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Wechseljahre: Was hilft gegen Schlafprobleme?

Ist das normal?  

Schlafstörungen in den Wechseljahren – Was tun?

15.11.2017, 13:32 Uhr | je, t-online.de

Wechseljahre: Was hilft gegen Schlafprobleme?. Schlafstörung Frau (Quelle: Getty Images/monkeybusinessimages)

Schlafstörung: Hormone sorgen für einen veränderten Schlafrhythmus während der Wechseljahre. (Quelle: monkeybusinessimages/Getty Images)

Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, dann leiden sie oftmals unter Schlafstörungen. Schuld sind die Hormone, die den Körper nachts nicht zur Ruhe kommen lassen.

Nächtliche Hitzewallungen rauben Frauen den Schlaf

Etwa jede zweite Frau in den Wechseljahren, so schätzen Experten, kann nachts nicht richtig schlafen. Insbesondere die Hitzewallungen, die die Hormonumstellung begleiten, machen einen erholsamen Schlaf in vielen Fällen unmöglich. Die Hitzewallungen lassen die betroffenen Frauen zunächst schwitzen und anschließend frösteln. Es liegt auf der Hand, dass das denkbar schlechte Voraussetzungen sowohl für das Einschlafen als auch für das Durchschlafen sind.

Wechseljahre: Schlafrhythmus gerät durcheinander

In den Wechseljahren bringen die Hormone häufig den gesamten Schlafrhythmus der Frau durcheinander. Das ist ein weiterer Grund dafür, warum Frauen im mittleren Alter in der Nacht oft nicht die Erholung finden, die sie sich wünschen und die sie brauchen. Die Folge sind Unausgeschlafenheit, Abgeschlagenheit und mitunter auch Depressionen am Tag. Durch die Neigung vieler Frauen zum Grübeln werden die Probleme noch verschärft. Denn psychische Belastungen vergrößern vorhandene Schlafprobleme noch einmal deutlich.

Tipps für erholsamen Schlaf in den Wechseljahren

Frauen in den Wechseljahren sollten vor allem versuchen, sich zu entspannen. Geeignete Methoden, mit denen sich mehr innere Ruhe erreichen lässt, sind Autogenes Training und Yoga. Mit einem Schlaftagebuch lässt sich herausfinden, wann der Schlaf besonders erholsam ist und welche Faktoren für die nächtliche Erholung eine Rolle spielen. Zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und dem Gang ins Bett sollten mindestens drei Stunden vergehen. Wer auf Alkohol und Nikotin verzichtet, schläft besser. Außerdem soll ein Glas warme Milch mit einem Löffel Honig am späten Abend Wunder wirken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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