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Trotz US-Sanktionen: Acht Staaten dürfen erst mal weiter Öl aus Iran kaufen

Trotz Strafaktion  

USA: Acht Staaten dürfen erst mal weiter Öl aus Iran kaufen

05.11.2018, 17:20 Uhr | dpa

Iran bereitet sich auf neue US-Sanktionen vor (Screenshot: Reuters)
Iran bereitet sich auf neue US-Sanktionen vor

Am Montag soll eine neue Runde von US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft treten. Die Vereinigten Staaten wollen auch die Zwangsmaßnahmen wieder in Kraft setzen, die im Zuge des internationalen Atomabkommens Anfang 2016 schrittweise aufgehoben worden waren. Dazu gehört auch ein Ölembargo.

Iran: Die USA haben weitere massive Sanktionen gegen die Republik in Kraft gesetzt. (Quelle: Reuters)


Wer iranisches Öl kauft, den treffen Sanktionen der USA, so hatte Donald Trump es vorgesehen. Jetzt gibt es allerdings Ausnahmen – auch für zwei EU-Länder.

Von den Ölsanktionen der USA gegen den Iran bleiben acht Staaten übergangsweise ausgenommen, darunter zwei EU-Länder. Die USA würden Importe iranischen Öls durch Italien, Griechenland, die Türkei, China, Indien, Japan, Südkorea und Taiwan zunächst nicht bestrafen, sagte US-Außenminister Mike Pompeo. "Wir setzen unsere Anstrengungen fort, alle Nationen auf Null zu bekommen." Die acht Staaten gehören zu den wichtigsten Importeuren iranischen Rohöls.

Pompeo sagte, die befristeten Ausnahmen seien besonderen Umständen dieser Länder und dem Ölmarkt geschuldet. Mehr als 20 Staaten hätten ihre Öl-Importe aus dem Iran bereits beendet. "Das Regime hat heute seit Mai mehr als 2,5 Milliarden Dollar an Öl-Umsätzen verloren."

Atomstreit zwischen USA und Iran: Darum geht es im Abkommen, darum kündigte Trump es auf. (Quelle: t-online.de)

Die USA wollen den Iran an allen empfindlichen Stellen treffen

Die USA haben am Montag ihre bislang härtesten Wirtschaftssanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Sie gelten seit 6 Uhr und sollen vor allem die Ölindustrie, den Banken- und Finanzsektor sowie die Transportbranche mit den wichtigen Häfen treffen.


Griechische Militärexperten werteten die Ausnahme ihres Landes als eine Art Anerkennung der finanziellen Probleme Griechenlands seitens der USA. Zudem arbeiteten die USA zunehmend eng mit Griechenland im Bereich Verteidigung zusammen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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