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Was sich 2021 für Autoreisen ändert

Marc Reisner/SRT

Aktualisiert am 05.01.2021Lesedauer: 3 Min.
Reiseverkehr in den Alpen: Die Großglockner-Hochalpenstraße zählt zu den beliebtesten Panoramastraßen Österreichs.
Reiseverkehr in den Alpen: Die Großglockner-Hochalpenstraße zählt zu den beliebtesten Panoramastraßen Österreichs. (Quelle: allOver/imago-images-bilder)
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Aufgrund der Corona-Krise dürften viele Urlauber künftig mit dem eigenen Pkw verreisen. Zum Jahresbeginn gibt

Auch 2021 werden wir noch eine ganze Zeit unter einigen Corona-Maßnahmen leiden. Und Fernreisen bleiben wohl auf absehbare Zeit problematisch. Umso interessanter sind Destinationen, die gut per Auto zu erreichen sind. Wir erklären, worauf Sie achten müssen, sobald Grenzen wieder geöffnet oder Einreisen unproblematischer geworden sind.


Vier Camper für den Traum-Urlaub

Micro-Tourer von Go-Pod: Der 4,20 Meter kurze Wohnwagen kann dank seines Gesamtgewichts von nur 750 Kilogramm selbst von kleinen Autos gezogen werden.
Sitzgruppe, Camping-Toilette, Küchenbereich: Das Nötigste ist an Bord.
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Maut-Plaketten in Tschechien

Neu sind die elektronischen Maut-Plaketten in Tschechien, die es im Internet (https://edalnice.cz/en/) und an verschiedenen Verkaufsstellen gibt; die Vignetten kosten 1.500 Tschechische Kronen pro Jahr (56,95 Euro). Teurer sind die Plaketten für Slowenien (Ein Jahr: 110 Euro) und in Österreich (Ein Jahr: 92,50 Euro).

In der Schweiz gibt es das Pickerl für ein Jahr für 38,50 Euro. Spitzenreiter ist Ungarn, wo für ein Jahr umgerechnet gut 120 Euro fällig werden. Praktisch überall gibt es auch Mautnachweise mit kürzeren Laufzeiten, etwa für zehn Tage sowie für einen oder zwei Monate.

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Tempolimit in Spanien beachten

Spanien-Urlauber müssen darauf achten, langsamer zu fahren. Denn ab Mitte 2021 gilt bei den Iberern ein niedrigeres generelles Tempolimit. In Einbahnstraßen sind dann innerorts nur noch 30 Kilometer pro Stunde erlaubt, auf Straßen mit mehreren Fahrspuren sind es 50 km/h.

Fehlt ein Bordstein, also eine Abgrenzung zum Fußgängerweg, darf der Tacho nicht mehr als 20 km/h zeigen. Deutlich tiefer müssen Autofahrer in die Tasche greifen, die keine oder nicht passende Kindersitze benutzen oder am Steuer telefonieren.

Änderungen in Frankreich und Großbritannien

Eine Änderung gibt es auch in Frankreich, wie der ADAC berichtet: Ab 1. November 2021 gilt in Bergregionen eine generelle Winterreifenpflicht. Noch gibt es aber keine Übersicht über die betroffenen Gebiete.

Was Großbritannien angeht, laufen zwar immer noch Verhandlungen zum Thema Brexit. Bekannt ist jedoch schon jetzt: Ab 1. Oktober ist eine Einreise für EU-Bürger voraussichtlich nur noch mit einem Reisepass möglich, der zudem noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Eine Visumspflicht wird es bei Aufenthalten von weniger als 90 Tagen wohl nicht geben.

Mitführen von Verbandszeug und Warndreieck

Außerdem weisen Automobilclubs darauf hin, dass in vielen Ländern (Griechenland, Kroatien, Litauen, Slowakei, Slowenien und in der Türkei) das Mitführen von Verbandszeug vorgeschrieben ist.

Ein Warndreieck darf in der Schweiz, in Schweden, Norwegen, Litauen, Polen, Kroatien, Luxemburg, Italien, Griechenland, Frankreich, sowie auf Malta und in der Türkei nicht fehlen. Warnwesten müssen in Norwegen, Portugal, Luxemburg, Litauen, Italien, Kroatien und Frankreich an Bord sein. In Griechenland, Polen, Litauen, und in der Türkei braucht man zudem einen Feuerlöscher.

Die kroatischen Behörden bestehen außerdem auf einem Lampen-Ersatzset und ebenso wie die meisten osteuropäischen Länder auf einem Reservereifen oder entsprechendem Reparaturspray. Und in Frankreich muss ein Alkoholtest im Fahrzeug sein; wer keinen vorweisen kann, kommt allerdings – bislang – ohne Geldbuße davon.

Steigende Spritpreise sorgen für Zusatzkosten

Kleiner Wermutstropfen für alle, die mit dem Auto verreisen möchten: Benzin und Diesel werden teurer. Grund sind die 2021 steigenden Preise im nationalen Emissionshandel für den Verkehr. Wer Treibstoff verkauft, muss die resultierende Umweltverschmutzung durch den Kauf von Zertifikaten ausgleichen.

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Und diese Zertifikate gibt es ab dem kommenden Jahr, danach werden sie bis 2025 jedes Jahr teurer. Für den Verbraucher macht das voraussichtlich 7,0 Cent je Liter bei Benzin und 7,9 Cent je Liter bei Diesel aus. Bei einem Fahrzeug mit einem Verbrauch von sieben Litern auf 100 Kilometer und bei einer Gesamtreise von 1.000 Kilometern kommen damit Zusatzkosten von 4,90 Euro (Benzin) beziehungsweise 5,53 Euro (Diesel) auf die Autofahrer zu.

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