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Raynaud-Syndrom: Kann die Ernährung helfen?


Raynaud-Syndrom: Kann die Ernährung helfen?

Von Geraldine Nagel

Aktualisiert am 28.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Eine Frau bereitet ein Mittagessen zu.
Inwiefern lässt sich das Raynaud-Syndrom durch die Ernährung beeinflussen? (Quelle: alvarez/getty-images-bilder)
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Vor allem Kälte und Stress lösen bei Menschen mit Raynaud-Syndrom Anfälle aus. Wärme kann sich lindernd auswirken. Hat auch die Ernährung Einfluss?

Das Wichtigste im Überblick


  • Besser meiden: Koffeinhaltige Getränke
  • Mögliche Effekte von Nährstoffen und Nahrungsmitteln
  • Fazit: Mehr Forschung nötig

Wenn bei Kälte oder Stress anfallsweise die Finger oder Zehen weiß werden, steckt meist das Raynaud-Syndrom dahinter. Dabei handelt es sich um eine vorübergehende Durchblutungsstörung in einzelnen Körperbereichen, die durch Gefäßkrämpfe ausgelöst wird. Vor allem Wärme wirkt sich oft lindernd auf die Beschwerden aus. Inwiefern das Raynaud-Syndrom durch Ernährung beeinflusst werden kann, ist größtenteils unklar.

Besser meiden: Koffeinhaltige Getränke

Sicher scheint, dass der Verzicht auf koffeinhaltige und daher gefäßverengend wirkende Getränke (wie Kaffee, Cola-Limonaden, Energydrinks sowie schwarzen oder grünen Tee) dabei helfen kann, Raynaud-Anfällen in gewissem Maß vorzubeugen.

Insbesondere wenn Betroffene bemerken, dass solche Getränke Raynaud-Anfälle verstärken oder diese dadurch häufiger auftreten, kann es ratsam sein, von deren Genuss abzusehen oder diesen zumindest runterzuschrauben.

Mögliche Effekte von Nährstoffen und Nahrungsmitteln

Ob sich die Beschwerden beim Raynaud-Syndrom durch eine spezielle Ernährung günstig beeinflussen lassen, ist wissenschaftlich nicht gut untersucht. Vereinzelten kleinen Studien zufolge können sich zwar bestimmte Nährstoffe möglicherweise langfristig positiv auswirken, die Aussagekraft der Ergebnisse ist jedoch gering.

Dabei handelt es sich vor allem um Nährstoffe oder Nahrungsmittel, die unter Umständen die Durchblutung in den feinsten Blutgefäßen (den Kapillaren) verbessern, wie beispielsweise Knoblauch, Rote-Bete-Saft oder Omega-3-Fettsäuren. Letztere sind vor allem in fettreichem Seefisch wie Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle oder Thunfisch enthalten, die Vorstufen dazu vor allem in Walnüssen, grünem Blattgemüse, Lein-, Raps- oder Walnussöl.

Eine mögliche, allerdings nicht sicher belegte Wirkung wird zudem manchen Nahrungsergänzungsmitteln zugesprochen, wie beispielsweise:

  • Ginkgo biloba
  • Ginseng
  • L-Carnitin
  • Inositol

Fazit: Mehr Forschung nötig

Wie sich bestimmte Ernährungsweisen auf das Raynaud-Syndrom auswirken, ist kaum untersucht. Um eine sichere Aussage treffen zu können, sind weitere Forschungsarbeiten notwendig.

Bekannt ist, dass sich koffeinhaltige Getränke bei Betroffenen mit Raynaud-Syndrom nachteilig auf die Symptome auswirken kann. Unklar bleibt, inwiefern und in welchem Ausmaß die Ernährung tatsächlich dazu beitragen kann, Raynaud-Anfälle zu lindern oder der Erkrankung selbst vorzubeugen. Das liegt auch daran, dass die Ursachen der Erkrankung nicht vollständig erforscht sind.

In den meisten Fällen handelt es sich um das primäre Raynaud-Syndrom, welches eigenständig aufzutreten scheint und sich bereits in jungen Jahren zeigt.

Das sekundäre Raynaud-Syndrom entwickelt sich hingegen als Folge einer anderen Grunderkrankung und tritt erst später, meist ab einem Alter von 40 Jahren zutage. In letzterem Fall ist es vor allem wichtig, die zugrunde liegende Erkrankung zu behandeln.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • "Raynaud-Syndrom". Online-Informationen von Deximed: deximed.de (Stand: 5.6.2019)
  • Sheperd, A. I., et al.: ""Beet" the cold: beetroot juice supplementation improves peripheral blood flow, endothelial function, and anti-inflammatory status in individuals with Raynaud's phenomenon". Journal of Applied Physiology, Vol. 127, Iss. 5, pp. 1478-1490 (2019)
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