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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Die hĂ€ufigsten Ursachen fĂŒr zu viel Luft im Darm

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 28.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Wer stÀndig unter BlÀhungen leidet, sollte seine ErnÀhrung umstellen.
Wer stÀndig unter BlÀhungen leidet, sollte seine ErnÀhrung umstellen. (Quelle: g-stockstudio/Symbolbild/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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StĂ€ndige BlĂ€hungen, auch Flatulenz genannt, sind nicht nur ein peinliches, sondern auch ein unangenehmes Leiden. Verdauungsbeschwerden wie VöllegefĂŒhl, Rumoren im Darm und ein schmerzhafter BlĂ€hbauch können die LebensqualitĂ€t erheblich einschrĂ€nken. Die hĂ€ufigsten Ursachen fĂŒr zu viel Luft im Darm.

Das Wichtigste im Überblick


ErnÀhrung: Diese Lebensmittel wirken blÀhend

In den meisten FĂ€llen ist die ErnĂ€hrung schuld an BlĂ€hungen. So mancher Darm reagiert mit vermehrten Winden auf zu viel Rohkost, große Mengen Obst, HĂŒlsenfrĂŒchte sowie blĂ€hendes GemĂŒse, darunter Zwiebeln, Kohl, Knoblauch und Paprika. Vollkornprodukte können fĂŒr die Verdauung ebenfalls eine Herausforderung sein. Auch Stress und ungenĂŒgendes Kauen können BlĂ€hungen fördern, ebenso Alkohol und Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit.

Fruktoseintoleranz: Zu viel Fruchtzucker ĂŒberfordert den Darm

Fruktose findet sich nicht nur in Obst, GemĂŒse, SĂ€ften und Honig. Fruchtzucker wird als SĂŒĂŸungsmittel vielen SĂŒĂŸigkeiten, Limonaden, Lightprodukten und Fertiggerichten zugesetzt. Jeder Mensch vertrĂ€gt allerdings nur eine bestimmte Menge an Fruchtzucker. Diese liegt geschĂ€tzt bei 30 bis 50 Gramm pro Tag. Bei vielen ist diese Menge deutlich geringer.

Bestimmte Enzyme im DĂŒnndarm (Fructose-1-Phosphat-Aldolase) schleusen den Fruchtzucker ins Körperinnere. Sind die Enzyme ĂŒberlastet und gelangt der Zucker in den Dickdarm, wird er dort von den Bakterien zersetzt. Die Folge sind BlĂ€hungen, Durchfall, Bauchschmerzen und Übelkeit. Experten schĂ€tzen, dass rund 30 Prozent der erwachsenen Deutschen Probleme mit zu viel Fruchtzucker haben, also unter einer Fruktoseintoleranz, auch Fruktosemalabsorption genannt, leiden.

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Laktoseintoleranz: Milchzucker bringt die Verdauung aus dem Takt

Bei der Laktoseintoleranz, also der MilchzuckerunvertrĂ€glichkeit, fehlt im DĂŒnndarm das Enzym Laktase, welches den Milchzucker in Glukose und Galaktose aufspaltet. So gelangt der Milchzucker in den Dickdarm und wird dort von den Bakterien zersetzt. Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff entstehen und verursachen Beschwerden wie BlĂ€hungen, Durchfall, Bauchschmerzen und Übelkeit. SchĂ€tzungen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung zufolge leiden etwa 15 bis 20 Prozent der Deutschen unter einer MilchzuckerunvertrĂ€glichkeit.

Nicht nur in Milch und Milchprodukten ist Laktose zu finden. Die meisten Fertiggerichte, darunter TĂŒtensuppen, Dosengerichte, Desserts, Backmischungen und TiefkĂŒhlwaren enthalten Milchzucker. Dieser ist fĂŒr Lebensmittelhersteller eine beliebte Zutat: Er ist preiswert, ein guter Stabilisator und AromatrĂ€ger und sorgt bei vielen Produkten fĂŒr die richtige Konsistenz sowie ein angenehmes MundgefĂŒhl. Selbst in Medikamenten kommt Milchzucker als TrĂ€gersubstanz hĂ€ufig zum Einsatz.

GlutenunvertrÀglichkeit: Wenn Getreide BlÀhungen macht

Bei einer GlutenunvertrĂ€glichkeit (Zöliakie) handelt es sich um eine UnvertrĂ€glichkeit gegenĂŒber dem Klebereiweiß Gluten, das in vielen Getreidesorten enthalten ist. Die Betroffenen reagieren unter anderem auf Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer mit BlĂ€hungen, chronischen DurchfĂ€llen, MagenkrĂ€mpfen, Übelkeit und Erbrechen. Im DĂŒnndarm entsteht aufgrund der Immunreaktion des Körpers eine EntzĂŒndung, die langfristig die Darmschleimhaut schĂ€digt. Es kann zur MangelernĂ€hrung kommen. Laut der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. ist in Deutschland etwa einer von 100 Menschen betroffen. Allerdings zeigen nicht alle starke Verdauungsbeschwerden.

Das hilft gegen BlÀhungen

Bei den eben genannten Auslösern hilft es meist, die Menge zu reduzieren und sich ausreichend Zeit zum Essen – und Kauen – zu nehmen. Kleine Essensportionen entlasten generell die Verdauung. Auch Bewegung unterstĂŒtzt den Darm bei seiner Arbeit. KĂŒmmel- und Fencheltee wirken krampflösend. Im Akutfall leisten kurzfristig entschĂ€umende PrĂ€parate, etwa mit den Wirkstoffen Simeticon und Dimeticon, Hilfe gegen BlĂ€hungen.

Wann man mit BlÀhungen zum Arzt gehen sollte

WindabgĂ€nge mit einer HĂ€ufigkeit von mehr als 20 bis 30 Mal am Tag sind laut der Deutschen Gastro-Liga e.V nicht mehr normal. Dann sollte ein Arzt die Ursache abklĂ€ren. Vor allem, wenn sich die BlĂ€hungen mit Hausmitteln und einer ErnĂ€hrungsanpassung nicht lindern lassen und weitere Beschwerden wie BauchkrĂ€mpfe, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen oder gar Blut im Stuhl hinzukommen. Die möglichen Auslöser fĂŒr BlĂ€hungen und starke Verdauungsbeschwerden sind vielfĂ€ltig. So können ein Reizmagen, chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie Tumore als Auslöser in Frage kommen. HĂ€ufig stecken NahrungsmittelunvertrĂ€glichkeiten wie Fruktoseintoleranz, Laktoseintoleranz und Zöliakie hinter den Beschwerden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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