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Aufstand der bezahlten Krieger

spiegel-online, afp, dpa, Lisa Erdmann

Aktualisiert am 04.06.2014Lesedauer: 2 Min.
Pro-russische Kämpfer bei einer Übung nahe der ukrainischen Metropole Donezk
Pro-russische Kämpfer bei einer Übung nahe der ukrainischen Metropole Donezk (Quelle: AFP-bilder)
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Die Rebellion in der Ost-Ukraine entwickelt sich zu einem echten Krieg. Immer mehr Söldner kämpfen an der Seite der Separatisten. Kiew warnt die Bürger davor, ihre Häuser zu verlassen.

Die Region um Slawjansk und Kramatorsk in der Ost-Ukraine wird seit Wochen von heftigen Kämpfen zwischen der ukrainischen Armee und pro-russischen Kämpfern erschüttert. Seit Tagen nimmt die Intensität der Auseinandersetzungen zu. Die direkte Einmischung Russlands wird spürbar: Russische und tschetschenische Söldner unterstützen die Separatisten in Donezk; sie kämpfen Seite an Seite mit Ukrainern gegen die Truppen Kiews.


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Am Dienstag berichteten die prorussischen Kämpfer von neuen schweren Luftangriffen der ukrainischen Streitkräfte mit Kampfflugzeugen und Hubschraubern. So sei das Dorf Semjonowka nahe Slawjansk beschossen worden, teilte der Anführer der Aufständischen, Wjatscheslaw Ponomarjow, der Agentur Interfax mit.

Es soll mehrere Tote und Verletzte gegeben haben. Die Kämpfer hätten einen Kampfjet vom Typ Su-25 und einen Hubschrauber abgeschossen, behauptete Ponomarjow. Auf Slowjansk bewege sich eine ukrainische Panzerkolonne zu. Unabhängige Angaben dazu gab es zunächst nicht.

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Am Tag zuvor hatten etwa 500 prorussische Kämpfer in einer der bislang größten Offensiven der Separatisten ein Lager ukrainischer Grenzsoldaten am südlichen Stadtrand von Lugansk angegriffen. Dabei wurden nach Regierungsangaben mindestens fünf Aufständische getötet und acht Soldaten verletzt. Bei den Gefechten kamen Scharfschützen, Mörser und Granatwerfer zum Einsatz, sie dauerten den ganzen Tag. Eine gewaltige Explosion erschütterte anschließend das örtliche Hauptquartier der Separatisten.

Obama kündigt Sicherheitsplan für Ost-Europa an

Die von der EU und den USA unterstützte Regierung in Kiew setzt damit ihre "Anti-Terror-Operation" gegen die Separatisten mit aller Härte fort. Der Republikchef von Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, weist allerdings die Anschuldigungen zurück, seine Regierung habe Kämpfer in die Ost-Ukraine entsandt. "Ich kann nicht ausschließen, dass dort tschetschenische Freiwillige kämpfen, aber die Berichte über eine tschetschenische Sondereinheit sind absolut unwahr", betonte Kadyrow der Agentur Interfax zufolge.

Zugleich schloss er nicht aus, tschetschenische Kämpfer in die Ukraine zu schicken, wenn Präsident Wladimir Putin das anordnen sollte. "Wenn es einen Befehl gibt, werden wir ihn mit Vergnügen ausführen, denn jeder Kämpfer ist ein Verteidiger seines Volkes, seines Vaterlandes", sagte Kadyrow.

Die US-Regierung wirft Moskau vor, die prorussischen Aufständischen weiterhin intensiv zu unterstützen. "Es gibt Beweise dafür, dass Russland weiter den ungehinderten Fluss von Waffen, Geldern und Kämpfern über seine Grenzen erlaubt", sagte US-Finanzminister Jacob Lew am Montag.

US-Präsident Barack Obama kündigte am Dienstag während eines Besuchs in Polen an, angesichts der Krise zwischen dem Westen und Russland einen eine Milliarde Dollar (735 Millionen Euro) schweren US-Sicherheitsplan für Osteuropa aufzulegen. Mit der "Initiative zur Rückversicherung Europas" sollten zusätzliche Boden-, Luft- sowie Marinestreitkräfte der USA für die "neuen Alliierten" in Ost-Europa finanziert werden. Die Nato-Verbündeten in Europa rief Obama auf, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

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