• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Internationale Politik
  • Fall Alexej Nawalny: Frankreich und Schweden bestĂ€tigen Gift-Befund


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextZwei Tote vor Hochhaus – GroßeinsatzSymbolbild fĂŒr einen TextFrankfurter OB kĂŒndigt RĂŒcktritt anSymbolbild fĂŒr einen TextHier herrscht am Wochenende StaugefahrSymbolbild fĂŒr einen TextKatze bricht "Lockdown": Bußgeld Symbolbild fĂŒr einen TextLand will mit GoldmĂŒnzen bezahlenSymbolbild fĂŒr einen TextNeues im Fall der inhaftierten "KegelbrĂŒder"Symbolbild fĂŒr einen TextTalent beschwert sich ĂŒber FC BayernSymbolbild fĂŒr einen TextWarum Lewandowski immer rĂŒckwĂ€rts isstSymbolbild fĂŒr einen TextKate lichtet Camilla fĂŒr Magazin abSymbolbild fĂŒr einen TextSicherheitsupdate fĂŒr Chrome verfĂŒgbarSymbolbild fĂŒr einen TextStuttgart 21: Millionen fĂŒr Echsen-UmzugSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserBundesliga-Überraschung bahnt sich anSymbolbild fĂŒr einen TextSpielen Sie das Spiel der Könige

Nawalny: Frankreich und Schweden bestÀtigen Vergiftung

Von dpa
Aktualisiert am 14.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Alexej Nawalny: Zwei europÀische Labore haben nun die Vergiftung des Krem-Kritikers bestÀtigt.
Alexej Nawalny: Zwei europÀische Labore haben nun die Vergiftung des Krem-Kritikers bestÀtigt. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Russische Behörden haben das Ergebnis der medizinischen Untersuchungen im Fall Nawalny angezweifelt. Deshalb hat Deutschland weitere Speziallabore in Europa beauftragt, eigene Diagnosen zu stellen.

Im Fall des vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny haben zwei weitere Speziallabore in Frankreich und Schweden einen Nervengift-Kampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe als Ursache festgestellt. Dies teilte die Bundesregierung mit. Weiter hieß es, dass Deutschland die Organisation fĂŒr das Verbot chemischer Waffen (OVCW) eingeschaltet habe. Deren Experten haben demnach ebenfalls Proben von Nawalny entnommen, die nun durch Referenzlabore untersucht werden sollen.

Nawalny wird in Berlin behandelt. Der 44-JÀhrige gilt als einer der schÀrfsten Kritiker von Kremlchef Wladimir Putin. Regierungssprecher Steffen Seibert erklÀrte zu den neuen Befunden: "Wir erneuern die Aufforderung, dass sich Russland zu den Geschehnissen erklÀrt." Die deutsche Regierung stehe mit ihren europÀischen Partnern "in engem Austausch zu weiteren Schritten".

Vergiftung mit Kampfstoff Nowitschok

Nawalny war am 20. August auf einem Flug in Russland zusammengebrochen und in eine Klinik in Sibirien gebracht worden. SpÀter wurde er auf DrÀngen seiner Familie in die Charité verlegt. Die Bundesregierung teilte nach Untersuchungen in einem Speziallabor der Bundeswehr mit, sie sehe es als zweifelsfrei erwiesen an, dass Nawalny mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden sei.

International ist der Druck auf Moskau groß, in dem Fall selbst zu ermitteln. Nach Ansicht der Bundesregierung hat Russland ausreichend Informationen fĂŒr eigene Untersuchungen. "Russland verfĂŒgt ĂŒber alles Notwendige, um Ermittlungen durchzufĂŒhren", sagte Regierungssprecher Seibert in der vergangenen Woche.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Neue Corona-Variante beunruhigt Fachleute
Labormitarbeiterin mit einer Corona-Probe: "Noch bevor wir mit der BA.5-Welle durch sind, mĂŒssen wir uns vielleicht schon auf die nĂ€chste vorbereiten".


Moskau verĂ€rgert ĂŒber Aufforderungen

In der ErklĂ€rung der Bundesregierung heißt es, man habe mit Frankreich und Schweden weitere europĂ€ische Partner um eine unabhĂ€ngige ÜberprĂŒfung des deutschen Nachweises anhand erneuter Proben von Nawalny gebeten. "Die Ergebnisse dieser ÜberprĂŒfung durch Speziallabore in Frankreich und Schweden liegen nunmehr vor und bestĂ€tigen den deutschen Nachweis", teilte Seibert mit. "UnabhĂ€ngig von den noch laufenden Untersuchungen der OVCW haben damit nun bereits drei Labore unabhĂ€ngig voneinander den Nachweis eines Nervenkampfstoffes aus der Nowitschok-Gruppe als Ursache der Vergiftung von Herrn Nawalny erbracht."

Moskau hatte vergangene Woche verÀrgert auf Aufforderungen reagiert, Ermittlungen einzuleiten. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte der Staatsagentur Tass zufolge, andere LÀnder sollten Russland nicht sagen, "welche rechtlichen Schritte wann und auf welcher rechtlichen Grundlage einzuleiten sind". "Das gefÀllt uns nicht."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Fabian Reinbold, Schloss Elmau
Alexej NawalnyBundesregierungDeutschlandEuropaFrankreichMoskauRusslandSteffen SeibertWladimir Putin
Politik international


t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website