• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Internationale Politik
  • Weltwirtschaftsforum sieht Klimakrise als grĂ¶ĂŸtes Risiko


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr ein VideoHier drohen krĂ€ftige GewitterSymbolbild fĂŒr einen TextRussland zahlt fĂ€llige Zinsschulden nichtSymbolbild fĂŒr einen TextManĂ© verdient so viel wie TorhĂŒter Neuer Symbolbild fĂŒr einen TextTV-Star wird zweimal wiederbelebtSymbolbild fĂŒr einen TextUnbekannter attackiert Athleten vor RennenSymbolbild fĂŒr einen TextUN-Drogenbericht 2022 vorgestelltSymbolbild fĂŒr einen TextNationalspieler tritt gegen Ex-Trainer nach Symbolbild fĂŒr einen TextSalzgitter: Mord-VerdĂ€chtiger in PsychiatrieSymbolbild fĂŒr einen TextJanina Uhse teilt neues Foto als MutterSymbolbild fĂŒr einen Text50-Mio-Transfer in England vor AbschlussSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserQueen: Insider ĂŒber besondere BeziehungSymbolbild fĂŒr einen TextJetzt testen: Was fĂŒr ein Herrscher sind Sie?

Weltwirtschaftsforum sieht Klimakrise als grĂ¶ĂŸtes Risiko

Von dpa
Aktualisiert am 15.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Menschen in Mosambik stehen vor einer zerstörten HĂŒtte, nachdem Zyklon "Idai" gewĂŒtet hat: StĂŒrme sind laut dem Bericht das derzeit grĂ¶ĂŸte Risiko.
Menschen in Mosambik stehen vor einer zerstörten HĂŒtte, nachdem Zyklon "Idai" gewĂŒtet hat: StĂŒrme sind laut dem Bericht das derzeit grĂ¶ĂŸte Risiko. (Quelle: Tsvangirayi Mukwazhi/ap-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Welche Risiken bedrohen die Welt? Darum geht es in dem Bericht, den das Weltwirtschaftsforum eine Woche vor dem Treffen in Davos vorgestellt hat. Darin findet sich ein dringlicher Aufruf.

Im Kampf gegen den Klimawandel hat das Weltwirtschaftsforum (WEF) in einem flammenden Appell eine sofortige Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefordert. Angesichts von geopolitischen Turbulenzen sowie Abschottung sei Kooperation der einzige Weg, allgemeinen Gefahren entschlossen entgegenzutreten, betonte das WEF in seinem in London vorgestellten Weltrisikobericht. Ansonsten drohten katastrophale Folgen, da wirtschaftliche Konflikte und politische Polarisierung zunÀhmen.

Die drĂ€ngendsten Herausforderungen seien die Klimakrise, der Verlust der biologischen Vielfalt und ein rekordverdĂ€chtiger ArtenrĂŒckgang, stellte das WEF knapp eine Woche vor Beginn seines Jahrestreffens in Davos fest. "Die Welt kann nicht darauf warten, dass sich der Nebel der geopolitischen und weltwirtschaftlichen Unsicherheit lĂŒftet", so die Organisation. Konkret nennt WEF-PrĂ€sident Borge Brende den Handelskrieg zwischen den USA und China als Grund zur Sorge – gepaart mit zunehmenden Schuldenlasten und niedrigem Wachstum vor allem der fĂŒhrenden Volkswirtschaften (G20).

"Die politische Landschaft ist zerklĂŒftet, die Meeresspiegel steigen und klimabedingte Feuer brennen", sagte Brende einer Mitteilung zufolge. "Dies ist das Jahr, in dem Weltpolitiker mit allen gesellschaftlichen Gruppen zusammenarbeiten mĂŒssen, um unser Kooperationssystem zu reparieren und neu zu beleben – nicht zum kurzfristigen Nutzen, sondern um unsere nachhaltigen Risiken anzugehen." Es gebe aber auch eine gute Nachricht, so Brende. "Das Handlungsfenster ist noch offen, wenn auch nicht mehr lange."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Sorge um "SuperhĂ€ndler" Paco Steinbeck – "Noch sehr schwach"
Paco Steinbeck: Vergangenes Jahr war er bei "Promi Big Brother" dabei.


Fluten und StĂŒrme sind das grĂ¶ĂŸte Risiko fĂŒr die Erde

Erstmals in seiner Geschichte macht der Bericht, den das WEF zusammen mit der Versicherung Zurich und dem Risikoberater Marsh & McLennan erstellt, fĂŒnf Klimathemen als grĂ¶ĂŸte Risiken fĂŒr die Erde aus. Auf dem ersten Rang stehen – wie schon in den Vorjahren – extreme Wetterereignisse wie Fluten und StĂŒrme. Danach folgen: Scheitern des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel, Naturkatastrophen wie VulkanausbrĂŒche und Erdbeben, schwerwiegender Verlust an BiodiversitĂ€t und Kollaps des Ökosystems sowie menschengemachte UmweltschĂ€den und -katastrophen.

Vor allem junge Leute sehen Klimafolgen demnach als grĂ¶ĂŸte Gefahren. Fast 90 Prozent der nach 1980 Geborenen befĂŒrchten, dass extreme Hitzewellen, Zerstörung von Ökosystemen sowie umweltbedingte Gesundheitsprobleme in diesem Jahr zunehmen werden.

Auch die Wirtschaft profitiert von biologischer Vielfalt

Menschen seien weltweit fĂŒr den Verlust von 83 Prozent aller SĂ€ugetiere sowie der HĂ€lfte der Pflanzen verantwortlich, heißt es in dem Bericht. Die sinkende Vielfalt beeintrĂ€chtige Gesundheit sowie ErnĂ€hrung und habe nachhaltige Folgen fĂŒr das Klima. "Biologisch vielfĂ€ltige Ökosysteme binden große Mengen Kohlenstoff", sagte Zurich-Risiko-Chef Peter Giger.

Hinzu kĂ€men wirtschaftliche Vorteile: Waren und Dienstleistungen aufgrund der BiodiversitĂ€t wĂŒrden auf 33 Billionen US-Dollar im Jahr geschĂ€tzt – das entspreche in etwa dem gemeinsamen Bruttoinlandsprodukt der USA und Chinas.

Jetzt mĂŒssen die Unternehmen handeln

Der Chef von Marsh & McLennan, John Drzik, sieht auch die Konzerne in der Pflicht. "HochkarĂ€tige Ereignisse wie die WaldbrĂ€nde in Australien und Kalifornien erhöhen den Druck auf Unternehmen, Maßnahmen gegen Klimarisiken zu ergreifen – in einer Zeit, in der sie auch grĂ¶ĂŸeren Cyber- und geopolitischen Herausforderungen gegenĂŒberstehen", sagte er der Mitteilung zufolge.

Beim diesjĂ€hrigen WEF-Treffen in Davos diskutieren etwa 3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter dem Motto "Stakeholder fĂŒr eine solidarische und nachhaltige Welt" vom 21. bis 24. Januar ĂŒber Lösungen fĂŒr aktuelle Probleme. Erwartet werden unter anderem US-PrĂ€sident Donald Trump, Kanzlerin Angela Merkel, EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen und der britische Thronfolger Prinz Charles.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
ChinaLondonUSA
Politik international


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website