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Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Von dpa
Aktualisiert am 22.03.2022Lesedauer: 5 Min.
Insgesamt soll im Sperrgebiet um das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl eine FlÀche von mehr als zwei Quadratkilometern in Flammen stehen.
Insgesamt soll im Sperrgebiet um das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl eine FlÀche von mehr als zwei Quadratkilometern in Flammen stehen. (Archivbild). (Quelle: Uncredited/Maxar Technologies via AP/dpa./dpa)
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Kiew (dpa) - Seit knapp vier Wochen herrscht Krieg in der Ukraine. Ein Überblick ĂŒber die Lage vor Ort und wichtige politische Entwicklungen.

Selenskyj: Bereits 117 Kinder im Krieg getötet

Im Ukraine-Krieg sind nach Angaben des ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj schon mindestens 117 Kinder getötet worden. "Aber 117 wird nicht die letzte Zahl sein", warnte er in einer Videoschalte vor dem italienischen Parlament. Mit Blick auf die russischen Truppen fĂŒgte er hinzu: "Sie hören nicht auf zu töten."

Vor der Schalte mit dem Parlament hatte Selenskyj nach eigenen Angaben mit Papst Franziskus telefoniert. Der Papst habe ihm Mut zugesprochen. "Ich habe ihm geantwortet: Unser Volk ist zum Heer geworden, als es gesehen hat, wie viel Leid der Feind mit sich bringt, wie viel Zerstörung er hinterlĂ€sst, wie viel Blutvergießen das fordert."

WHO: 62 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen

Seit Beginn des russischen Kriegs in der Ukraine sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 62 Gesundheitseinrichtungen angegriffen worden. Dabei seien 15 Menschen ums Leben gekommen und 37 verletzt worden, teilt eine Sprecherin in Genf mit. Die Berichte beziehen sich auf den Zeitraum 24. Februar bis 18. MĂ€rz. Nach Angaben der WHO wurden sie unabhĂ€ngig geprĂŒft.

NĂ€here Angaben zur Lage dieser Einrichtungen machte die Sprecherin nicht, "um weitere SchĂ€den von den Überlebenden fernzuhalten". Die WHO zĂ€hlt dazu Angriffe auf Kliniken, Praxen, Transporte mit Medikamenten und Material, LagerhĂ€user, Personal und Patienten.

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Die WHO verurteilt solche Angriffe, die durch das Völkerrecht verboten sind. Zugang zu Àrztlicher Hilfe sei ein Menschenrecht.

BrÀnde nahe stillgelegtem AKW Tschernobyl

Im Sperrgebiet um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl sind nach Angaben des ukrainischen Parlaments mehrere BrÀnde ausgebrochen. An sieben Stellen brenne es, teilt die Rada in Kiew mit. Sie beruft sich auf Satellitendaten der EuropÀischen Raumfahrtagentur Esa. Insgesamt soll bereits eine FlÀche von mehr als zwei Quadratkilometern in Flammen stehen.

Russische Truppen haben das GelĂ€nde um das AKW vor rund einem Monat unter ihre Kontrolle gebracht. Dort kam es 1986 zum schwersten AtomunglĂŒck in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernkraft.

Die Feuer seien "wahrscheinlich durch die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation verursacht worden - nĂ€mlich durch Beschuss oder Brandstiftung", teilte die Rada mit. Das ließ sich nicht ĂŒberprĂŒfen. Allerdings kam es dort in der Vergangenheit immer wieder zu Wald- und FlĂ€chenbrĂ€nden.

Guterres: Russland kann Krieg nicht gewinnen

Russland kann seinen Angriffskrieg in der Ukraine nach EinschĂ€tzung von UN-GeneralsekretĂ€r AntĂłnio Guterres nicht gewinnen. "Die Ukraine kann nicht Stadt fĂŒr Stadt, Straße fĂŒr Straße, Haus fĂŒr Haus erobert werden", sagte Guterres. "Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen. FrĂŒher oder spĂ€ter wird man vom Schlachtfeld zum Friedenstisch wechseln mĂŒssen." Zugleich forderte er einen sofortigen Waffenstillstand.

Der GeneralsekretĂ€r der Vereinten Nationen bekrĂ€ftigte, dass Russlands Krieg illegitim sei, gegen die UN-Charta verstoße und entsetzliches Leid gebracht habe. Zivilisten wĂŒrden durch systematische Bombardierungen terrorisiert.

Kremlnaher Komiker spielt britischem Minister Telefonstreich

Ein kremlnaher russischer Komiker hat sich zum wiederholten Mal erfolgreich unter falschem Namen zum Telefonat mit britischen Ministern durchstellen lassen.

