• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Russische Kriegsverbrechen: Ukraine untersucht 5.600 mutmaßliche FĂ€lle


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextUS-Schauspielerin in Fluss ertrunkenSymbolbild fĂŒr einen TextSylt: Edelrestaurant muss schließenSymbolbild fĂŒr einen TextTanken bei uns gĂŒnstiger als bei NachbarnSymbolbild fĂŒr einen TextDas ist die "Mogelpackung des Monats"Symbolbild fĂŒr einen TextAndy Fletcher: Todesursache bekanntSymbolbild fĂŒr ein VideoPaar nimmt 175 Kilogramm abSymbolbild fĂŒr einen TextMann auf offener Straße erschossenSymbolbild fĂŒr einen TextRassismus-Vorwurf in der Formel 1Symbolbild fĂŒr einen TextUS-Star als Teenie vergewaltigtSymbolbild fĂŒr einen TextTote Hosen trauern um FanSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserDFB-Star von eigener Ehefrau verspottetSymbolbild fĂŒr einen TextDieses StĂ€dteaufbauspiel wird Sie fesseln

Ukraine untersucht 5.600 mutmaßliche Kriegsverbrechen

Von afp, pdi

Aktualisiert am 11.04.2022Lesedauer: 2 Min.
In der Region Kiew werden getötete Zivilisten abtransportiert: Die russische Armee soll fĂŒr zahlreiche Kriegsverbrechen in der Ukraine verantwortlich sein.
In der Region Kiew werden getötete Zivilisten abtransportiert: Die russische Armee soll fĂŒr zahlreiche Kriegsverbrechen in der Ukraine verantwortlich sein. (Quelle: Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Angriffe auf Zivilisten, Vergewaltigungen, Einsatz von verbotenen Waffen: Die russische Armee soll im Ukrainekrieg fĂŒr zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich sein. Die Ukraine ermittelt in Tausenden FĂ€llen.

Die Ukraine hat seit Beginn der russischen Invasion Ermittlungen zu 5.600 mutmaßlichen Kriegsverbrechen eingeleitet. Sie richteten sich gegen 500 VerdĂ€chtige aus den Reihen des russischen MilitĂ€rs und der Regierung in Moskau, unter ihnen Kreml-Chef Wladimir Putin, sagte die ukrainische GeneralstaatsanwĂ€ltin Iryna Wenediktowa am Sonntag dem britischen Sender Sky News. "Wladimir Putin ist der Hauptkriegsverbrecher des 21. Jahrhunderts."


Ukraine-Krieg: Die Chronologie des Konflikts

Dezember 2013: Hunderttausende Ukrainer protestieren in der Hauptstadt Kiew gegen den prorussischen PrÀsidenten Viktor Janukowitsch, weil seine Regierung das Partnerschaftsabkommen mit der EU kippte. Der UnabhÀngigkeitsplatz (Maidan) wird zum Symbol.
Februar 2014: Viktor Janukowitsch flieht nach Russland. Moskau besetzt militÀrisch die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim.
+23

Allein in der Region um die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben von Wenediktowa bislang mehr als 1.200 Tote gefunden worden. Die StaatsanwĂ€ltin nannte im Interview mit dem britischen Sender Sky News am Sonntag die Zahl von 1.222 geborgenen Toten "allein in der Region Kiew". Die russischen Truppen hatten sich in den vergangenen Tagen aus der Region zurĂŒckgezogen.

"Menschen wollten nur ihr Leben retten"

Wenediktowa verwies außerdem auf den Raketenangriff auf den Bahnhof von Kramatorsk in der Ostukraine, bei dem am Freitag nach ukrainischen Angaben 52 Menschen getötet worden waren. "Das ist ein Kriegsverbrechen", sagte die GeneralstaatsanwĂ€ltin. Es lĂ€gen Beweise dafĂŒr vor, dass Russland hinter dem Angriff stecke. "Diese Menschen wollten nur ihr Leben retten, sie wollten evakuiert werden", sagte sie mit Blick auf die hunderten FlĂŒchtlinge, die sich in dem Bahnhof aufgehalten hatten.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Schon kommt die nÀchste Krise
In der EuropÀischen Zentralbank in Frankfurt wird Europas Geldpolitik gemacht.


Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hatte in der vergangenen Woche erklĂ€rt, es sei ein "spezieller Mechanismus" zur Untersuchung russischer "Kriegsverbrechen" in der Ukraine geschaffen worden. Er kĂŒndigte an, alle Verantwortlichen zu finden und zu bestrafen. An den Ermittlungen sollen sich nach Angaben Selenskyjs internationale Experten, StaatsanwĂ€lte und Richter beteiligen.

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hatte Anfang MÀrz Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in der Ukraine aufgenommen.

Scholz verurteilt "abscheuliche Kriegsverbrechen durch russisches MilitÀr"

Selenskyj forderte am Sonntag in einem TelefongesprĂ€ch mit Kanzler Olaf Scholz eine Verfolgung russischer Kriegsverbrechen in seinem Land. Beide hĂ€tten betont, dass alle Schuldigen an Kriegsverbrechen identifiziert und bestraft werden mĂŒssten, schrieb Selenskyj am Sonntag auf Twitter. "Besprochen haben wir auch antirussische Sanktionen, Verteidigungs- und finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine", sagte Selenskyj.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Scholz teilte nach dem Telefonat mit, er habe in dem GesprĂ€ch mit Selenskyj "die abscheulichen Kriegsverbrechen des russischen MilitĂ€rs" im Kiewer Vorort Butscha und anderswo in der Ukraine verurteilt. Er habe den Menschen in der Ukraine die SolidaritĂ€t und volle UnterstĂŒtzung Deutschlands ausgesprochen, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Sonntag mit.

Die Bundesregierung werde zusammen mit ihren internationalen Partnern alles daran setzen, dass die Verbrechen schonungslos aufgeklĂ€rt und die TĂ€ter identifiziert wĂŒrden, um sie vor nationalen und internationalen Gerichten zur Verantwortung zu ziehen, hieß es weiter.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
KiewMilitÀrMoskauOlaf ScholzUkraineVergewaltigungWladimir PutinWolodymyr Selenskyj
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website