t-online - Nachrichten fΓΌr Deutschland
Such IconE-Mail IconMenΓΌ Icon

MenΓΌ Icont-online - Nachrichten fΓΌr Deutschland
HomePolitikAuslandKrisen & Konflikte

Armenien und Aserbaidschan melden neue Gefechte


Schlagzeilen
Symbolbild fΓΌr einen TextKrach zwischen Nagelsmann und FCB-StarSymbolbild fΓΌr einen TextBeliebtes Medikament erhΓΆht DemenzrisikoSymbolbild fΓΌr einen TextSchlagerstar Mandy von den Bambis ist tot
Symbolbild fΓΌr ein VideoSee in Γ–sterreich komplett ausgetrocknetSymbolbild fΓΌr einen TextTV-Star in MΓΌnchen von Auto angefahrenSymbolbild fΓΌr einen TextSamenspender wegen Inzest angezeigtSymbolbild fΓΌr einen TextShitstorm fΓΌr Berliner GrΓΌnen-PolitikerinSymbolbild fΓΌr einen TextKlitschko nimmt sich IOC-Boss zur BrustSymbolbild fΓΌr einen TextHatte Michelle Hunziker Sex mit dem Ex?
Topspiel in der EM-Quali
Symbolbild fΓΌr einen TextEurojackpot: Die aktuellen GewinnzahlenSymbolbild fΓΌr einen Watson TeaserPo-Kritik: TV-Moderatorin wehrt sichSymbolbild fΓΌr einen TextLounge 777 – das Gratis-Casino mit hohen Jackpots
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Armenien und Aserbaidschan melden neue Gefechte

Von dpa, afp, cck

07.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Demonstration in Armenien fΓΌr Bergkarabach am 5. November: Die armenische und aserbaidschanische Regierung melden neue Gefechte an der Grenze.
Demonstration in Armenien fΓΌr Bergkarabach am 5. November: Die armenische und aserbaidschanische Regierung melden neue Gefechte an der Grenze. (Quelle: Alexander Patrin/Imago Images)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Waffenruhe ist brΓΌchig: Aserbaidschan und Armenien melden kurz vor den Friedensverhandlungen neue Gefechte. Vor zwei Monaten hatte Aserbaidschan sein Nachbarland angegriffen.

Wenige Tage vor geplanten FriedensgesprΓ€chen zwischen Armenien und Aserbaidschan in Washington haben sich beide Seiten neue Provokationen an der Grenze vorgeworfen. Aserbaidschanische Einheiten hΓ€tten in der Nacht das Feuer auf den ΓΆstlichen Teil der Grenze erΓΆffnet, teilte das armenische Verteidigungsministerium am Montag mit. Es habe keine Opfer gegeben. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium sprach von Angriffen mit Kleinwaffen der armenischen Einheiten. Auch Baku machte keine Opfer geltend.

Die Außenminister von Armenien, Ararat Mirsojan, und Aserbaidschan, Jeyhun Bayramov, sollen am Sonntag mit US-Verteidigungsminister Antony Blinken zusammentreffen.

Neue Dimension in jahrealtem Konflikt

Aserbaidschan hatte am 13. September in sein Nachbarland angegriffen. In den vergangenen Jahren war es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen beiden Staaten gekommen, im Zentrum stand dabei Bergkarabach. 1990 sagte sich diese Region, die mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird, von Aserbaidschan los. Nach einem Krieg mit Aserbaidschan verlor Armenien 2020 die Kontrolle über einen Großteil des Gebiets.

Im September hatten die KÀmpfte allerdings nicht in Bergkarabach stattgefunden, Aserbaidschan griff erstmals das armenische Staatsgebiet an. Beobachter sprachen deswegen von einer neuen Dimension (hier lesen Sie mehr dazu). Bei den KÀmpfen im September wurden 286 Menschen getâtet. Sie konnten nur unter großem Druck der Vereinten Nationen, der EU und anderer Akteure gestoppt werden.

Diplomaten gehen davon aus, dass Aserbaidschans autoritΓ€re FΓΌhrung ausnutzte, dass Russland mit dem Krieg gegen die Ukraine beschΓ€ftigt ist. Nach dem Bergkarabach-Krieg 2020 leitet Russland eine Friedensmission in der Region. Derzeit gilt eine Waffenruhe, die allerdings brΓΌchig zu sein scheint.

Auch Russland versucht, zu verhandeln

Neben den USA versucht derzeit auch Russland in dem Konflikt zu verhandeln. Ein Spitzentreffen vergangene Woche brachte allerdings kaum Fortschritte zu einer LΓΆsung. Der russische PrΓ€sident Wladimir Putin hatte am 31. Oktober den armenischen MinisterprΓ€sidenten Nikol Paschinjan und den aserbaidschanischen Staatschef Ilham Aliyev. Ein Friedensvertrag zwischen Armenien und Aserbaidschan sei nΓΆtig, erklΓ€rten die drei Spitzenpolitiker. Die russische Regierung sei bereit, den Weg dorthin zu unterstΓΌtzen.

Es gab aber keine konkreten VorschlÀge, wie eine Friedenslâsung für die beiden Staaten und für die Armenier im aserbaidschanischen Gebiet Bergkarabach aussehen kânnte. Bergkarabach wurde in dem Papier gar nicht erwÀhnt. In einer gemeinsamen ErklÀrung wurde allerdings vereinbart, auf Drohungen und Gewalt bei der Lâsung von Konflikten zu verzichten. Beide Staaten akzeptierten die staatliche SouverÀnitÀt und die Grenzen des jeweils anderen Landes, hieß es darin.

Russland ist im SΓΌdkaukasus traditionell die Schutzmacht Armeniens, ΓΌberwachte aber fΓΌr beide Seiten auch die Waffenstillstandsvereinbarungen von 2020. Aserbaidschan wird von der TΓΌrkei unterstΓΌtzt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Die EU will nicht irgendeinen Frieden
Von Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik
  • Marc von LΓΌpke-Schwarz
Von Marc von LΓΌpke
ArmenienRusslandUSAWashington

t-online - Nachrichten fΓΌr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
StrΓΆer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlΓ€ngerung FestnetzVertragsverlΓ€ngerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website