MINT-Fachbereich möglich (21 Prozent), in den Sozial- und Geisteswissenschaften bietet das nur etwa jeder zehnte Fachbereich an (13 und 8 Prozent).

Unterschiede bei Erstsemestertutorien

Erstsemestertutorien können Studierende bei etwa vier von zehn MINT-Fachbereichen besuchen (45 Prozent). Bei den Sozialwissenschaften sind es etwas weniger (37 Prozent). Für geisteswissenschaftliche Fachbereiche spielen die Tutorien eine noch geringere Rolle (23 Prozent).

Diese Einrichtungen haben hingegen am häufigsten Maßnahmen zur begleitenden Selbstreflexion. Studierende bekommen dieses Angebot an fast jedem dritten geisteswissenschaftlichen Fachbereich (31 Prozent), bei den MINT-Fächern (17 Prozent) und Sozialwissenschaften (26 Prozent) sind es jeweils weniger. Auf individuelle Maßnahmen wie etwa ein persönliches Frühwarnsysteme zur Vermeidung von Studienabbrüchen setzen mittlerweile mehr als der Hälfte aller Fachbereiche.

Die Angaben beruhen auf Befragungen im Rahmen des CHE Hochschulrankings zwischen 2015 und 2017 und umfassen Daten von 642 Fachbereichen an 246 deutschen Hochschulen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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