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Diabetes und Übergewicht können inkontinent machen


Diabetes und Übergewicht können inkontinent machen

cme

Aktualisiert am 16.09.2013Lesedauer: 2 Min.
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Blasenschwäche: Zu viel Speck erhöht das Risiko für Inkontinenz.Vergrößern des Bildes
Zu viel Speck erhöht das Risiko für Inkontinenz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Es betrifft Millionen, doch die meisten schweigen darüber: Etwa jeder zehnte Deutsche hat seine Blase nicht im Griff. Experten bezeichnen Inkontinenz daher als "verschwiegene Volkskrankheit". Nicht nur Frauen nach der Schwangerschaft sind betroffen. Auch starkes Übergewicht, Bronchitis, Diabetes und Unfälle können zu Blasenschwäche führen. Darauf weist das "Infozentrum Inkontinenz" hin. Das sind die größten Risikofaktoren für Inkontinenz.

Jede vierte Frau über 60 betroffen

Blasenschwäche wird vor allem im Alter zum Problem. Bei den über 60-Jährigen leidet rund ein Viertel der Frauen und jeder zehnte Mann unter der Krankheit, schätzt die Deutsche Kontinenz-Gesellschaft. Eine schwache Beckenbodenmuskulatur - beispielsweise durch Geburten - gilt als einer der größten Risikofaktoren für das Leiden. Aber auch Übergewicht schwächt den Beckenboden und lässt es bei Männern wie Frauen tröpfeln.

Dicker Bauch treibt Männer zur Toilette

Bei Männern scheint vor allem ein dicker Bauch den Harndrang zu erhöhen. Forscher der Cornell University in New York fanden heraus, dass mit steigendem Taillenumfang die Häufigkeit des Wasserlassens zunimmt. Die genauen Zusammenhänge werden noch untersucht. Vermutlich spielt sowohl eine vergrößerte Prostata sowie ein erhöhter Insulinspiegel eine Rolle.

Chronischer Husten drückt auf die Blase

Laut dem "Infozentrum Inkontinenz" zählen auch chronische Bronchitis und Raucherhusten zu den Auslösern von Inkontinenz. Denn bei jedem Husten wird ein Druck auf Blase und Beckenboden ausgeübt. Wer häufig unter Husten leidet, sollte daher seinen Beckenboden trainieren und diesen beispielsweise bei jedem Husten anspannen.

Schlaganfall kann inkontinent machen

Auch weitere Krankheiten erhöhen das Risiko, dass die Blase nicht mehr dicht bleibt. So beobachten Ärzte nach Schlaganfällen häufig Blasenschwäche, berichtet das Infozentrum. Zudem zählen Krankheiten wie Diabetes zu den Risikofaktoren.

Inkontinenz kann man vorbeugen

Blasenschwäche muss aber kein Schicksal sein, in vielen Fällen kann man vorbeugen. So lohnt es sich in jeder Hinsicht, Übergewicht zu vermeiden oder abzubauen und mit dem Rauchen aufzuhören. Regelmäßiges Beckenbodentraining beugt ebenfalls vor.

Kann die Blase das Wasser bereits nicht mehr vollständig halten, bieten Einlagen und Medikamente Erste Hilfe. Mit Beckenbodentraining kann man außerdem gegensteuern. Lindert dies die Blasenschwäche nicht, ist auch eine Operation möglich. Doch welche Maßnahmen individuell infrage kommen, kann nur ein Experte beurteilen. Daher sollten Betroffene schon bei ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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