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Putins internationale UnterstĂŒtzer

Von dpa
25.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Der belarussische PrĂ€sident Alexander Lukaschenko unterstĂŒtzt seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin.
Der belarussische PrĂ€sident Alexander Lukaschenko unterstĂŒtzt seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin. (Quelle: Sergei Guneyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Der Westen versucht derzeit mit Sanktionen, Russland und seinen PrĂ€sidenten Wladimir Putin geopolitisch zu isolieren. Einige UnterstĂŒtzer werden dem Kremlchef auf der internationalen BĂŒhne aber wohl bleiben. Eine kleine Übersicht:

Belarus

Russland und Belarus sind enge VerbĂŒndete, der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko ist letztlich ein StĂŒck weit abhĂ€ngig vom östlichen Nachbarn und dem Wohlwollen Putins. Zuletzt hielten die beiden LĂ€nder gemeinsame MilitĂ€rmanöver in Belarus ab. Nach Lukaschenkos Darstellung beteiligen sich seine Soldaten aber nicht am Angriff auf die Ukraine.

PrĂ€sident Baschar al-Assad hat in einem Telefonat mit Putin VerstĂ€ndnis fĂŒr den russischen Angriff auf die Ukraine gezeigt. "Was heute geschieht, ist eine Korrektur der Geschichte und die Wiederherstellung des Gleichgewichts in der Welt", zitierte Syriens staatliche Nachrichtenagentur Sana Assad. Er gab dem Westen die Schuld fĂŒr das Blutvergießen in der Ukraine. Die Nato-Erweiterung sei eine Bedrohung fĂŒr die ganze Welt.

Putin ist Assads wichtigster VerbĂŒndeter im syrischen BĂŒrgerkrieg. Dank Moskaus und Teherans Hilfe beherrschen die AnhĂ€nger des syrischen PrĂ€sidenten inzwischen wieder rund zwei Drittel des Landes.

Der iranische PrĂ€sident Ebrahim Raisi hĂ€lt die Nato-Osterweiterung fĂŒr eine Bedrohung Russlands - entsprechend zeigte er in einem GesprĂ€ch mit Putin VerstĂ€ndnis fĂŒr Russlands Sicherheitsbedenken, wie die iranische Nachrichtenagentur Irna am Freitag berichtete.

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Das sĂŒdamerikanische Land stĂ€rkte Putin nach dem russischen Angriff den RĂŒcken - und kritisierte, dass die Nato das Minsker Abkommen gebrochen habe. "Der Bruch des Abkommens hat internationales Recht verletzt und stellt eine schwere Bedrohung der Russischen Föderation, seiner territorialen IntegritĂ€t und SouverĂ€nitĂ€t dar", hieß es in einer Stellungnahme, die Staatschef NicolĂĄs Maduro auf Twitter veröffentlichte.

Venezuela gehört neben Kuba und Nicaragua zu den engsten VerbĂŒndeten Russlands in Lateinamerika. Der russische Parlamentschef Wjatscheslaw Wolodin besuchte erst in den vergangenen Tagen Kuba und Nicaragua und verteidigte dort die russische Invasion in die Ukraine als "friedensstiftende Operation".

Die GenerĂ€le der MilitĂ€rjunta zeigen VerstĂ€ndnis fĂŒr Putins Handeln. Russland arbeite daran, seine SouverĂ€nitĂ€t zu festigen. "Der zweite Grund ist, dass das Land der Welt zeigen will, dass es eine Weltmacht ist", sagte Zaw Min Tun, ein Sprecher der Junta, am Freitag dem Sender Voice of America (VOA). Der neue Machthaber Min Aung Hlaing hatte Russland im vergangenen Juni besucht. Beide LĂ€nder prĂ€sentierten sich dabei als enge Freunde.

Premierminister Narendra Modi hat Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin zwar zu einem sofortigen Ende der Gewalt in der Ukraine aufgerufen - verurteilt hat er den Angriff aber nicht. Auch Sanktionen hat Indien bisher nicht erlassen. Die beiden LĂ€nder unterhielten schon zu Zeiten der Sowjetunion enge Beziehungen. Indien ist auch strategisch stark mit Russland verbunden, da ein Großteil der indischen MilitĂ€r-Hardware aus Russland stammt.

Die Volksrepublik und Russland wollen enger zusammenarbeiten, auch gemeinsame Manöver wurden bereits abgehalten. Zum Angriff auf die Ukraine hat sich China bisher nicht klar geĂ€ußert. "Wir sollten die MentalitĂ€t des Kalten Krieges aufgeben und den legitimen Sicherheitsbedenken aller LĂ€nder Bedeutung beimessen", sagte Staats- und Parteichef Xi Jinping chinesischen Angaben zufolge am Freitag in einem GesprĂ€ch mit Putin. Die chinesische FĂŒhrung sprach sich auch gegen Sanktionen gegen Russland aus. Außenamtssprecherin Hua Chunying sagte am Donnerstag: "Die Ukraine-Frage ist in ihrem historischen Hintergrund komplex."

Auf der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz hatte der chinesische Außenminister betont, dass die "SouverĂ€nitĂ€t, UnabhĂ€ngigkeit und territoriale IntegritĂ€t eines jeden Landes" geschĂŒtzt und respektiert werden sollte.

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