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Stressbauch: Was hinter dem gefährlichen Symptom steckt

Stress macht dick  

Was den Stressbauch so gefährlich macht

09.04.2021, 10:06 Uhr | fq, t-online

Stressbauch: Was hinter dem gefährlichen Symptom steckt. Ein Mann fasst sich an den Bauch: Fettablagerungen im Bauchbereich sind nicht nur unästhetisch, sondern stellen auch ein gesundheitliches Risiko dar.  (Quelle: Hersteller/ ULTRA.F)

Ein Mann fasst sich an den Bauch: Fettablagerungen im Bauchbereich sind nicht nur unästhetisch, sondern stellen auch ein gesundheitliches Risiko dar. (Quelle: ULTRA.F/Hersteller)

Sie wundern sich, warum Ihr Bauch dick geworden ist, während der Rest Ihres Körpers relativ schlank bleibt? Dann haben Sie möglicherweise einen Stressbauch.

Ein Stressbauch ist meist mit Blähungen und Fetteinlagerungen im Bereich der Taille verbunden. Dort ist das Körperfett besonders gefährlich und sollte bekämpft werden.

Die Apfelform ist die gefährlichere Fettablagerung

Bei der Gewichtszunahme lagert sich das Fett nicht gleichmäßig im Körper ab. Bei Frauen setzt sich das Fett an der Hüfte und am Oberschenkel ab. Dies wird auch als "Birnentyp" bezeichnet. In diesem Bereich des Körpers ist der Fettansatz bis zu einem gewissen Maß nicht gesundheitsschädlich.

Männer sind dagegen eher vom "Apfeltyp" betroffen, da sich bei ihnen häufig Bauchfett ansammelt. Wo sich das Fett ablagert ist zum einen Veranlagungssache, kann aber auch mit anderen Faktoren zusammenhängen.

Stress begünstigt Bildung von Bauchfett

So zeigt beispielsweise eine Studie der Yale University, dass Fetteinlagerungen des "Apfeltyps", also an Bauchdecke und Taille, häufig von Stress verursacht werden. Denn besonders bei permanenten Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt das Stresshormon Kortisol (Cortisol) aus, das die Bildung von Bauchfett begünstigt. Daher spricht man auch von einem "Stressbauch".

Diese Einlagerungen sind Untersuchungen zufolge äußerst gefährlich, da in der Bauchgegend ein reger Stoffwechsel mit dem ganzen Körper stattfindet, sodass von dort leichter Fettsäuren ins Blut freigesetzt werden, als von anderen Körperbereichen. So erhöhen sich die Blutfettwerte, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Schlaganfall und Bluthochdruck vergrößern.

Bauch zu dick? Lecker und gesund essen bei Stress

Ernährung: Weniger essen ist nicht die Lösung

Als eine weitere Folge von Stress vergessen viele Betroffene zu essen und lassen sogar ganze Mahlzeiten ausfallen. Als Nervennahrung oder für den Energiekick greifen sie dafür öfter zu Süßigkeiten, die die Gewichtszunahme zusätzlich begünstigen.

Zudem kann sich durch Stress ein Reizmagen oder Reizdarm bilden, der den Bauch durch Symptome wie Blähungen noch dicker aussehen lässt.

Mehr Achtsamkeit und Entspannung helfen

Etwas Gutes haben die Fettablagerungen am Bauch allerdings: Man wird sie schneller los als den Hüftspeck. Dabei hilft sich mehr zu bewegen, regelmäßiger und ausgewogener zu essen und Stress abzubauen.

Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich selbst, beispielsweise mit Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training. Auch Ausflüge in die Natur, ein Wellnesswochenende und mehr Schlaf steigern das Wohlbefinden.


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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