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Trump trifft saudischen Kronprinz Mohammed

Trump empfängt Kronprinz  

"Wir sind sehr gute Freunde geworden"

20.03.2018, 20:25 Uhr | AP , dpa , jmt

Trump trifft saudischen Kronprinz Mohammed. Der Kronprinz und der Präsident: Besonders in Rüstungsfragen sind sich Mohammed bin Salman und Donald Trump einig. (Quelle: Reuters/Jonathan Ernst)

Der Kronprinz und der Präsident: Besonders in Rüstungsfragen sind sich Mohammed bin Salman und Donald Trump einig. (Quelle: Jonathan Ernst/Reuters)

Der Präsident lobt Saudi-Arabien: für die USA ein guter Freund, Kunde und Investor. Das Königreich arbeite hart daran, die Finanzierung von Terrorismus zu beenden.

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman besucht die USA. Bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington lobten beide die engen Beziehungen der beiden Staaten. "Wir sind sehr gute Freunde geworden", sagte Trump zu seinem Gast.

Trump: Verhältnis war noch nie so gut

Bereits vor dem Treffen hatte der US-Präsident wie üblich nicht mit Superlativen gespart: Nie zuvor sei das Verhältnis der USA zu Saudi-Arabien so gut gewesen wie seit seinem Amtsantritt. Während des offiziellen Termins im Weißen Haus betonte er dann vor allem die gute Zusammenarbeit in Rüstungsfragen. Niemand mache der Golfmonarchie ihre herausragende Stellung in diesem Bereich streitig.

Die USA tolerierten die Finanzierung von Terrorismus nicht und Saudi-Arabien arbeite sehr hart daran, diese Finanzierung zu kappen. Beide Länder beschuldigen immer wieder den Iran, terroristische Milizen zu unterstützen. Saudi-Arabien sei ein guter Freund der USA, ein toller Käufer und es investiere in die US-Wirtschaft, sagte Trump.

Treffen mit Kushner und Greenblatt

Der Kronprinz hob die saudischen Investitionen in den USA hervor und sprach dabei Englisch. Für den weiteren Tagesverlauf war nach Angaben der saudischen Botschaft in Washington ein Abendessen geplant, an dem auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der Gesandte Jason Greenblatt, die für den erwarteten Nahostfriedensplan von Trump zuständig sind, teilnehmen sollen.

Mohammed bin Salman ist der Sohn und Thronfolger des saudischen Königs Salman. Die USA und weite Teile des Westens versuchen immer noch abzuschätzen, welche Agenda er für das Land verfolgt. Mit seinen Sozialreformen und selbstbewussten Auftritten im Ausland hat er die traditionelle Politik seiner Monarchie der vergangenen Jahrzehnte verlassen. Frauen dürfen in seinem Land bald Auto fahren, Kinos zeigen wieder Filme.

"Das ist nicht das wahre Saudi-Arabien", sagte Mohammed auf eine Frage von CBS News zu der unterdrückerischen Auslegung des Islams, die viele Außenstehende mit dem Königreich in Verbindung bringen. Er wolle die tolerantere und egalitärere Gesellschaft wiederherstellen, die in Saudi-Arabien vor der Stärkung der Ultrakonservativen im Jahr 1979 existiert hat.

Verwendete Quellen:
  • AP, dpa

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