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Habeck will Strom im Notfall nicht mehr durch Gas erzeugen

Von dpa, mak

24.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Kraftwerk Niederaußem von RWE (Symbolbild): Am Kohleausstieg will Habeck trotz allem festhalten.
Das Kraftwerk Niederaußem von RWE (Symbolbild): Am Kohleausstieg will Habeck trotz allem festhalten. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Die Vorbereitungen für den Ernstfall laufen: Wirtschaftsminister Habeck will bei einem Gasengpass die Stromerzeugung aus Gas zurückfahren – und stattdessen auf Kohlekraft setzen.

Das Bundeswirtschaftsministerium will weitere Vorkehrungen für den Fall wegbrechender russischer Gaslieferungen treffen. Falls Gasmangel eintritt oder droht, soll der Gasverbrauch in der Stromerzeugung deutlich reduziert werden, wie am Dienstag aus dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin zu hören war.

Als eine Art Versicherung für ausbleibende Gaslieferungen will das Wirtschaftsministerium unter Minister Robert Habeck (Grüne) eine Gasersatz-Reserve einrichten, die bis zum 31. März 2024 befristet sein soll.

Dazu sollen Kohlekraftwerke länger in Reserve bleiben, Braunkohlekraftwerke in Bereitschaft sollen bei Bedarf schneller einsatzbereit sein. Solange die Kraftwerke in der Reserve bleiben, entstehen keine zusätzlichen Treibhausgas-Emissionen. Am Kohleausstieg bis 2030 hält das Ministerium fest.

2021 trug Gas 15 Prozent zur Stromerzeugung bei

Die entsprechenden Gesetzentwürfe sollen nun den anderen Ressorts der Bundesregierung zur Beratung vorgelegt werden. Im vergangenen Jahr trug Gas nach Ministeriumsangaben etwa 15 Prozent zur deutschen Stromerzeugung bei, inzwischen dürfte der Anteil demnach aber schon geringer sein.

Der Einsatz von Gaskraftwerken zur Stromerzeugung soll im Ernstfall für eine Dauer von sechs Monaten mit einem Malus belegt werden, was den Betrieb laut Ministerium unwirtschaftlich machen würde.

Industrie befürchtet fatale Folgen bei Gasengpass

Aktuell bereitet sich der Bund auf einen Gasengpass vor. Eine entscheidender Baustein ist der sogenannte Notfallplan Gas. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Die deutsche Wirtschaft befürchtet seit Wochen einen Gasstopp. Besonders die Chemie-, Glas- und die Lebensmittelindustrie sehen drastische Folgen. So warnte der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Wurst- und Schinkenproduzenten, Thomas Vogelsang, erst jüngst vor einem Gasembargo.

Es drohe ein "Schweinestau, und zwar noch deutlich schlimmer als nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies", so Vogelsang im Interview mit t-online. "30 Millionen Tiere müssten über ihr Schlachtgewicht hinaus in den Ställen stehen. Im Notfall müssten sie sogar massenhaft gekeult werden."

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