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Granuloma inguinale: Genitalgeschwüre durch Bakterien

Donovanosis  

Granuloma inguinale: Genitalgeschwüre durch Bakterien

30.09.2014, 14:03 Uhr | om (CF)

Granuloma inguinale: Genitalgeschwüre durch Bakterien. Donovanosis ist eine Krankheit, die beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Donovanosis ist eine Krankheit, die beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Granuloma inguinale, auch Donovanosis genannt, ist eine Geschlechtskrankheit, deren körperliche Symptomatik schwerwiegend sein kann. Mehr zu Definition, Symptomen, Therapiemöglichkeiten und Prävention erfahren Sie im Folgenden.

Definition und Verbreitung der Geschlechtskrankheit Donovanosis

Bei Granuloma inguinale (Donovanosis) handelt es sich um eine sexuell übertragbare Krankheit und damit um eine Infektion, die beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird. Männer sind häufiger von der Geschlechtskrankheit betroffen als Frauen.

Verbreitet ist Granuloma inguinale weltweit, allerdings tritt die Krankheit in tropischen Regionen verstärkt auf, berichtet das Gesundheitsportal "Onmeda". Zu diesen zählen unter anderem Afrika, Indien und Südostasien, aber auch Nordaustralien sowie Mittel- und Südamerika. Hierzulande ist die Infektion eher selten und gelangt vor allem durch Reisen in die genannten Länder nach Deutschland.

Granuloma inguinale: Erreger und typische Symptome

Erreger der Donovanosis ist das Bakterium Klebsiella granulomatis, das beim Geschlechtsverkehr von Mensch zu Mensch übertragen wird und so in den Körper gelangt. Dringt das Bakterium an den Genitalien ein, bildet sich dort für gewöhnlich ein kleiner Knoten, der zunächst keine Schmerzen verursacht. Diese Hautveränderung, auch "Primäraffekt" genannt, bildet sich einige Tage bis mehrere Monate nach der Ansteckung.

Im Verlauf der Krankheit kann es zu großen Genitalgeschwüren kommen, die sich im Laufe der Zeit weiter ausbreiten und in schweren Fällen auch zu Verstümmelungen im Genitalbereich führen können. Entzünden sich die Geschwüre, ist dies für Betroffene zudem oft schmerzhaft – Mediziner sprechen in diesem Fall von einer bakteriellen Superinfektion.

Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Nicht selten bleibt die Geschlechtskrankheit unerkannt – mit fatalen Folgen, denn ohne Behandlung besteht die Gefahr eines chronischen Krankheitsverlaufes. Kommt es durch die Erreger beispielsweise zu einer Sepsis, also einer Entzündung des gesamten Organismus, ist die Infektion mitunter sogar lebensbedrohlich.

Die Diagnose erfolgt beim Arzt durch einen Abstrich oder durch die Entnahme von Wundgewebe. Im Labor können die Erreger der Donovanosis nachgewiesen werden. Wurde Granuloma inguinale diagnostiziert, wird die Krankheit für gewöhnlich mit Antibiotika behandelt. Auch Geschlechtspartner sollten sich am besten untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen. Was den Behandlungserfolg betrifft, gilt: Je früher die Therapie begonnen wird, desto besser stehen die Chancen, dass keine Narben zurückbleiben und die Geschlechtskrankheit vollständig ausheilt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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