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Branchenverband warnt vor neuen gefälschten Inkassobriefen

Von t-online, neb

Aktualisiert am 25.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Ein genauer Blick lohnt sich (Symbolbild): Betrüger versuchen mit gefälschten Inkassoschreiben Geld zu machen.
Ein genauer Blick lohnt sich (Symbolbild): Betrüger versuchen mit gefälschten Inkassoschreiben Geld zu machen. (Quelle: Damir Khabirov/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Bis zu 300 Euro für ausstehende Glücksspielforderungen: Damit versuchen Betrüger aktuell Verbraucherinnen und Verbraucher zu überlisten. Doch die Inkassobriefe sind oft gefälscht.

Betrüger versuchen wieder verstärkt, mit gefälschten Inkassoschreiben Gelder zu erbeuten. "Aktuell melden sich viele Betroffene bei uns und bitten um Rat", sagt ein Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) am Dienstag.

In den Schreiben, die Verbraucherinnen und Verbraucher auf verschiedenen Wegen erhalten, ginge es häufig um Forderungen aus Lotto- oder Gewinnspielen. Die geforderten Summen sollen dabei bei knapp 300 Euro pro Schreiben liegen, das Geld sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher auf ein Konto im Ausland zahlen.

Typische Absender sind dabei etwa Unternehmen wie "Bundesinkasso" mit Sitz in Berlin, Dr. Beck Rechtsanwälte und Notar oder Inkasso Hauptzentrale Frankfurt oder Köln oder Hamburg. Eine ausführliche Liste der betrügerischen Absender finden Sie hier.

Forderungen nicht begleichen

Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Summen auf jeden Fall nicht bezahlen, wenn Sie von einem dieser Absender kommen. Der Verband empfiehlt den Empfängern solcher Briefe zudem, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Immer wieder versuchen Betrüger, mit neuen Briefen oder auch E-Mails mit gefälschten Inkassoschreiben Verbraucherinnen und Verbraucher zu überlisten. Woran Sie eine solche Fälschung erkennen können, lesen Sie hier.

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