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Fall Skripal: Sicherheitsrat spricht über Londoner Giftanschlag

Fall Skripal  

Sicherheitsrat spricht über Londoner Giftanschlag

14.03.2018, 13:22 Uhr | job, AFP, dpa

Fall Skripal: Sicherheitsrat spricht über Londoner Giftanschlag. Theresa May spricht bei einer Parlamentssitzung über das Attentat:. Nach Angaben von Theresa May ist Russland "höchstwahrscheinlich" für das Attentat verantwortlich. (Quelle: dpa)

Theresa May spricht bei einer Parlamentssitzung über das Attentat:. Nach Angaben von Theresa May ist Russland "höchstwahrscheinlich" für das Attentat verantwortlich. (Quelle: dpa)

Das Ultimatum der Briten hat Russland verstreichen lassen. Nun beschäftigt sich der UN-Sicherheitsrat mit dem Giftanschlag auf den früheren Agenten Sergej Skripal. Und auch die Nato fordert Aufklärung.

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich am heutigen Mittwochabend mit dem Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien. Die öffentliche Sitzung findet um 20 Uhr statt. Das teilten die Niederlande als derzeitiger Ratsvorsitzender mit. 

Die britische Regierung hatte die Sitzung beantragt, weil nach ihrer Überzeugung Russland hinter der lebensgefährlichen Vergiftung von Skripal und dessen Tochter am 4. März in Salisbury steckt. 

Auch die Nato-Staaten forderten, Russland müsse Londons Fragen zum Giftangriff beantworten. In einer durch das Verteidigungsbündnis veröffentlichten Erklärung aller 29 Nato-Mitglieder hieß es, der "Angriff" sei "ein klarer Bruch internationaler Regeln und Vereinbarungen". Die Verbündeten erklärten Großbritannien ihre Solidarität und boten "ihre Unterstützung bei der Durchführung der laufenden Untersuchung" zu dem Fall an.

EU-Ratspräsident bezichtigt Moskau

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat Großbritannien derweil volle Solidarität zugesagt und gleichzeitig Russland angeprangert. Die "brutale Attacke" sei "sehr wahrscheinlich von Moskau angeregt" gewesen, sagte Tusk. Er sei bereit, den Fall auf die Tagesordnung des EU-Gipfels kommende Woche zu setzen.

Skripal und seine Tochter Yulia waren am 4. März offenbar einem Nervengift ausgesetzt und sind seither in kritischem Zustand. Nach Angaben der britischen Regierung wurde ein Gift aus sowjetischer Produktion verwendet. Premierministerin Theresa May hatte die russische Regierung ultimativ zur Aufklärung aufgefordert. Die Frist verstrich in der Nacht zum Mittwoch. Russland erklärt sich für unschuldig.

Verwendete Quellen:
  • AFP, dpa

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