Ein Clip, der auf Youtube hochgeladen wurde, zeigt den britischen Verteidigungsminister Ben Wallace im Video-GesprĂ€ch mit einem Anrufer, der sich als ukrainischer Premierminister Denys Schmyhal ausgibt. Wallace hatte den Vorfall bereits in der vergangenen Woche öffentlich gemacht und indirekt der Regierung in Moskau die Verantwortung dafĂŒr gegeben. Er bezichtigte sie, sich "schmutziger Tricks" zu bedienen.

In dem Video ist zu hören, wie der Anrufer um UnterstĂŒtzung fĂŒr ein angebliches nukleares Programm bittet, "um uns vor Russland zu schĂŒtzen", wie er sagt. Wallace nickt erst, zeigt sich dann aber von der Anfrage irritiert, Ă€ußert Bedenken und verweist auf die allgemeine UnterstĂŒtzung seiner Regierung fĂŒr Kiew.

"Die Dinge mĂŒssen so schlecht laufen fĂŒr den Kreml, dass sie jetzt sogar zu Streichen und gefĂ€lschten Videos greifen", twitterte Wallace nach Veröffentlichung.

Selenskyj will ĂŒber Absprachen mit Moskau abstimmen lassen

Ukraines PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj will ĂŒber alle in Verhandlungen mit Russland erzielten Vereinbarungen landesweit per Volksabstimmung entscheiden lassen. Das kĂŒndigte der ukrainische Staatschef im Fernsehen an. Die abschließende Form von Kompromissen mit Russland ĂŒber Sicherheitsgarantien sowie ĂŒber die besetzten Gebiete der Ukraine mĂŒsse in einem Referendum abgesegnet werden.

Beide Kriegsparteien verhandeln derzeit miteinander. Konkrete Vereinbarungen gibt es aber bislang noch nicht.

Selenskyj warnte Russlands PrÀsident Wladimir Putin vor einer Fortsetzung des Kriegs: "Indem er uns vernichtet, vernichtet Putin sich selbst."

Seine Landsleute rief Selenskyj angesichts der zunehmenden Gewalt gegen Zivilisten zum Widerstand und zum Durchhalten auf. "Um unser Volk zu retten. KĂ€mpft. KĂ€mpft und helft!" In seiner Ansprache an das "große Volk der großen Ukraine" bezeichnete Selenskyj die russischen MilitĂ€rs als "Touristen mit Panzern" und "Sklaven ihrer Propaganda, die ihr Bewusstsein verĂ€ndert hat".

Russische Zeitung nennt hohe Opferzahl in Ukraine

Die kremlnahe russische Zeitung "Komsomolskaja Prawda" hat hohe Zahlen angeblich in der Ukraine getöteter Russen veröffentlicht - und spÀter wieder gelöscht.

In einem Online-Artikel war unter Berufung auf das Verteidigungsministerium die Rede von 9861 russischen Soldaten, die seit Beginn des Kriegs gestorben sein sollen, wie aus einer archivierten Version des Textes hervorgeht. Das wÀren deutlich mehr als die 498 Toten, die Moskau bislang offiziell bestÀtigt hat. Einige Stunden spÀter war die entsprechende Passage aus dem Artikel der "Komsomolskaja Prawda" allerdings wieder verschwunden.

Der ukrainische PrĂ€sidentenberater Mychailo Podoljak kommentierte auf Twitter, dass "die russische Kunst des LĂŒgens" nicht mehr helfe. "Ein Desaster fĂŒr die Propaganda Russlands, in der echten Welt gibt es aber fast schon doppelt so viele tote Russen."

Nach ukrainischer Darstellung sind seit Kriegsbeginn bereits knapp 15.000 russische Soldaten getötet worden.

Drei Fluchtkorridore fĂŒr Mariupol geplant

In der belagerten ukrainischen Stadt Mariupol sollen nach Regierungsangaben drei Fluchtkorridore geöffnet werden. Die Menschen sollen demnach aus den umliegenden Orten Berdjansk, Jurjiwka und Nikolske in die Großstadt Saporischschja gebracht werden.

Es sei klar, dass es nicht genĂŒgend PlĂ€tze gebe, sagte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk in einer Videobotschaft bei Telegram. Deswegen bitte man die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, den Anweisungen der Behördenvertreter vor Ort zu folgen und organisiert zu den Bussen zu gehen. Wereschtschuk versprach, niemand werde zurĂŒckgelassen. Man fĂŒhre weiter tĂ€glich Evakuierung durch, bis alle Menschen aus der Stadt gebracht worden seien.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums leben noch bis zu 130.000 Bewohner in der Stadt am Asowschen Meer - einst waren es rund 440.000.

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