Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Russland will "dritten Weltkrieg" anzetteln

Von reuters, afp, dpa
Aktualisiert am 25.04.2014Lesedauer: 2 Min.
Russlands PrÀsident Wladimir Putin
Was plant Russlands PrÀsident Wladimir Putin? (Quelle: /dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Eine Woche nach Abschluss der Genfer Vereinbarung zur Lösung der Krise eskaliert die Lage in der Ukraine. Kiew setzt seinen "Anti-Terroreinsatz" gegen russische Separatisten fort. Russland hÀlt an der ukrainischen Grenze ein Manöver ab. Und der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk spricht von einem "dritten Weltkrieg".

Die Versuche Russlands, einen Konflikt in seinem Nachbarland vom Zaun zu brechen, werden zu einer militĂ€rischen Auseinandersetzung in Europa fĂŒhren, sagte der Chef der ukrainischen Übergangsregierung. Russland wolle sein Land militĂ€risch und politisch besetzen.


Krise in der Ost-Ukraine

Krise in der Ost-Ukraine
Pro-Russische Separatisten haben auf dem MilitÀrflugplatz in Kramatorsk in der NÀhe der ostukrainischen Stadt Slawjansk einen Armeehubschrauber zerstört.
+10

Und auf einem Kabinettstreffen, das im Fernsehen ĂŒbertragen wurde, ergĂ€nzte Jazenjuk: "Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, sich gemeinsam gegen die russische Aggression zu wenden". Die Welt habe den Zweiten Weltkrieg noch nicht vergessen, und Moskau wolle einen dritten Weltkrieg beginnen.

Russische Einheiten einen Kilometer vor der Grenze

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
TĂ€ter kam schwer bewaffnet in die Schule
SpezialeinsatzkrÀfte: Der TÀter war am Morgen ins OberstufengebÀude der Schule eingedrungen.


Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums stehen russische Einheiten bei ihrem Manöver inzwischen einen Kilometer vor der Grenze. Die Grenze sei aber nicht ĂŒberschritten.

Der Kreml hatte das neue Manöver im Grenzgebiet bereits am Donnerstag als Reaktion auf das Vorgehen ukrainischer SpezialkrĂ€fte gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes angekĂŒndigt. Russland sei wegen der "ukrainischen MilitĂ€rmaschinerie" und der Nato-Manöver in Osteuropa gezwungen, so zu reagieren, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

Verteidigungsministerium: Schutz russischer BĂŒrger

Laut Schoigu seien 11.000 ukrainische Soldaten im Einsatz gegen eine "friedliche" Bevölkerung. "Wenn diese Kriegsmaschine nicht gestoppt wird, dann wird dies zu einer großen Zahl Toter und Verletzter fĂŒhren, warnte er laut Agentur Interfax.

Auf dem Flughafen von Kramatorsk in der NÀhe der Stadt Slawjansk wurde unterdessen ein ukrainischer MilitÀrhubschrauber in Brand geschossen. Der Kommandeur des Hubschraubers sei dabei verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Kiew mit.

Nach Angaben aus dem Kiewer PrÀsidialamt versuchen ukrainische Sondereinheiten die Separatisten-Hochburg Slawjansk abzuriegeln. Damit soll verhindert werden, dass die pro-russischen KrÀfte VerstÀrkung in die Stadt bringen können.

Der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Witali Tschurkin, sagte, dass Moskau sich weiterhin die Möglichkeit eines MilitĂ€reinsatzes in dem Nachbarland offenhalte, um russische BĂŒrger zu schĂŒtzen. Russland hatte die vo Westen unterstĂŒtzte Regierung in Kiew aufgefordert, den Dialog mit den nach Autonomie der Ost-Ukraine strebenden Aktivisten zu suchen.

Lawrows Vorwurf an den Westen: Geopolitische Machtspiele

Außenminister Sergej Lawrow warf dem Westen geopolitische Machtspiele um die Ukraine vor. Es gehe der EU und den USA nur darum, die Ukraine in ihren Einflussbereich zu ziehen, aber nicht um die Interessen der Menschen in dem Land, sagte er der Agentur Interfax zufolge. EuropĂ€er und US-Amerikaner seien entschlossen, ihr "Revolutionsprojekt" in der Ex-Sowjetrepublik um jeden Preis zu Ende zu fĂŒhren.

Weitere Artikel


Die ukrainischen SicherheitskrĂ€fte setzen ihren Einsatz gegen pro-russische Separatisten unterdessen fort. Innenminister Arsen Awakow weist auf Facebook Berichte zurĂŒck, wonach die von der FĂŒhrung so bezeichnete Anti-Terror-Operation ausgesetzt worden sei. Am Donnerstag waren bei dem Einsatz mindestens fĂŒnf Separatisten getötet worden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Sophie Loelke
  • Axel KrĂŒger
Von Sophie Loelke, Axel KrĂŒger
EuropaKiewMoskauRusslandSergej SchoiguUkraineWladimir Putin
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website