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Wespenstich behandeln: Tipps zur Schmerzlinderung


Wespenstich behandeln: Tipps zur Schmerzlinderung

om (CF)

Aktualisiert am 21.07.2015Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Beim Essen und Trinken im Freien besteht die Gefahr von einer Wespe in den Mund gestochen zu werden.Vergrößern des Bildes
Beim Essen und Trinken im Freien besteht die Gefahr von einer Wespe in den Mund gestochen zu werden. (Quelle: JOKER/imago-images-bilder)
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Ein Wespenstich kann nicht nur Juckreiz und Schwellungen hervorrufen, sondern auch starke Schmerzen. Mit der richtigen Behandlung können Sie diese Beschwerden ein wenig lindern. Erste Hilfe ist vor allem bei einem Stich im Mund- oder Rachenraum notwendig.

Wespenstich behandeln: Gift ausdrücken

Sticht eine Wespe zu, spritzt sie Gift unter die Haut. Das löst die Beschwerden aus. Jetzt ist Erste Hilfe gefragt: Drücken Sie unmittelbar nach dem Stich das Wespengift aus der Haut. Das verhindert das Schlimmste. Am besten eignet sich dafür ein sogenannter Saugstempel aus der Apotheke. Dieser funktioniert wie eine Spritze, nur in umgekehrter Weise: Der Saugstempel wird auf die Einstichstelle gesetzt und der Kolben nach oben gezogen. So wird das Gift aus der Haut gesaugt, wie das Portal "netdoktor.at" erklärt.

Achtung: Auf keinen Fall sollten Sie versuchen, das Gift mit dem Mund auszusaugen! Das Gift kann über die Schleimhäute noch schneller in den Körper gelangen.

So lindern Sie Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen

Eine Schwellung können Sie verhindern, indem Sie die betroffene Stelle unverzüglich unter heißes Wasser halten. Die im Wespengift enthaltenen Eiweiß-Moleküle gerinnen durch die Hitze. So kann sich das Gift nicht weiter im Körper ausbreiten, was die Schwellung mindert. Den gleichen Effekt erzielen Sie mit speziellen Stichheilern. Mit diesem elektronischen Gerät in der Größe eines Stifts wird die Einstichstelle konzentriert auf etwa 50 Grad erhitzt. Behandeln Sie den Stich später mit Kühlkompressen, Kühlakkus oder einem kühlenden Gel.

Der Saft einer Zitrone, Umschläge aus Tonerde oder Essig, lauwarmes Salzwasser und der Pflanzensaft von Spitzwegerich helfen mitunter gegen die Schmerzen und den Juckreiz. Auch medikamentös können Sie einen Wespenstich behandeln. Entzündungshemmende Salben erhalten Sie in der Apotheke.

Die Online-Ausgabe der "Ärzte Zeitung" empfiehlt, etwas Zucker mit Speichel zu vermischen und großzügig auf den Stich aufzutragen. Verreiben Sie beides so lange, bis die klebrige Schicht angetrocknet ist. Schmerzen und Schwellungen werden so verringert.

Erste Hilfe bei Wespenstich im Mund- und Rachenraum

Bei einem Stich im Mund- und Rachenraum sollten Sie schnellstmöglich ein Arzt aufsuchen oder ein Notarzt rufen. Die Atemwege können schnell zu schwellen. Insbesondere wenn bereits Atemnot auftritt, ist Erste Hilfe vom Notarzt geboten.

Als Sofortmaßnahme gegen eine Schwellung im Mund können Sie Eiswürfel lutschen und eiskalte Halsumschläge machen.

Dasselbe gilt bei einer Allergie gegen Wespen- oder andere Insektenstiche. Neben Atemnot ist eine allergische Reaktion an Symptomen wie Schweißausbrüchen, Zittern, Übelkeit und Kopfschmerzen zu erkennen. Diese treten meist in den ersten 15 Minuten nach dem Stich auf.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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