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Gürtelrose: Ansteckung, Symptome und Behandlung von Herpes Zoster

Herpes Zoster  

Gürtelrose: Ansteckung, Symptome und Behandlung

28.08.2018, 14:55 Uhr | tze, fsch, t-online.de, lk

Gürtelrose: Ansteckung, Symptome und Behandlung von Herpes Zoster. Frau kratzt sich den Nacken: Der Varizella-Zoster-Virus nistet sich besonders häufig in der Nähe der Wirbelsäule ein. (Quelle: Getty Images/triocean)

Frau kratzt sich den Nacken: Der Varizella-Zoster-Virus nistet sich besonders häufig in der Nähe der Wirbelsäule ein. (Quelle: triocean/Getty Images)

Gürtelrose – hinter dem blumigen Namen verbirgt sich eine unangenehme Viruserkrankung, die gefährliche Komplikationen mit sich bringen kann. Für wen die Ansteckungsgefahr besonders hoch ist, welche Symptome kennzeichnend sind und wie die Behandlung aussieht, lesen Sie hier. 

Was ist Gürtelrose?

Die Gürtelrose ist eine Viruserkrankung der Haut, die sich durch einen schmerzhaften, blasenartigen Ausschlag bemerkbar macht. Ausgelöst wird sie durch das Varizella-Zoster-Virus, das zu den Herpesviren zählt. Medizinisch korrekt wird Gürtelrose daher auch als Herpes Zoster, oder kurz Zoster, bezeichnet. 

Varizella-Zoster-Virus: Erreger für Windpocken und Gürtelrose

Das Varizella-Zoster-Virus (VZV) ist derselbe Erreger, der auch Windpocken (Varizellen) auslöst. Hat man diese überstanden, bekommt man sie in der Regel kein zweites Mal – doch das Varizella-Zoster-Virus bleibt ein Leben lang im Körper. Experten schätzen, dass rund 90 Prozent der Erwachsenen das Virus in sich tragen. Es wandert über die Nervenbahnen, nistet sich in den Nervenknoten des Gehirns oder Rückenmarks ein und kann jederzeit wieder aktiv werden.

Ansteckung: erst Windpocken, dann Gürtelrose

Wer sich zum ersten Mal mit dem Varizella-Zoster-Virus ansteckt, bekommt Windpocken. Gürtelrose tritt erst bei einer Reaktivierung des Virus auf. Herpes Zoster kann daher nur bei Menschen auftreten, die bereits Windpocken hatten. 

Wer noch nie Windpocken hatte, muss aufpassen: Solange die Bläschen Flüssigkeit absondern, kann ein Gürtelrose-Patient andere anstecken – allerdings nicht mit Gürtelrose, sondern mit Windpocken. Die Inkubationszeit kann zwischen 8 und 28 Tagen betragen. Während Windpocken auch durch eine Tröpfcheninfektion, also über die Atemluft durch Husten oder Niesen, übertragbar sind, ist Gürtelrose aber nur ansteckend, wenn direkter Hautkontakt (Schmierinfektion) besteht. 

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